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Title
Wer hat Zugang zur Grünen Stadt? : Eine GIS-gestützte Analyse zur Erreichbarkeit von öffentlichen Grünflächen in Wien aus Sicht vulnerabler Bevölkerungsgruppen / von Marion Frotzbacher
Additional Titles
Who has access to urban green? A GIS-based analysis of accessibility of urban green under consideration of vulnerable groups in Vienna
AuthorFrotzbacher, Marion
CensorGiffinger, Rudolf ; Kalasek, Robert
PublishedWien, 2018
Description102 Seiten : Illustrationen, Karten
Institutional NoteTechnische Universität Wien, Diplomarbeit, 2018
Annotation
Zusammenfassung in englischer Sprache
Annotation
Abweichender Titel nach Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers
LanguageGerman
Document typeThesis (Diplom)
Keywords (DE)Grünflächen / Erreichbarkeit / Vulnerabilität / GIS-Analysen
Keywords (EN)urban green / accessibility / vulnerability / GIS-based analysis
URNurn:nbn:at:at-ubtuw:1-121231 Persistent Identifier (URN)
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Wer hat Zugang zur Grünen Stadt? [16.47 mb]
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Abstract (German)

Angesichts der zunehmenden Häufigkeit und der Intensität extremer Hitzeereignisse sind der Erhalt und die Schaffung öffentlicher Grünflächen besonders wichtig. Gerade in Städten bieten öffentliche Grünflächen eine Vielzahl ökologischer und hitzereduzierender Dienstleistungen und tragen dadurch maßgeblich zur Lebensqualität der Bewohner-Innen bei. Die vorliegende Diplomarbeit analysiert den räumlichen Zusammenhang zwischen dem Zugang zu öffentlichen Grünflächen und hitzebezogener Vulnerabilität in Wien. Zur Identifizierung der vulnerablen Bevölkerung wurde basierend auf zwölf umweltbezogenen und soziodemografischen Variablen ein Hitzevulnerabilitätsindex (HVI) für Wien erstellt. Mithilfe von ArcGIS wurde eine Netzwerkanalyse durchgeführt, um festzustellen, ob jene StadtbewohnerInnen, die laut HVI als vulnerabler gegenüber Hitze gelten, einen schlechteren Zugang zu öffentlichen Grünflächen haben, wobei die Freiund Grünraumrichtlinien der Stadt Wien berücksichtigt werden. Die Ergebnisse zeigen, dass gerade in Stadtteilen, in denen der gründerzeitliche Gebäudebestand überwiegt, die im HVI höher eingestufte Bevölkerung auch einen schlechteren Zugang zu öffentlichen Grünflächen hat. Dieser Ansatz zeigt, wie eine GIS-basierte Netzwerkanalyse in Verbindung mit der statistischen Analyse von soziodemografischen und umweltbezogenen Daten verwendet werden kann, um die Versorgung mit öffentlichen Gütern und Dienstleistungen zu analysieren. Die Ergebnisse können dazu beitragen, ortsund gebietsspezifische Strategien und Maßnahmen für die vulnerablen Bevölkerungsgruppen und die Stadtteile zu entwickeln.

Abstract (English)

Considering the increasing frequency and intensity of extreme heat events, the preservation and creation of public green space is of utmost importance. Especially in cities public green spaces offer a variety of ecological and heat reducing services and contribute significantly to the quality of life. The object of this thesis investigates the relation between the access to public urban green space and heat-related vulnerability in the city of Vienna, Austria. In order to identify heat-vulnerable populations and areas in Vienna, a heat vulnerability index (HVI) based on 12 environmental and socio-demographic variables was developed. Using Geographical Information System (GIS) a network analysis was conducted to analyse if access to public urban green space is poorer for those who rank higher in the HVI regarding the green space provision benchmark standards set by the city of Vienna. The results show that especially in areas where the historical building stock is prevalent the population which ranks higher in the HVI also has poorer access to public green space. This approach shows how a GIS-based network analysis in conjunction with statistical analysis of socio-demographic and environmental data can be used to analyse the distribution of community goods and services. The results can help develop siteand area-specific strategies and measures for heat-vulnerable populations.

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