Titelaufnahme

Titel
Das Kategoriesystem des MRG - bestehende Notwendigkeit oder ein Relikt aus der Vergangenheit? / Daniel S. Azem
Verfasser / Verfasserin Azem, Daniel S.
Begutachter / BegutachterinMalloth, Thomas N.
ErschienenWien, 2018
Umfang81 Seiten
HochschulschriftTechnische Universität Wien, Master Thesis, 2018
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (DE)Normwohnung / Lagezuschlag / Richtwertgesetz / Mietrechtsgesetz / Reformbedarf / Rechtsvergleich
Schlagwörter (EN)Normwohnung / Lagezuschlag / Richtwertgesetz / Mietrechtsgesetz / Reformbedarf / Rechtsvergleich
URNurn:nbn:at:at-ubtuw:1-109499 Persistent Identifier (URN)
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Das Kategoriesystem des MRG - bestehende Notwendigkeit oder ein Relikt aus der Vergangenheit? [0.65 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die Forschungsfrage dieser Masterthese beschäftigt sich mit einem offenkundig in Österreich sehr präsentem mietrechtlichen Thema, dem Kategoriesystem. Beginnend mit den Wurzeln der Vergangenheit, welche die Gründe für die damalige Etablierung dieses Systems offenbaren sollen, werden auch die bis in die Gegenwart reichenden Auswirkungen desselben aufgezeigt und mögliche Kritikpunkte angesprochen und konstruktiv hinterfragt. Ebenso wird die Einzigartigkeit des Instruments der Normwohnung und der, bis ins Detail geregelten, Kategorien hervorgehoben, welche auch durch den vorgenommenen Rechtsvergleich verdeutlicht wird. Näher beleuchtet wird das Konstrukt der Normwohnung, dessen Bedeutung und die mögliche Entwicklung und Notwendigkeit in der (näheren) Zukunft. Der deutlich von Bestandverhältnissen geprägte österreichische Wohnungsmarkt führt in Bezug auf manche mietrechtlichen Bereiche sowohl auf Vermieter- als auch auf Mieterseite zu Unzufrieden- und/oder Unsicherheiten, was sich auch regelmäßig in jeweils aktuellen Medienberichten niederschlägt. Themen, die in jüngster Zeit aufgegriffen und diskutiert wurden, werden auch in dieser Arbeit erwähnt und kritisch beleuchtet. Darüber hinaus wird in dieser Arbeit auf mögliche Reformüberlegungen eingegangen. Aufgrund seiner Komplexität ist eine Reform des Mietrechts seit Jahren Thema in der Politik. Pauschal kann ein von der Gesellschaft ausgehender Reformbedarf in den Raum geworfen werden, dessen Grund sich mit der Komplexität, Unübersichtlichkeit und Unvorhersehbarkeit des mietrechtlichen Systems begründen lässt. Dies stellt sicherlich eine sehr diffizile Aufgabe für Politik und Gesetzgeber dar, und wird diese Herausforderung wahrscheinlich nur sehr schwer für alle Seiten zufriedenstellend zu bewältigen sein. Es bleibt demnach abzuwarten, ob die nächsten Pläne der Regierung zielführend sind oder doch (wieder) eher einem „Schuss ins Blaue“ gleichkommen. Dieser praxisrelevante und womöglich zukunftsbeeinflussende Aspekt stellt in Form eines Ausblicks den Abschluss dieser Arbeit dar und soll dabei unterstützen eventuell bevorstehende mietrechtliche Veränderungen näherzubringen.

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