Titelaufnahme

Titel
Bestimmung des erforderlichen technischen Durchsatzes von Materialflusselementen mittels diskreter Simulation / Klaus Decker
VerfasserDecker, Klaus
Begutachter / BegutachterinGrösel, Bruno ; Katzenberger, Wolfgang
Erschienen2006
UmfangXIV, 195 Bl. : Ill., graph. Darst.
HochschulschriftWien, Techn. Univ., Diss., 2006
Anmerkung
Zsfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
Bibl. ReferenzOeBB
DokumenttypDissertation
Schlagwörter (DE)Materialflusstechnik / Verfügbarkeitsrechnung / Warteschlangentheorie / Simulation
Schlagwörter (GND)Materialfluss / Durchfluss / Diskrete Simulation / ARENA 7
URNurn:nbn:at:at-ubtuw:1-14723 Persistent Identifier (URN)
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Bestimmung des erforderlichen technischen Durchsatzes von Materialflusselementen mittels diskreter Simulation [7.64 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die gegenständliche Arbeit beschäftigt sich mit Durchsatzuntersuchungen von Materialflusssystemen.

Ziel ist es, ein auf der diskreten Simulationstechnik basierendes Planungswerkzeug zu entwickeln, mit dem der technische Durchsatz, für den die Elemente eines Materialflusssystems ausgelegt sein müssen, bestimmt werden kann, damit an der Senke ein geforderter Durchsatz ankommt. Dieses Planungsinstrument wird durch den interaktiven Einsatz der drei Softwareprogramme ARENA, Visual Basic for Applications und Microsoft Excel realisiert. Dabei wird der erforderliche technische Durchsatz iterativ ermittelt.

Mit dem entwickelten Simulationswerkzeug können aber auch "klassische" Simulationsläufe durchgeführt werden, bei denen der Anlagendurchsatz für eine bestimmte Systemkonfiguration ermittelt wird.

In beiden Anwendungsfällen ist es möglich, nicht nur Störungen der Materialflusskomponenten und Puffer mit beschränkten Kapazitäten, sondern auch redundant ausgeführte Transportmittel, bzw. Bedienstationen zu berücksichtigen. In Hinblick auf eine möglichst rasche und benutzerfreundliche Erstellung der Simulationsmodelle werden im Rahmen der Arbeit Module entwickelt, die in einer Bibliothek abgelegt werden können und somit immer wieder verwendbar sind. Die Eingabe der Parameterwerte erfolgt in übersichtlich gestalteten Dialogboxen.

Nach einer umfangreichen Validationsphase der Module wird die Leistungsfähigkeit des Planungsinstruments an einigen Beispielen demonstriert. Dabei werden die Simulationsergebnisse den Ergebnissen einfacher Berechnungsverfahren gegenübergestellt, wobei diese nur sehr begrenzt anwendbar sind. Anhand dieser Beispiele kann sehr anschaulich gezeigt werden, dass der erforderliche technische Durchsatz von Anlagenkomponenten wesentlich vom Störungsverhalten der Materialflusselemente, von den Pufferkapazitäten und der Anordnung der Puffer in der Anlage, sowie von den Verteilungsfunktionen der Prozesszeiten und der Systemstruktur selbst (mit/ohne Redundanzen) beeinflusst wird.

Zusammenfassung (Englisch)

This thesis deals with the investigation of the throughput of material flow systems. The aim is the development of a planning tool which is based on discrete-event system simulation. This tool should make it possible to determine the necessary technical throughput of material flow elements. Thereby a demanded throughput of the system should be achieved. This simulation tool is realized by the interactive employment of the three software packages ARENA, Visual Basic for Applications und Microsoft Excel. The necessary technical throughput is determined by use of an iteration loop. On the other hand the developed planning tool can also be used for common simulation runs. In this case the throughput will be examined for a certain system configuration.

In both applications it is possible to consider failures of the elements, buffer with limited capacities and redundancies of means of transport and working stations.

In order to be able to provide the simulation models rapidly and user friendly, modules are developed in the course of this paper. These modules are archived in a library, so that they can arbitrarily often be used. The input of the parameter values takes place in clearly arranged dialogue boxes.

After an extensive validation of the modules the efficiency of the planning instrument is demonstrated by some examples. The simulation results are compared with the results of analytical methods. The disadvantage of these methods is, that they can only be used if certain conditions are fulfilled.

By means of these examples it can be shown that the necessary technical throughput of the material flow elements is affected substantially by the failure behaviour of the elements, by the buffer capacities and the locations of the buffers in the plant, as well as by the distribution functions of the process times and the system structure (with/without redundancies).