Titelaufnahme

Titel
Lebensraumvision 2068. Auswirkungen einer neuen Lebensweise auf Wiener Stadtszenen / von Stefanie Mras
Weitere Titel
Vision for a livable Environment 2068. Effects of a new Lifestyle at Viennese Neighborhoods
Verfasser / Verfasserin Mras, Stefanie
Begutachter / BegutachterinTomaselli, Markus
ErschienenWien, 2018
Umfang233 Seiten : Illustrationen, Karten
HochschulschriftTechnische Universität Wien, Diplomarbeit, 2018
Anmerkung
Zusammenfassung in englischer Sprache
Anmerkung
Abweichender Titel nach Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)Vision / Regelwerk / Technologie
Schlagwörter (EN)urban utopia
URNurn:nbn:at:at-ubtuw:1-118848 Persistent Identifier (URN)
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 Das Werk ist frei verfügbar
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Lebensraumvision 2068. Auswirkungen einer neuen Lebensweise auf Wiener Stadtszenen [32.29 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Seit einigen Jahren mehren sich die Berichte über große Veränderungen, die das Zusammenleben der Menschen und ihr Habitat erleben werden. Der wachsende Einzug autonomer Fahrzeuge, die durch technologischen Fortschritt bedingte Substituierung von Arbeitsplätzen oder der anhaltende Klimawandel sind nur einige Beispiele dafür. Auf den ersten Blick wirken viele dieser Themen einschüchternd und lassen eine gewisse Ratlosigkeit bezüglich ihrer Auswirkung auf das humane Lebensumfeld zurück. Bei genauerer Betrachtung werden jedoch Chancen und Potenziale ersichtlich, eine lebenswerte Zukunft aktiv mitgestalten zu können. In dieser Arbeit wird dargelegt, dass die Gesellschaft bereits viele Transformationen durchlaufen hat, und dass einige Normalitätsvorstellungen auf teils sehr jungen Annahmen basieren. Es folgt die Erkenntnis, dass nur wenige Normalitäten wirklich unveränderbar sind. Beispielsweise könnte die Aufhebung der Erwerbsarbeitspflicht durch die Einführung des bedingungslosen Grundeinkommens den Alltag der Menschen grundlegend ändern. Auch der autonome Verkehr beinhaltet positives Entwicklungspotenzial. Er kann das Verkehrsaufkommen reduzieren und so urbane Flächen für alternative Nutzungen frei machen. In der vorliegenden Arbeit werden diese Chancen thematisiert und zu einer utopischen Lebensweise zusammengesetzt. Es entsteht ein Konvolut neuer Planungsparadigmen für die Stadtplanung. Danach steht die Frage im Raum, welche Auswirkungen diese neue Form des menschlichen Zusammenseins auf die europäische Stadt haben wird. Exemplarisch werden drei Orte Wiens gezeigt, an denen die Transformation des urbanen Raums vorgestellt wird.

Zusammenfassung (Englisch)

Over the last several years, an increasing number of reports have been published concerning the major changes that will affect people‘s coexistence and their habitat. The growing amount of autonomous vehicles, the substitution of jobs due to technological progress or the continuing climate change are just a few examples. At first glance, many of these topics are intimidating and leave behind a perplexity about their impact on the humane living environment. On closer inspection, chances and potentials for actively shaping a future worth living for will become apparent. This paper demonstrates that society has already undergone many transformations and that some conventions are based on very recent assumptions. Based on this finding, only a few of these normalities are actually unchangeable. For example, the abolition of the obligation to work by introducing an unconditional basic income could fundamentally change the everyday lives of people. Furthermore, autonomous transport has the potential for a positive future development by reducing traffic and thus freeing up urban areas for alternative uses. In the present work, these opportunities are addressed and put together to form a utopian way of life. The result is a collection of new planning paradigms for urban planning. Following this, we will address the question of the potential impact of this new form of human coexistence on European cities. Three places in Vienna were selected to show their transformation of future urban space in an exemplary way.

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