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Title
Implementierung von Mikro-Depots in der städtischen KEP-Zustellung: Rahmenbedingungen, Effekte und Strategien / von Claudia Klampfer
Additional Titles
Implementation of micro-depots for the urban CEP-Services: basic conditions, effects and strategies
AuthorKlampfer, Claudia
Thesis advisorEmberger, Günter
PublishedWien, 2018
DescriptionII, 130 Blätter : Illustrationen, Diagramme, Karten
Institutional NoteTechnische Universität Wien, Diplomarbeit, 2018
Annotation
Zusammenfassung in englischer Sprache
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Abweichender Titel nach Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers
LanguageGerman
Document typeThesis (Diplom)
Keywords (DE)Mikro-Depot / Kurier-Express-Paketdienst / KEP-Dienst / Paketdienst / City-Logistik / Transportrad / Lastenrad / Paketzustellung / Zustellkonzept / Depot Schlagwörter EN Schlagwörter (max. 10
Keywords (EN)micro-depot / courier-express-parcel-service / CEP-service / parcel service / city-logistics / freight bicycle / online retail / parcel delivery / delivery concept / depot
URNurn:nbn:at:at-ubtuw:1-119215 Persistent Identifier (URN)
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 The work is publicly available
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Implementierung von Mikro-Depots in der städtischen KEP-Zustellung: Rahmenbedingungen, Effekte und Strategien [5.74 mb]
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Abstract (German)

Kurier-, Expressund Paketdienste sind sowohl im B2B- als auch im B2C-Bereich wichtige Logistik- Dienstleister geworden. Das Angebot der KEP-Dienste ist auf eine große Anzahl kleiner, leichter Sendungen ausgerichtet und stark spezialisiert und automatisiert. Auch deshalb steigen die jährlichen Sendungszahlen der KEP-Branche kontinuierlich. Aufbauend auf ein Netz an Niederlassungen unterschiedlicher Größenordnung gliedert sich die Zustellung der KEP-Dienste in mehrere Etappen. Für die Städte von besonderer Bedeutung ist der sogenannte Nachlauf, die „letzte Meile“ im Zustellprozess. Üblicherweise wird dazu jede Zustelladresse mit dieselbetriebenen Kleintransportern angefahren. Dadurch entsteht eine Vielzahl an innerstädtischen Wegen, die auch zu Problemen führt. Die Städte kämpfen mit zunehmenden Schadstoffund Feinstaubbelastungen, höheren Verkehrsbelastungen, sinkendem Verkehrsfluss etc. Effekte die den Zielsetzungen der Städte widersprechen. Auf der Suche nach verträglicheren Zustellformen ermöglicht die Eingliederung eines Mikro-Depots in den Zustellprozess den Einsatz von E-Fahrzeugen und Transporträdern auf der „allerletzten Meile“. Um ein Mikro-Depot erfolgreich zu implementieren müssen allerdings gewisse Rahmenbedingungen betreffend des Zustellgebietes, des Standortes und der eingesetzten Fahrzeuge gegeben sein. Seitens der Stadt ist es erforderlich an diesen Punkten anzusetzen und die Schaffung der nötigen Bedingungen voranzutreiben. Aufbauend auf den Anforderungen funktionierender Mikro-Depots sowie den Zielsetzungen der beteiligten Akteure wurden abschließend Handlungsempfehlungen für die Städte formuliert. Der Fokus liegt auf einer breiten Einbindung möglichst vieler Akteure, sowie dem Setzen von Attraktivierungen und Regulierungen. Aufgrund der noch sehr geringen Praxiserfahrungen mit Mikro-Depots braucht es die Stadt aktuell noch als Initiator und Treiber. Diese Arbeit soll das Potential des Mikro-Depot-Konzepts sowie Steuerungsmöglichkeiten der Städte aufzeigen und kann die Stadtverwaltungen hoffentlich motivieren, die Initiative zu ergreifen um die innerstädtische Zustelllogistik neu zu gestalten.

Abstract (English)

Courier, express and parcel service providers have become important logistics providers both in the B2B and B2C sector. The offer of CEP services is concentrated on a large number of small and light consignments and is highly specialized and automated. Therefore the number of annual consignments of the CEP industry is steadily increasing. Based on a network of establishments of various sizes, the delivery of CEP services is divided into several stages. For the cities the last mile is the most important aspect. Usually each delivery address is approached by diesel-powered vans individually. This creates a variety of inner-city routes, which leads to several problems. The cities are struggling with increasing pollution, high traffic loads, decreasing traffic flow etc., effects that contradict the objectives of the cities. In search of more compatible delivery forms, the integration of a micro-depot into the delivery process enables the use of e-vehicles and transport wheels on the "very last mile". In order to successfully implement a micro-depot there must be certain framework conditions concerning the delivery area, the location and the used vehicles. At this point it is important for the city to create these conditions. Based on the requirements of functioning micro-depots and the objectives of the involved actors, recommendations for the cities were finally formulated. The focus is on a broad participation of as many actors as possible, as well as the setting of attractions and regulations. Due to the very low practical experience with micro-depots, the city still needs to act as an initiator and driver. This work should show the potential of the micro-depot concept as well as managerial opportunities of the cities and can hopefully motivate the municipalities to take the initiative to redesign the inner-city delivery logistics.

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