Titelaufnahme

Titel
Maßnahmen für eine ökologisch nachhaltige Bauprojektabwicklung / von Maria Trauntschnig
Weitere Titel
Measures for an environmentally sustainable execution of construction works
Verfasser / Verfasserin Trauntschnig, Maria
Begutachter / BegutachterinGoger, Gerald
GutachterPiskernik, Melanie
ErschienenWien, 2018
UmfangVIII, 115 Blätter : Illustrationen, Diagramme
HochschulschriftTechnische Universität Wien, Diplomarbeit, 2018
Anmerkung
Zusammenfassung in englischer Sprache
Anmerkung
Abweichender Titel nach Übersetzung der Verfasserin
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)Bauprojektabwicklung
Schlagwörter (EN)execution of construction works
URNurn:nbn:at:at-ubtuw:1-110933 Persistent Identifier (URN)
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 Das Werk ist frei verfügbar
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Maßnahmen für eine ökologisch nachhaltige Bauprojektabwicklung [1.54 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Nachhaltigkeit ist in der Bau- und Immobilienbranche bereits als wesentliches Thema etabliert. Dies wird durch die Zunahme an Zertifizierungen verdeutlicht, welche mit dem Fokus auf die Nutzungs- und Betriebsphase für eine nachhaltige Konzeption von Bauwerken sorgen. Der Begriff Nachhaltigkeit umfasst ökologische, ökonomische und soziale Aspekte. Aufgrund des Klimawandels und dessen Folgen stehen die ökologischen Aspekte der Nachhaltigkeit im Zentrum. Diese Aspekte beinhalten neben dem Klimaschutz, die Erhaltung der Artenvielfalt und den schonenden Umgang mit natürlichen Ressourcen. Ökologische Nachhaltigkeit, insbesondere der schonende Umgang mit natürlichen Ressourcen, wird bei Bauprojekten besonders in der Bauprojektabwicklung nach wie vor außer Acht gelassen. Bauprojekte belasten bereits während ihrer Ausführung die Umwelt stark, durch den hohen Verbrauch an Ressourcen und die durch Herstellungs- und Transportprozesse produzierten Treibhausgasemissionen. Die vorliegende Diplomarbeit befasst sich damit, inwieweit der Gedanke einer umweltgerechten Bauprojektabwicklung bei den Akteuren, insbesondere bei den öffentlichen Auftraggebern und den ausführenden Unternehmen, bereits verankert ist. Es wird der aktuelle Stand der Integration von ökologischen Umweltmaßnahmen in der Bauprojektabwicklung untersucht, um Treiber und Hemmnisse zu erkennen und daraus neuartige Umsetzungsmöglichkeiten zu zeigen. Die rechtlichen Rahmenbedingungen werden analysiert um festzustellen, ob Maßnahmen für eine umweltfreundliche Bauprojektabwicklung bereits gesetzlich verpflichtend sind. Danach werden maßgebende ökologische Aspekte der Bauprojektabwicklung erfasst, um darauf aufbauend Umweltschutzmaßnahmen für den Beschaffungsprozess und die Ausführungsphase darzustellen. Zum besseren Verständnis werden anhand von zwei typischen Prozessketten die Umweltauswirkungen untersucht und potenzielle Umweltschutzmaßnahmen analysiert. Als typische Prozesskette im Hochbau wurde der Einbau von bewehrtem Konstruktionsbeton mit der Druckfestigkeitsklasse C25/30 und als Prozesskette im Tiefbau der Einbau einer Asphalttragschicht gewählt. Die Potenziale einer ökologisch nachhaltigen Bauprojektabwicklung bleiben derzeit größtenteils ungenutzt. Die Arbeit zeigt Maßnahmen zur Verbesserung der Umweltleistung in der Bauprojektabwicklung, wie beispielsweise die Integration von umweltbezogenen Zuschlagskriterien durch den öffentlichen Auftraggeber im Beschaffungsprozess, die Einführung eines Umweltmanagementsystems zur systematischen Verbesserung des betrieblichen Umweltschutzes oder Maßnahmen zur Optimierung der Herstellungsprozesse und zur Reduktion der Transportleistung.

Zusammenfassung (Englisch)

Sustainability has already been established in the construction and real estate sectors, as evidenced by the increase in certifications that ensure a sustainable construction concept with focus on the usage phase. Sustainability includes ecologic, economic and social aspects. Due to climate change and its consequences ecologic aspects are in the centre of sustainability. Those aspects involve climate protection, the preservation of biodiversity and the careful use of natural resources. Environmental sustainability, especially the careful use of natural resources, is mainly neglected throughout the execution of construction works. Construction projects consume energy in various forms and for different purposes, polluting the environment already during their execution. This diploma thesis shows how project participants, especially contractors and construction companies, can reduce negative environmental impacts of construction work. The current state of integration of ecologically sustainable measures in the execution of construction work is identified in order to find drivers and obstacles for the consideration of new implementation possibilities. First, the legal framework will be analyzed to discuss whether law already requires measures for an environmentally sustainable construction. Furthermore, the relevant environmental aspects of the execution period are outlined in order to identify measures for green public procurement and the execution phase. For better understanding, the negative environmental impacts of two typical process chains are identified in order to analyze possible environmental measures. The chosen process for the construction of buildings is the installation of reinforced concrete with a compressive strength class C25/30 and the chosen process for civil engineering is the installation of asphalt floor. The potential of ecologically sustainable construction project development currently remains largely untapped. This diploma thesis shows measures to improve the environmental sustainability of construction work, such as the integration of environmental award criteria by the public sector in the procurement process, the introduction of an environmental management system to systematically improve a companys business environment, or to optimize manufacturing processes and reduce transport.

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