Titelaufnahme

Titel
Die Revitalisierung einer ehemaligen Gebrauchtwagenhalle : Erweiterung, Aufstockung und Entwicklung eines neuen Nutzungskonzepts / von Anna Ulmer
Weitere Titel
Revitalization of a used-car showroom
Verfasser / Verfasserin Ulmer, Anna
Begutachter / BegutachterinMitteregger, Mathias
ErschienenWien, 2018
Umfang77 Seiten : Illustrationen, Pläne
HochschulschriftTechnische Universität Wien, Diplomarbeit, 2018
Anmerkung
Zusammenfassung in englischer Sprache
Anmerkung
Abweichender Titel nach Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)Architekturtheorie / Bauen im Bestand / Revitalisierung / St. Pölten
Schlagwörter (EN)archictectural theory / building redevelopment / revitalization
URNurn:nbn:at:at-ubtuw:1-120684 Persistent Identifier (URN)
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Die Revitalisierung einer ehemaligen Gebrauchtwagenhalle [6.75 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Im Fokus dieser Diplomarbeit steht eine, in St. Pölten in den 60er Jahren errichtete, Gebrauchtwagenhalle aus Stahlbetonfertigteilen. Nach mehreren Jahren Leerstand soll dieses Gebäude, davon ausgehend, dass St. Pölten die Kulturhauptstadt 2024 wird, revitalisiert werden. Dies soll durch die Erweiterung und Aufstockung des Bestandes sowie über die Entwicklung eines neuen Nutzungskonzeptes geschehen. Um herauszufiltern welche Elemente des Objektes erhaltungswürdig sind, führe ich eine detaillierte Analyse seiner Bestandteile durch und unterstützte diese durch eine Fotodokumentation. Besonderes Augenmerk wird dabei auf das Tragwerk und die Fassade des Gebäudes gelegt, welche beide aus Stahlbetonfertigteilen hergestellt wurden. Die Statik des Gebäudes ist von großer Bedeutung, weil sie es ermöglicht den Bestand mit drei weiteren Geschossen aufzustocken und so zusätzliche Nutzflächen geschaffen werden können. Die wabenartige Fassade im Obergeschoss war früher Ornament und Außenhülle zugleich. Aus bauphysikalischer Sicht bedarf es eines sehr sensiblen Umgangs um die Fassade als Gestaltungselement zu erhalten und gleichzeitig ein eine neue, thermische Hülle, nach heutigem Stand der Technik, für das Gebäude zu schaffen. Die Verbindung von Alt und Neu, verknüpft mit öffentlich, halb-öffentlich und privaten Nutzungen, wie unter anderem ein Café, Co-Working Spaces, ein Veranstaltungsraum und Wohnflächen, soll es ermöglichen den unterschiedlichen Bedürfnissen der Stadt und ihrer Bewohner sowie Besucher, nicht nur im Rahmen der Kulturhauptstadt, gerecht zu werden. Diese Arbeit zeigt, dass es von hoher Wichtigkeit ist Bestandsgebäude auf ihren historischen Wert, ihren baulichen Zustand und ihre zukünftigen Nutzungsmöglichkeiten zu überprüfen um sie, wenn sinnvoll, durch eine Revitalisierung in einen neuen Lebenszyklus zu überführen.

Zusammenfassung (Englisch)

The focus of this thesis is a former used car hall, made of pre-fabricated reinforced concrete elements, built in St. Pölten in the 1960s. After several years of vacancy, this building will be revitalized, assuming that St. Pölten becomes the European capital of culture in 2024. The revitalization should be done by expanding and increasing the existing building and by developing a new usage concept. In order to filter out which elements of the object are worth preserving, I conduct a detailed analysis of its components and support them with a photo documentation. Particular attention is paid to the structure and the facade of the building, both were manufactured from pre-fabricated reinforced concrete elements. The statics of the building is of great importance because it enables the existing building to be topped up with three additional storeys to create additional usable space. The honeycomb like facade on the upper floor used to be both, ornament and outer shell. From a building physics point of view, it requires a very sensitive handling to preserve the facade as a design element and to create a new, thermal shell. The connection of old and new, combined with public, semi-public and private uses, including a café, co-working spaces, a function room and living space, enables to fulfil the diverse needs of the city and its residents as well as its visitors. This paper shows that it is very important to verify existing buildings for their historical value, their structural condition and their potential uses in the future in order to revitalize them and transfer them into a new life cycle.

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