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Title
Bewegungsraum Stadt zwischen Orten und Nicht-Orten / von Nina Winkler
Additional Titles
Fluctuation of urban space between places and non-places
AuthorWinkler, Nina
CensorHauser, Sigrid
PublishedWien, 2018
Description206 Seiten : Illustrationen, Karten
Institutional NoteTechnische Universität Wien, Diplomarbeit, 2018
Annotation
Zusammenfassung in englischer Sprache
LanguageGerman
Document typeThesis (Diplom)
Keywords (DE)Architektur / Philosophie / Kulturtheorie / Urbanismus
Keywords (EN)Architecture / Philosophy / Culture theory / Urbanism
URNurn:nbn:at:at-ubtuw:1-118769 Persistent Identifier (URN)
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Bewegungsraum Stadt zwischen Orten und Nicht-Orten [15 mb]
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Abstract (German)

Die Stadt als ein lebendiges Hybrid aus Gebäuden, öffentlichem Raum und Menschen befindet sich im ständigen Wandel. Äußere Einflüsse wie Technik, Mobilität oder auch Telekommunikation sind wesentliche Impulse dabei. In den letzten Jahrzehnten hat eine Welle der Technologie die Stadt überrollt, wodurch sich ihre Erscheinungsform bedeutsam verändert hat. Zwischenmenschliche Kommunikation findet plötzlich nicht mehr in der Öffentlichkeit, sondern vorwiegend hinter den eigenen vier Wänden statt. Die Nutzung öffentlicher Plätze und Straßen hat sich vom Kommunikationsraum hin zum Mobilitätsraum gewandelt. Die Folge ist eine permanente Überschneidung von Orten und Nicht-Orten, von Lebensraum und Transitraum; und der Mensch befindet sich irgendwo dazwischen. Städte werden allmählich zu austauschbaren Momenten und verschwinden gleichsam in ihrer Monotonie. Die Stadt wird zur Weltstadt und lässt ihre Identität hinter sich. Um dieser Aporie zu entkommen und das Gleichgewicht in der Stadt wieder herzustellen, haben viele Stadtregierungen Gegeninitiativen gestartet. Das Gehen im städtischen Kontext rückt wieder in den Fokus, öffentlicher Raum wird erneut zum Kommunikationsraum und Straßen werden zum Lebensraum. Die Stadt wird zurückerobert.

Abstract (English)

The city as a living hybrid of buildings, public space and people is constantly changing. External influences such as technology, mobility or telecommunications are essential impulses. In recent decades, a wave of technology has overtaken the city and changed its appearance significantly. Suddenly, communication between people no longer takes place in public, but mainly behind one‘s own four walls. The use of public squares and streets has changed from a communication space to a mobility space. The result is a permanent overlapping of places and nonplaces, of habitat and transit space; and the human being is somewhere in between. Cities are gradually becoming interchangeable moments, disappearing in their monotony. The city becomes a metropolis and leaves its identity behind. In order to escape this aporia and restore the balance in the city, many city governments have launched counter initiatives. Walking in an urban context comes back into focus again, public space becomes a space for communication and streets become a living space. The city is about to be recaptured.

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