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Title
Steyr, Alter Tabor neue Identität / von Paul Federsel
Additional Titles
Steyr, Alter Tabor New Identity
AuthorFedersel, Paul
CensorTomaselli, Markus
PublishedWien, 2018
Description117 Seiten : Illustrationen, Karten
Institutional NoteTechnische Universität Wien, Diplomarbeit, 2018
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Zusammenfassung in englischer Sprache
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Abweichender Titel nach Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers
LanguageGerman
Document typeThesis (Diplom)
Keywords (DE)Stadtumbau / Nachnutzung
Keywords (EN)urban transformation
URNurn:nbn:at:at-ubtuw:1-119260 Persistent Identifier (URN)
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Steyr, Alter Tabor neue Identität [44.15 mb]
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Abstract (German)

Steyr, die alte ‚Eisenstadt‘ bildet am Zusammenfluss von Enns und Steyr ein wesentliches regionales urbanes Gefüge am Voralpenrand im äußersten Osten Oberösterreichs. Im Stadtgrundriss sind die naturräumlichen Begebenheiten und die historische Entwicklung der Stadt klar ablesbar. Doch die vorhandenen Brüche im Stadtgefüge sind nicht nur auf die ausgeprägte Topografie der beiden Flusstäler zurückzuführen, sonder auch auf die monofunktionalen Inseln die durch die Suburbanisierung der vergangenen Jahrzehnte entstanden sind. Der ‚Alte Tabor‘ auf der Anhöhe über der Kernstadt bildet das Zentrum der vertieften Betrachtung, ist jedoch räumlich und städtebaulich nicht vom nördlich gelegenen Stadtteil ‚Resthof‘ zu trennen. Das punktuell dichte Gefüge der beiden Stadtteile weist zahlreiche Lücken auf und vermittelt durch Zweckbauten geringer räumlicher Qualität einen austauschbaren suburbanen Eindruck. Die Herleitung der weiterführenden Strategie und das daraus resultierende Leitbild bilden die Grundlage einer klaren Entwicklung für den Zusammenschluss der beiden Stadtteile. In der Übersetzung des Konzeptes in einen städtebaulichen Entwurf entsteht eine Symbiose des idealisierten Leitbildes und der vorhandene Morphologie. Dabei wird der Straßenraum einer Neuordnung unterzogen und anstatt der austauschbaren Substanz der Suburbanisierung eine durchgängige, identitätsstiftenden Struktur ausgebildet.

Abstract (English)

teyr ‚Die alte Eisenstadt‘ forms at the confluence of the two rivers Enns and Steyr an essential regional urban fabric in the east of Upper Austria. The City plan clearly shows the natural conditions and the historical development. But the existing fractures in the city structure are due not only to the topography of the two river valleys, but also to the monofunctional islands which have emerged through suburbanization of the last decades. On the hill above the historical center the district ‚Alter Tabor‘ forms the focus of detailed view, but the area cannot be separated from the northern district ‚Resthof‘. The punctual dense structure of the two districts has numerous of gaps and conveys an exchangeable suburban impression, because of functional buildings of low spatial quality. The strategy and the resulting concept forms the basis of a clear future development for the connection of the two districts. The translation of the concept into an urban planning design creates a symbiosis of the idealized statement of the concept and the existing morphology. The public space is being reorganized and, instead of the suburban substance, an identity structure is formed.

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