Titelaufnahme

Titel
Ansätze der solidarischen Ökonomie im Wohnungswesen am Beispiel Wien / von Teresa Schmidt
Weitere Titel
Solidarity Economy initatives in housing in Vienna
Verfasser / Verfasserin Schmidt, Teresa
Begutachter / BegutachterinPlank, Leonhard
GutachterKadi, Justin
ErschienenWien, 2017
Umfang124 Seiten : Illustrationen, Diagramme, Karten
HochschulschriftTechnische Universität Wien, Diplomarbeit, 2017
Anmerkung
Zusammenfassung in englischer Sprache
Anmerkung
Abweichender Titel nach Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)Solidarische Ökonomie / Wohnen / Wien
Schlagwörter (EN)Solidarity Economy / Housing / Vienna
URNurn:nbn:at:at-ubtuw:1-107034 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist frei verfügbar
Dateien
Ansätze der solidarischen Ökonomie im Wohnungswesen am Beispiel Wien [8.8 mb]
Links
Nachweis
Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Solidarische Ökonomie umfasst eine andere Art zu wirtschaften und zu leben und orientiert sich dabei an den fünf Handlungsprinzipien Freiwilligkeit, Solidarität, Selbstorganisation, Demokratie und Kooperation. Solidarökonomisches Wirtschaften will sich damit stärker an den Bedürfnissen der Menschen orientieren und negative Effekte des aktuellen Wirtschaftens abschwächen. Weil Wohnen ein menschliches Bedürfnis ist, ist auch das Wohnungswesen thematisch in der Solidarischen Ökonomie verankert. Vor dem Hintergrund steigender Bevölkerungszahlen in vielen Großstädten und Ballungsräumen und den damit einhergehenden Folgen für den Wohnungsmarkt, steigen Mietzinse und Wohnimmobilienpreise. Gleichzeitig wird Wohnraum vermehrt zum (finanzialisierten) Marktgut und als solches gehandelt. Als Reaktion darauf entstehen zivilgesellschaftliche Initiativen zur Wohnraumproduktion in kooperativer Form, die neben der Schaffung selbstverwalteten Wohnraums in Gemeinschaftseigentum auch Instrumente schaffen, Boden und Wohneigentum langfristig vor den Verwertungslogiken des Markts zu entziehen. Auch für Wien wird zukünftig eine wachsende Bevölkerungszahl vorausgesagt und schon heute lassen sich Entwicklungen identifizieren, die steigende Mietzinse und Eigentumspreise sowie eine Finanzialisierung von Wohnraum beinhalten. In Kombination mit einem wachsenden Interesse an gemeinschaftlichen Wohnformen gewinnen solidarökonomische Wohnungsinitiativen auch in Wien an Bedeutung. Hierzu werden aktuelle Entwicklungen hinsichtlich solidarökonomischer Wohnungsinitiativen und mögliche Organisationsformen von gemeinschaftlichem Wohnungseigentum in Wien aufgezeigt.

Zusammenfassung (Englisch)

Solidarity Economy includes another way of economic activity and living and follows the five main principles voluntariness, solidarity, self-organization, democracy and cooperation. So it tries to orientate its economic activities more to peoples needs and wants to weaken negative effects of the current economy. Because housing is also a human need its is also a field of Solidarity Economy. Within the background of an increasing population in urban areas and its effects on the housing market housing prices increase. Simultaneoulsy housing underlie a commodification more and more. In answer to this, civil society is developing initiatives for the production of cooperative living spaces, which is creating self-governing living space in common property on the one hand and creating instruments for a long term prevention of a liquitation of ground and condominium. In Vienna a population growth is forecasted as well and there are already developments which contain rising rental and property prices as well as a financialization of living space. In combination with a growing interest in cooperative dwelling forms, solidar economic dwelling forms become more relevant in Vienna, too. For this, current developments and trends concerning solidar economic dwelling forms and possible forms of their organisation for Vienna will be shown.

Statistik
Das PDF-Dokument wurde 34 mal heruntergeladen.