Titelaufnahme

Titel
Wiener Rand : Neue Muster für das Wiener Hinterland / von Bernhard Mayer
Verfasser / Verfasserin Mayer, Bernhard
Begutachter / BegutachterinMitteregger, Mathias
ErschienenWien, 2018
Umfang157 Seiten : Illustrationen, Karten
HochschulschriftTechnische Universität Wien, Diplomarbeit, 2018
Anmerkung
Zusammenfassung in englischer Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)Wien / Wiener Rand / Suburban / Städtebau / Architekturtheorie / Entwurfsmethode
Schlagwörter (EN)Vienna / suburban Vienna / periurban / urban design / architectural theory / design methods
URNurn:nbn:at:at-ubtuw:1-116785 Persistent Identifier (URN)
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Wiener Rand [69.43 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die räumliche Anziehungskraft urbaner Zentren ist unbestritten. Ihre Bewohnerinnen und Bewohner schätzen deren Vielfalt in vielerlei Hinsicht: Vielfalt an Kulturen, Vielfalt an Bildungsmöglichkeiten und Vielfalt an Lebensgestaltung, um nur einige wenige zu nennen. Doch zumindest ebenso abwechslungsreich ist das Umland dieser Zentren. Oft könnte man, ob der unbegrenzt erscheinenden räumlichen Ressource, meinen, der Stadtrand biete sogar noch mehr Reichhaltigkeit. Er ist durchzogen von Brüchen, unsanften räumlichen Übergängen und unscheinbaren Megastrukturen. Auch im Wiener Umland ist möglich, was der Stadt oft nicht zutraulich ist: ein Flughafen, überproportionierte Konsumräume oder weitläufige, hochautomatisierte Wirtschaftsräume. Unterbrochen werden diese Strukturen von großmassstäblichen, zusammenhängenden Erholungsräumen und mehr oder weniger dichten suburbanen Zentren. Die vorliegende Arbeit versucht, diesen periurbanen Randbereich welcher viele Namen trägt, wie Stadt-Umland, Hinterland oder Rand, und geographisch noch schwieriger zu fassen ist als rhetorisch als städteplanerische Einheit zu verstehen, neu zu verhandeln und in einem weiteren Schritt neu zu gestalten. Ziel ist, vorhandene Qualitäten neu zu entdecken und zu stärken, während tatsächliche räumliche Umstände Gegenstand planerischer Eingriffe werden. Aus einer Mischung historischer Beispiele, persönlicher Beobachtungen und diverser Referenzprojekte, definieren sich randespezifische Handlungsfelder, welche in einem weiteren Schritt die Grundlage für eine referenzielle Übertragung im Nordwesten Wiens bieten.

Zusammenfassung (Englisch)

The spatial attraction of cities is undisputed. Its inhabitants esteem its diversity in large varieties: variety of cultures, variety of lifestyles, variety of educational opportunities. Just as diversified as the city is its surrounding environment. Regarding its sheer endless and diverse spatial potential, you gain the impression, it is even more multi-faced. The hinterlands striking appearance shows a condition full of spatial fractures, rough transitions and invisible megastructures. In particular the surroundings of Vienna compensate, what isnt bearable to its urban core: an airport, huge structures for the purpose of consumption, complex agricultural infrastructures, interrupted only by recreational areas of huge scale and suburban centers. This paper puts its focus on these suburban, peripheral and periurban spaces and tries to understand them as an urban unit. After understanding its structure and state, these spaces should be again negotiated, in order to redesign them. The aim is to rediscover and strengthen its qualities, while actual spacial conditions become the focus of new planning methods. Mixing different methods, such as analyzing historical examples, personal observations and reference projects, specific areas of activity will be defined and tested on a referential projection on the northwestern outskirts of Vienna.

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