Titelaufnahme

Titel
Fabrik Klarenbrunn - Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft / von Miriam Kriegl
Weitere Titel
Factory Klarenbrunn - Past, Present, Future
Verfasser / Verfasserin Kriegl, Miriam
GutachterCaviezel, Nott
ErschienenWien, 2019
Umfang391 Seiten
HochschulschriftTechnische Universität Wien, Diplomarbeit, 2019
Anmerkung
Arbeit an der Bibliothek noch nicht eingelangt - Daten nicht geprueft
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)Vorarlberg / Textilindustrie / Wirtschaftsgeschichte / Bauforschung / Denkmalpflege / Fabrikgebäude / Revitalisierung / Umnutzung
Schlagwörter (EN)Vorarlberg / Textile Industry / Economic History / Building Research / Monuments Preservation / Factory Building / Revitalization / Conversion
URNurn:nbn:at:at-ubtuw:1-122069 Persistent Identifier (URN)
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Fabrik Klarenbrunn - Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft [58.26 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die Fabrik Klarenbrunn in Bludenz ist ein Architekturjuwel des späten 19. Jahrhunderts und steht beispielhaft für einen Entwick lungsschritt in der Industriearchitektur. Aufgrund von verschie denen Faktoren, welche in dieser Arbeit erläutert werden, entwickelte sich das westlichste Bundesland Österreichs europa weit als eines der fortschrittlichsten Industriegebiete und spielte im 19. und 20. Jahrhundert eine wichtige Rolle in der Textilindus trie. Die ehemalige Spinnerei mit ihrer Sichtziegelfassade, welche die Firma Getzner, Mutter & Cie in den Jahren 1884 bis 1886 als Er weiterung zu den bereits im Raum Bludenz bestehenden Be triebsstandorten „Bleiche" und „Lünersee" erbauen ließ, hat in ihrer über 130-jähr igen Geschichte zahlreiche Veränderungen und wirtschaftlich schwierige Phasen durchlebt. Der ursprünglich von einem aus Manchester stammenden Inge nieur entwickelte Vorentwurf wurde von dem in Bludenz tätigen Baumeister Ignaz Wolf adaptiert. Innerhalb von nur zwei Jahren Bauzeit wurde das Bauvorhaben umgesetzt und es entstand die Fabrik Klarenbrunn mit ihrer in Vorarlberg herausragenden äu ßeren Erscheinung. Aufgrund der architektonischen und konstruktiven Einzigartig keit, der Bedeutung der Fabrik für die Stadt Bludenz sowie die repräsentative Stellung für die Geschichte der Textilindustrie Vorarlbergs wurde die gesamte Anlage 2002 unter Schutz gestellt. Im Jahr 2015 wurde die Produktion still gelegt und die Fabrik zum Verkauf angeboten. Der neue Eigentümer lässt in der Fabrik ein Zentrum für Handwerk und Nachhaltigkeit entstehen.

Zusammenfassung (Englisch)

The Factory „Klarenbrunn" in Bludenz is an architectural jewel from the 19th Century and represents an important step in the development of the industrial architecture. This diploma thesis will contain a research about the preconditions why the western province of Austria was one of the most important and advanced industrial regions of Europe in the 19th and 20th Century. As an expansion of the already existing production locations "Bleiche" and "Lünersee" in the area of Bludenz the former spinning mill with its brick facade was constructed by the company „Getzner, Mutter & Cie" in the years 1884 to 1886. With a history of more than 130 years the factory experienced a Jot of changes and difficult economical phases. The preliminary designs for the factory were developed by an engineer from Manchester. The plans have been modified by the in Bludenz active builder Ignaz Wolf. Within only two years construction time the factory with its in Vorarlberg unique external appearance was realised. Since 2002, the complex of the former spinning mill is listed due to the architectural and constructive uniqueness, the significance for the city of Bludenz and the representative status for the history of textile industry in Vorarlberg. In 2015 the production was shut down and the site offered for sale. The new owner will create a center for handcraft and sustainability.

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