Titelaufnahme

Titel
Modularisierung der Produktstruktur und Implementierung von Sachmerkmalleisten bei einem Sondermaschinenbauer / von Gernot Pöchgraber
Weitere Titel
Modularization of the Product Structure and Implementation of Feature Lists for a Special Purpose Machine Manufacturer
Verfasser / Verfasserin Pöchgraber, Gernot
Begutachter / BegutachterinBleicher, Friedrich ; Kittl, Burkhard
ErschienenWien, 2018
Umfang86 Blätter : Illustrationen
HochschulschriftTechnische Universität Wien, Diplomarbeit, 2018
Anmerkung
Abweichender Titel nach Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)Sachmerkmalsleisten / Modularisierung
Schlagwörter (EN)Material Classification / Modularization
URNurn:nbn:at:at-ubtuw:1-110406 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
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Modularisierung der Produktstruktur und Implementierung von Sachmerkmalleisten bei einem Sondermaschinenbauer [3.36 mb]
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Nachweis
Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Nach einer genauen Analyse der Unternehmensstruktur und einer Einarbeitungsphase in die Produktstruktur, wurde das gesamte Produktsortiment in Module unterteilt. Grundsätzlich wurde in 3 große Module eingeteilt um diese dann in einer Baumstruktur systematisch nach unten zu gliedern. Für die drei Hauptmodule wurden alle Projekte der letzten 3 Bilanzjahre herangezogen und nach Ausprägung und Umsatz geordnet dargestellt. Zur Aufschlüsselung der Module wurde ein Programm in Excel basierend auf Visual Basic implements erstellt. Dieses Programm ermöglicht es, Stücklisten verschiedener Projekte einzulesen, diese zu vergleichen und eine Schnittmenge der Projekte zu erstellen. Weiters werden auch alle nicht in der Schnittmenge enthaltenen Daten auf Duplikate überprüft und ausgegeben. So wurden im ersten Schritt die drei Hauptmodule eingelesen und aufgrund der Schnittmengendaten in weitere Module aufgeteilt. Aus diesen Modulen wurden Gruppen größter Ähnlichkeit abgeleitet. Weiters wurden diese Sachgruppen in interne und allgemeine Gruppen gegliedert. Wobei interne Sachgruppen modulbezogene Komponenten beinhalten, hingegen allgemeine Sachgruppen Komponenten beinhalten, die modulübergreifend im Einsatz sind. Diese internen Sachgruppen sollen nicht nur der Wiederverwendung und Wiederfindung der Komponenten in den einzelnen Abteilungen dienen, sondern auch einen Standard in die Produktpalette bringen. Bei den allgemeinen Sachgruppen wurde stets darauf geachtet, die Sachmerkmalleisten aus der DIN 4000 zu entnehmen. In den Fällen, wo keine DIN 4000 Sachmerkmalleiste zur Verfügung stand, wurde auf Sachmerkmale durch eCl@ss oder aus der für die Komponenten zugehörigen Normen zurückgegriffen. Diese Klassifizierung bringt für den Einkauf und die Ersatzteilabteilung eine enorme Zeitersparnis sowie eine Minderung des Arbeitsaufwandes mit sich. Der Abteilung für Forschung und Entwicklung nützt diese Klassifizierung dahingehend, dass bei Neuentwicklungen auf bereits verwendete Komponenten zurückgegriffen werden kann und somit Zeit und auch Anschaffungskosten eingespart werden können. In naher Zukunft möchte die Firma Benninghoven das Update des ERP Systems durchführen und nach dem neuen Standard der sich im Zuge der Ausarbeitung der Sachmerkmalleisten ergeben hat, arbeiten.

Zusammenfassung (Englisch)

After a detailed analysis of the company structure and a quick overview in the product structure, the entire product range was divided into modules. Basically, the range were divided in three large modules to a drop down tree structure. For the three main modules, all projects of the last three financial years were used and presented according to their characteristics and turnovers. To break down the modules, a program was created in Excel based on Visual Basic Implements. This program makes it possible to read the parts lists of different projects, to compare them and create an intersection of the projects. Furthermore, all data not included in the intersection will be checked for duplicates and output. In the first step, the three main modules were compared and split to next level modules, based on the intersection of the main modules. From the next level, groups of greatest similarity were derived. Furthermore, these groups of subjects were divided into internal and general groups. Where internal groups include module-related components, whereas general groups contain components that are used across all modules. These internal groups should not only serve the reuse of the components in the individual departments, but also bring a standard to the product range. In the case of the general group, care was always taken to refer to the feature lists from DIN 4000. In cases where no DIN 4000 feature list was available, features were used by eCl@ss or from data of the standards association with the components. This classification brings an enormous time saving as well as a reduction of the work effort for the purchasing department and the spare parts department. The research and development department use this classification to the effect that new developments can be made by using already developed components, thus saving both time and acquisition costs. Soon the company Benninghoven would like to carry out the update of the ERP system and work according to the new standard, which resulted in the development of the feature list.

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