Titelaufnahme

Titel
Der geordnete Rückbau als letzte Alternative? : Rückgang des Tourismus in ländlichen peripheren Regionen am Beispiel dreier Seengemeinden in Kärnten / von Bernhard Schönthaler
Weitere Titel
Demolition as a last chance?
Verfasser / Verfasserin Schönthaler, Bernhard
Begutachter / BegutachterinLinzer, Helene
ErschienenWien, 2018
Umfang116 Blätter : Illustrationen, Diagramme, Karten
HochschulschriftTechnische Universität Wien, Diplomarbeit, 2018
Anmerkung
Zusammenfassung in englischer Sprache
Anmerkung
Abweichender Titel nach Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)Tourismus / ländlicher Raum / Schrumpfung / geordneter Rückbau
Schlagwörter (EN)tourism / rural area / population decline / demolition
URNurn:nbn:at:at-ubtuw:1-112489 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist frei verfügbar
Dateien
Der geordnete Rückbau als letzte Alternative? [3.3 mb]
Links
Nachweis
Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Der Kärntner Tourismus erlebte seit dem einstigen Höhepunkt seiner Entwicklung um 1980 einen stetigen Rückgang, dem durch gezielte Maßnahmen nun ein Ende bereitet werden soll. Gründe dafür konnten vor allem im Wandel der Urlaubs- und Nachfragetrends, wie billiges Reisen in südlichere Destinationen oder Individual- und Aktivtourismus, aber auch im Bereich des globalen Wettbewerbs und der Digitalisierung, ausgemacht werden. Die Folge waren meist insolvente Unternehmen und Leerstand bis hin zu Rückbauten von Infrastrukturen. Insbesondere widmen sich Maßnahmen diesen globalen Trends, die den Fremdenverkehr und das Urlaubsverhalten maßgeblich beeinflussen. Die drei ländlichen Kärntner Seengemeinden Millstatt am See, Ossiach und Steindorf am Ossiacher See zeigen beispielgebend, wie sich der Rückgang konkret auf Gemeindeebene auswirkt. Dabei wird vor Augen geführt, mit welch unterschiedlichen Zugängen man den bestehenden Entwicklungen begegnet und auf diese reagiert. Besonders der Umgang mit Seezugängen und Zweitwohnsitzen gestaltet sich mit-unter divers und verlangt eine einheitliche Regelung über Gemeindegrenzen hinaus, nähert sich doch jede Kommune der Problematik durchaus differenziert. Eine große Rolle spielt dabei das Zurückgreifen auf territoriales Kapital sowie auf die regionale Identität, die eine Basis für eine nachhaltige Raumentwicklung darstellt. Insbesondere im Bereich des Fremdenverkehrs braucht es eine vorausschauende, regionale Strategie und Philosophie, die auch langfristig Erfolg für die Gemeinden verspricht.

Zusammenfassung (Englisch)

The tourism in Carinthia has experienced a steady decline since the 1980ies, which is now to be put to an end by target measures. The reasons for this were mainly due to changes in holiday and demand trends, such as cheap travels to more southerly destinations or individual and active tourism, but also in the area of global competition and digitization. Results of this development were mostly insolvent companies und vacancies up to the dismantling of infrastructures. In particular action is devoted to these global trends, which have a major influence on tourism and holiday activities. The three rural Carinthian lake communities Millstatt am See, Ossiach and Steindorf on the Ossiacher See are an example of how the decline can be seen concretely at the community level. It shows how different approaches are used to address existing developments and how to respond to them. In particular, dealing with lake access and second homes is sometimes interesting and requires a uniform regulation beyond municipal boundaries, but approaches each municipality of the problem quite differentiated. A major role is played by recourse to territorial capital as well as regional identity as a base of sustainable spatial developments. Particularly in the field of tourism, a sustainable, regional strategy and philosophy is needed that promises long-term success for the communities.

Statistik
Das PDF-Dokument wurde 31 mal heruntergeladen.