Titelaufnahme

Titel
VGI-Kartierung der Altstadt von L'Aquila/Italien mit OpenStreetMap / von Dmitri Jilin
Weitere Titel
VGI-Mapping of the historic centre of L'Aquila/Italy with OpenStreetMap
Verfasser / Verfasserin Jilin, Dmitri
GutachterNavratil, Gerhard
ErschienenWien, 2018
Umfang97 Seiten
HochschulschriftTechnische Universität Wien, Diplomarbeit, 2018
Anmerkung
Arbeit an der Bibliothek noch nicht eingelangt - Daten nicht geprueft
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)VGI / PoI / Point of Interest / Erdbeben
Schlagwörter (EN)VGI / PoI / Point of Interest / Earthquaki
URNurn:nbn:at:at-ubtuw:1-119505 Persistent Identifier (URN)
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VGI-Kartierung der Altstadt von L'Aquila/Italien mit OpenStreetMap [23.91 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die digitalen Stadtpläne vieler kleiner bis mittelgroßer Städte in Europa sind bei näherer Betrachtung ungenau bzw. unvollständig. Ursachen dafür sind neben unzureichender, rudimentärer Kartierung die schnelle Änderung der Bestandssituation wie sie beispielsweise bei Wiederaufbauarbeiten nach Naturkatastrophen zur Tage tritt. Ein weiteres Problem stellt das Versagen von automatisierten Verfahren bei ungewöhnlichen Situationen dar, wie temporäre Einrichtungen (beispielsweise Baugerüste) im zu kartierenden Bereich. Die Folge ist, dass grundlegende Informationen wie Straßenverläufe, Grundrisse von Gebäuden, Adressen, Points of Interest falsch dargestellt werden oder schlichtweg nicht vorhanden sind. Dieser Umstand ist für die Anwohner wie Besucher einer Stadt ein nicht unerheblicher Nachteil und muss behoben werden. Anstatt einer klassischen Vermessung wurde der Versuch unternommen die Altstadt einer mittelgroßen Stadt durch eine Kombination aus VGI, Luftbildaufnahmen und bestehenden, alten Plänen zu kartieren. Dadurch sollten hohe Vermessungskosten und der damit verbundene Zeitaufwand reduziert werden. Der hohen Änderungsrate und der Präsenz außergewöhnlicher Situation wird durch VGI „direkt“ begegnet und eine möglichst aktuelle, zeitnahe Kartierung ermöglicht. Als Testgebiet für die praktische Durchführung wurde die Altstadt von von LAquila / Italien gewählt. Auf Basis der in der Praxis gewonnen Erkenntnisse wurde ein Regelwerk nach dem Vorbild historischer Messinstruktionen für die VGI-Kartierung kleiner bis mittelgroßer Städte auf Basis von OpenStreetMap aufgestellt. Dadurch erhalten diese Kommunen und interessierte OpenStreetMap-Kartographen eine Anleitung und somit die Möglichkeit zur selbständigen, effizienten, qualitativ hochwertigen und kostengünstigen Kartierung.

Zusammenfassung (Englisch)

The digital city maps of many small to medium-sized cities in Europe are on closer inspection inaccurate or incomplete. This is due not only to inadequate, rudimentary mapping, but also to the rapid change in the stock situation, as is the case, for example, with reconstruction work following natural catastrophes. Another problem is the failure of automated procedures in unusual situations, such as temporary facilities (for example scaffolding) in the area to be mapped. The result is that basic information such as street profiles, floor plans of buildings, addresses, points of interest are misrepresented or simply do not exist. This circumstance is a not inconsiderable disadvantage for the residents and visitors of a city and must be remedied. Instead of a classic survey, the attempt was made to map the old town of a medium-sized city by a combination of VGI, aerial photographs and existing, old plans. This reduces high survey costs and the associated time expenditure. The high rate of change and the presence of extraordinary situations was addressed by VGI "directly" and a timely mapping as up-to-date as possible was possible. The test area for the practical implementation was the old town of L'Aquila / Italy. On the basis of the findings gained in practice, a set of rules based on historical measurement instructions for the VGI mapping of small to medium-sized cities based on OpenStreetMap was set up. This gives the communities and interested OpenStreetMap cartographers guidance and thus the opportunity for independent, efficient, high-quality and cost-effective mapping.

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