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Title
Kein verfügbares Bauland trotz Baulandreserven? : Möglichkeiten einer nachhaltigen Innenentwicklung im Zusammenhang mit Baulandreserve am Beispiel der Gemeinde Gols / von Julia Christina Rapp
Additional Titles
No available building land despite building land reserves?
AuthorRapp, Julia Christina
Thesis advisorVoigt, Andreas
PublishedWien, 2018
Description126 Blätter : Illustrationen, Karten
Institutional NoteTechnische Universität Wien, Diplomarbeit, 2018
Annotation
Zusammenfassung in englischer Sprache
Annotation
Abweichender Titel nach Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers
LanguageGerman
Document typeThesis (Diplom)
Keywords (DE)Nachhaltigkeit / Innenentwicklung / Ortsgestaltung / Zersiedelung
Keywords (EN)Sustainability / internal development / design of a municipality / urban sprawl
URNurn:nbn:at:at-ubtuw:1-113613 Persistent Identifier (URN)
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Kein verfügbares Bauland trotz Baulandreserven? [24.58 mb]
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Abstract (German)

Zahlreiche Gemeinden im ländlichen Raum weisen einen sehr hohen Anteil an Baulandreserven auf. Vor allem im Burgenland liegt dieser Anteil bei ca. 30%, wodurch das Bundesland zu den Spitzenreitern zählt. Durch prognostizierte steigende Bevölkerungszahlen im Bezirk Neusiedl am See wird auch dee zukünftige Flächenverbrauch weiter ansteigen. Diesem Baulandparadoxon, dass trotz vieler Baulandreserven wenig Bauland zur Verfügung steht und somit auch ein Baulandüberhang den Baulandnachfragern gegenübersteht, gilt es entgegenzuwirken bzw. einzudämmen, um die daraus resultierenden Folgen für die Siedlungsentwicklung einer Gemeinde, wie eine mögliche Zersiedelung, so gering wie möglich zu halten. Durch diese Verhältnisse stehen schwache, sowie wachsende Gemeinden vor der Herausforderung, die Ortschaft nachhaltig nach "Innen" zu entwickeln. Das bedeutet einerseits die Ausnützung der Baulandreserven in einer Gemeinde und andererseits mögliche Leerstände zu revitalisieren und receyceln. Das Problem dabei ist, dass die Baulandreserven zum größten Teil in privater Hand sind und die Grundeigentümer diese nicht veräußern oder widmungskonform nutzen. In dieser Arbeit geht es darum, aufzuzeigen welche Möglichkeiten Gemeinden durch baulandmobilisierende Maßnahmen haben, an die Baulandreserven zu kommen und welche rechtlichen Verankerungen im Zusammenhang mit Innenund Siedlungsentwicklung es gibt. Des Weiteren wird ein "Best Practice" - Modell anhand der Gemeinde Gols entwickelt, um aufzuzeigen wie eine mögliche Innenentwicklung bzw. Nachverdichtung aussehen könnte.

Abstract (English)

Many communities in rural areas show a very high percentage rate of building land reserves. Especially in Burgenland, this rate is around 30%, making it one of the front runners. Forecasted population growth in the area of Neusiedl am See will also increase future land use. In case of this building land paradox, that in spite of many building land reserves little building land is available and thus a building land overhang the building land demand, it's important to counteract or contain the increase of future land use in order to keep the resulting consequences for the settlement development of a community, such as possible sprawl, as low as possible. Die to these conditions, weak and growing communities are faced with the chalkenge of developibg the village sustainably into "interior". On one hand, this means utilizing the building land reserves in a community and, on the ither hand, revitalizing and recycling possible vacancies. The problem with that is that almost all building land reserves are owned by private individuals, who do not sell or use them in accordance with the law. The aim of this thesis is to show which possibilities municipalities have by building land mobilization arrangements, to get access to the building land reserves and which laws and regulations to satisfy relating to interior and settlement development. Furthermore, a "best practice" model is being developed by the municipality of Gols in order to show what a possible interior development or densification could look like.

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