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Title
Tvrđava Slavonski Brod : Metamorphose eines Denkmals / von Elida Pletikapić
Additional Titles
Tvrdava Slavonski Brod
Fortress Slavonski Brod - A monument in metamorphosis
AuthorPletikapić, Elida
CensorStadler, Gerhard
PublishedWien, 2018
Description133 Seiten : Illustrationen, Karten, Pläne
Institutional NoteTechnische Universität Wien, Diplomarbeit, 2018
Annotation
Zusammenfassung in englischer und kroatischer Sprache
Annotation
Abweichender Titel nach Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers
LanguageGerman
Document typeThesis (Diplom)
Keywords (DE)Kroatien / Militärgrenze / Slavonski Brod / Entwicklung der Grenzfestung
Keywords (EN)Croatia / Military Frontier / Slavonski Brod / development of the fortress
URNurn:nbn:at:at-ubtuw:1-111050 Persistent Identifier (URN)
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Tvrđava Slavonski Brod [8.88 mb]
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Abstract (German)

Leerstand und Brache sind stets heiß diskutierte Themen und betreffen große Metropolen ebenso wie kleinste Gemeinden. Die Frage der Nachnutzung und wie diese am besten umsetzbar ist, mündet nicht selten in einem langen Prozess rund um das Organisieren, Entwerfen, Kalkulieren, Finanzieren und Ausführen von Projektideen. Städtebaulich werden diese Prozesse umso interessanter, je stärker die Revitalisierung eines Objektes im öffentlichen Interesse steht und vor allem auch dann, wenn ein kulturhistorischer Wert gegeben ist. Diese Arbeit behandelt eine der größten barocken Verteidigungsanlagen Kroatiens. Ausgehend von der geschichtlichen Einbettung ihrer Erstehungszeit, der Entwicklung und dem Istzustand, führt die vorliegende Arbeit zu einem möglichen Nachnutzungsszenario. Im Grenzraum zwischen dem Osmanischen Reich und dem Habsburgerreich erbaut, hebt sich die Grenzfestung in Slavonski Brod dadurch hervor, beinahe dreihundert Jahre rein militärischen Zwecken gedient zu haben. Das Areal umfasst mehr als 350.000 Quadratmeter innerhalb des historischen Stadtzentrums, welches erst seit 1994 Teil des öffentlichen Stadtraums ist. In den letzten 24 Jahren wurden nur wenige Teilbereiche der Festung revitalisiert, jedoch wurde eine beträchtliche Anzahl an Analysen und Projektideen erstellt, auf denen diese Arbeit beruht. Um die Festung welche 1959 zum nationalen Kulturgut ernannt wurde als Ganzes zu erfassen, ist ein Verständnis ihrer Geschichte, Entwicklung, Bedeutung und des jetzigen Bauzustandes unumgänglich. Ziel der Arbeit ist, mithilfe eines Masterplans die mögliche Metamorphose dieses Denkmals aufzuzeigen. Eine Entwurfsarbeit, welche sich mit einem ausgewählten ungenutzten Festungsobjekte beschäftigt, soll das bestehende Revitalisierungspotenzial verbildlichen. Beides beruht auf der im Mai 2017 erstellten Umfrage betreffend der Meinung der Stadtbewohner Slavonski Brods über ihre Festung und bildet sich aus der Summe der Projektideen heraus, welche ab 1994 entstanden sind. Sie zeigen Methoden auf, wie mit Problemstellungen wie Leerstand und Brache umgegangen werden kann. Des Weiteren soll die Tatsache aufgezeigt werden, dass Bauen im Bestand immer bedeutender wird. Eine Revitalisierung dieses Stadtteils könnte sich mehrerer Lösungsansätze bedienen, doch sollten die zwei folgend genannten in unmittelbarer Zukunft geschehen: Einerseits die Gründung einer Agentur, deren zentrales Augenmerk ausschließlich auf der Festung und ihrer Zukunft liegt. Andererseits bedarf es eines besser strukturierten Netzwerkes der kooperierenden Parteien, um ein Projekt dieser Größe in das umliegende Stadtgefüge zu integrieren. Unter diesen Voraussetzungen ließe sich der Prozess der Revitalisierung besser koordinieren und Slavonski Brod könnte ein einzigartiges Kulturdenkmal aufweisen.

Abstract (English)

Abandoned properties and fallow sites are constantly debated subjects and concern big metropolises just as the smallest municipalities. The question of its re-use and how best to implement often flows into a long process of organizing, designing, calculating, financing and realizing these project ideas. It becomes interesting the more a project stands in public interest and when a significant culture historical value is given to it. This thesis deals with one of the largest baroque fortifications in Croatia. Starting with the historical facts I continue with its current state and end with a variation of its reuse. Built at the former frontier between the Ottoman Empire and the Habsburg Empire this fortress in Slavonski Brod stands out as a result to have been nearly 300 years for military purposes and to be part of the urban public space only since 1994. This is an area of more than 350.000 square meters within the historical city centre that suddenly becomes available. During the last 24 years only a little part of the fortress was revitalized, however, at the same time several analyses and project ideas were created on which this work is based. To grasp this fortress, which was appointed

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