Titelaufnahme

Titel
Automatic Generation of Accessible Graphical User Interfaces / von Jasmin Kathrin Thöner
Weitere Titel
Automatische Generierung Barrierefreier Grafischer User Interfaces
Verfasser / Verfasserin Thöner, Jasmin Kathrin
GutachterKaindl, Hermann
ErschienenWien, 2019
Umfang159 Seiten
HochschulschriftTechnische Universität Wien, Diplomarbeit, 2019
Anmerkung
Arbeit an der Bibliothek noch nicht eingelangt - Daten nicht geprueft
SpracheEnglisch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)Barrierefreiheit / Automatische GUI-Generierung
Schlagwörter (EN)Accessibility / Automated GUI Generation
URNurn:nbn:at:at-ubtuw:1-121545 Persistent Identifier (URN)
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Automatic Generation of Accessible Graphical User Interfaces [3.71 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die Entwicklung von Grafischen User Interfaces (GUIs) ist zeitaufwendig und fehleranfällig. Sie automatisch zu generieren senkt den Aufwand und lenkt gleichzeitig den Fokus auf die Geschäftslogik. Allerdings, da Frameworks zur automatischen Generierung von GUIs generisch sein müssen, um GUIs für die verschiedensten Anwendungsgebiete zu generieren, stellt Barrierefreiheit ein bedeutsames Problem dar. Diese Diplomarbeit untersucht anhand der Unified Communication Platform (UCP), einem modellgetriebenen Framework zur automatischen Generierung von GUIs zur Design-Zeit, wie barrierefreie GUIs automatisch generiert werden können und welche Einschränkungen hierbei existieren. Eine Fallstudie wurde durchgeführt, um existierende Probleme bezüglich Barrierefreiheit in UCP aufzudecken. Eine Proof-of-Concept Anwendung sollte demonstrieren, wie diese Probleme mittels Responsive Design, Anreicherung semantischer Informationen und dem Austausch von Widgets zur Laufzeit überwunden werden können. Die Anpassung der Modelle und der Module zur Generierung des ``Final User Interface'' in UCP zeigen die Machbarkeit dieses Ansatzes. Eine Evaluierung des Ergebnisses gegen die Web Content Accessibility Guidelines 2.1 zeigt, dass UCP die meisten gesetzlich auferlegten Barrierefreiheit-Richtlinien erfüllt. Um manche Kriterien erfüllen zu können, muss jedoch der Model Designer über entsprechendes Wissen über Barrierefreiheit verfügen. Diese Diplomarbeit zeigt, dass Frameworks zur automatischen Generierung von GUIs wie UCP gewisse Barrierefreiheit-Probleme lösen kann. Der Vorteil solcher Frameworks ist, dass dies immer reproduzierbar ist, da viele menschliche Fehler verhindert werden können. Die Anpassung des GUIs an verschiedene Endgeräte, besonders in Kombination mit Responsive Design, kann die Barrierefreiheit durch Optimierung des GUIs an die jeweils verfügbare Bildschirmgröße verbessern. Dasselbe gilt für die Ersetzung von Widgets zur Laufzeit, obwohl dies die Komplexität der Generierung erhöht. Der modellgetriebene Ansatz bewirkt, dass der Model Designer das resultierende GUI mit zusätzlichen Informationen, wie beispielsweise Texte für Screenreader, anreichern kann. Allerdings muss der Model Designer dafür entsprechendes Hintergrundwissen bezüglich Barrierefreiheit besitzen. Außerdem müssen Frameworks zur automatischen Generierung von GUIs laufend an technische Fortschritte und sich ändernde Barrierefreiheit-Richtlinien angepasst werden.

Zusammenfassung (Englisch)

The development of Graphical User Interfaces (GUIs) is a time-consuming and error-prone task. Automatically generating them the decreases effort while turning the focus on business logic. However, since automated GUI generation frameworks need to be generic in order to create GUIs for a variety of domains, accessibility is major concern. This thesis elaborates on how accessible GUIs can be automatically generated, and which limitations exist, using the Unified Communication Platform (UCP), a design-time model-driven GUI generation framework, as an example. A case study was performed discovering existing accessibility issues in UCP. A proof-of-concept application demonstrated how these issues can be overcome using responsive design, enrichment of semantic information, and widget replacement at run-time. The modification of models and Final User Interface generation modules in UCP show the feasibility of this approach. Evaluation of the outcome against the Web Content Accessibility Guidelines 2.1 shows that UCP can fulfill most of the legally required accessibility criteria. Some criteria require the model designer to pay attention to them, i.e., he or she needs to have at least some knowledge about accessibility. This thesis shows that automated GUI generation frameworks like UCP can eliminate a number of accessibility issues. The advantage of such frameworks is that this is always reproducible, since many human errors are avoided. Device tailoring, especially when combined with responsive design, can enhance accessibility by optimizing the GUI to the available screen space. The same applies to widget replacement, while increasing the complexity of the generation process. The model-driven approach to automated GUI generation enables the model designer to enrich the resulting GUI with additional information like texts for screen readers. However, the model designer needs to be educated about accessibility to provide necessary information to the models. Moreover, automated GUI generation frameworks need to be adapted to technical advances and updates of accessibility guidelines and regulations.

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