Bibliographic Metadata

Title
Das Faniteum : eine baugeschichtliche Analyse / von Doris Holzapfel
Additional Titles
The Faniteum : a building history analysis
AuthorHolzapfel, Doris
CensorPlakolm, Sabine
PublishedWien, 2018
Description112 Seiten : Illustrationen, Pläne
Institutional NoteTechnische Universität Wien, Diplomarbeit, 2018
Annotation
Zusammenfassung in englischer Sprache
Annotation
Abweichender Titel nach Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers
LanguageGerman
Document typeThesis (Diplom)
Keywords (DE)Faniteum / Emanuel La Roche / Karmelitininnen Kloster
Keywords (EN)Faniteum / Emanuel La Roche / Karmelitinnen cloister
URNurn:nbn:at:at-ubtuw:1-111119 Persistent Identifier (URN)
Restriction-Information
 The work is publicly available
Files
Das Faniteum [29.64 mb]
Links
Reference
Classification
Abstract (German)

Die Masterarbeit soll sich mit dem Karmelitinnen Kloster, auch Faniteum genannt, befassen. Das Faniteum befindet sich im 13. Wiener Gemeindebezirk, Hanschweg 1. Das zwischen 1894 und 1896, in Anlehnung an den toskanischen Stil des 15. Jahrhunderts, erbaute Gebäude war ursprünglich als Wohnsitz für den Bauherrn Karl Graf Lanckoronski und seiner zweiten Ehefrau Franziska, genannt Fanita, vorgesehen. Diese verstarb jedoch nach einem Jahr Ehe, worauf Lanckoronski das Fantineum als Mausoleum plante und den Namen ihr zu Ehren wählte. Da jedoch die Wiener Begräbnisvorschriften ein Privatmausoleum verboten, blieb die geplante Krypta leer. 1898 verpachtete Lanckoronski das Gebäude an die Stadt Wien, von der die Anlage als Mädchenrekonvaleszentrum verwendet wurde. Im Laufe der Zeit gab es immer wieder andere Funktionen für das Faniteum. Während des Ersten Weltkrieges diente es als Lazarett, in der Zwischenkriegszeit als Kindererholungsheim, von 1948 bis 1954 als Kinderheim, schließlich stand es lange leer, bis es 1974 seine endgültige Nutzung als Kloster fand. Architekt des Faniteums war Emanuel La Roche, der wegen seiner guten Kenntnis der italienischen Renaissance, vom Bauherrn gewählt wurde. Bei späteren Änderungen unterstützte ihn der Architekt Amand Bauqué. Spätere Erweiterungen und Umgestaltungen im Jahr 1977 wurden von Walter Hildebrand durchgeführt. In der Masterarbeit wird das Gebäude baugeschichtlich begutachtet. Hierbei sollen unter anderem auch die Einflüsse des Bauherrn auf das Gebäude untersucht und das Faniteum mit ähnlichen Beispielen verglichen werden, im Besonderen im Hinblick auf den toskanischen Stil des 15. Jahrhunderts. Bei diesem Teil der Arbeit wird auch die Rolle des Architekten analysiert. Weiters soll die Arbeit ähnliche Beispiele in Wien erfassen.

Abstract (English)

This Thesis is about the Faniteum, a carmelite convent, located in the thirteenth district of Vienna. The convent was built between 1894 and 1896, in imitation of the 15th century tuscan style. Primary the building was thought to be the residence of the owner, Karl Graf Lanckoronski and his second wife, Franziska, also known as 'Fanita'. When, however, his wife died, after just one year marriage, Lanckoronski changed the original purpose for the building and planned it as a mausoleum to honor her name. However, Viennese regulations regarding funerals forbid the privately existing mausoleum and therefore the crypt stayed empty. In 1898 Lanckoronski leased the Faniteum to the city of Vienna, who used it as a recovery center for girls. The purposes of the building changed a lot over the time. During the First World War it served as a military hospital, after that it became a recreation home for children and from 1948 to 1954 it was used as a children's home. After that the Faniteum was empty for a long time, when in 1974 it finally acquired its final utilization as a convent. The architect of the Faniteum was Emanuel La Roche, who was chosen mainly because of his profound knowledge of the Italian renaissance. In course of later adaptations he was assisted by the architect Amand Bauqué. Responsible for extensions and renovations in 1977 was Walter Hildebrand. In this thesis the Faniteum will be analysed by evaluating its building history. Influences of the building owner will be taken into account as well as architectural similar examples which will be compared with the building. The building shall also be classified within the architectural work of the main architect.

Stats
The PDF-Document has been downloaded 43 times.