Bibliographic Metadata

Title
Unit-Testen in modellbasierter Softwareentwicklung / Christoph Luckeneder
Additional Titles
Unit Testing in Moodel-based Software Develoment
AuthorLuckeneder, Christoph
CensorKaindl, Hermann
Published2015
DescriptionVII, 64 Bl. : graph. Darst.
Institutional NoteWien, Techn. Univ., Dipl.-Arb., 2015
Annotation
Abweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers
Zsfassung in engl. Sprache
LanguageGerman
Document typeThesis (Diplom)
Keywords (DE)Testen von Software Units / Testen durch Simulation / Automobil-Software
Keywords (EN)Unit Tests / tests through simulation / automotive software
URNurn:nbn:at:at-ubtuw:1-106490 Persistent Identifier (URN)
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Unit-Testen in modellbasierter Softwareentwicklung [0.62 mb]
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Abstract (German)

Im Rahmen dieser Diplomarbeit sollte ein bestehender Prozess zur Verifikation von Software Units verbessert werden. Nach einer eingehenden Beschäftigung mit der Literatur und dem bestehenden Verifikationsprozess wurde der Fokus auf die für Unit-Testen relevanten Subprozesse des Testprozesses eingeschränkt. Bei den betrachteten Subprozessen handelt es sich um Prozesse, welche einfache Regeln für die Erstellung der Testfälle zur Verfügung stellen. Der große Spielraum bei der Erstellung der Testfälle erschwert unter anderem die Nachvollziehbarkeit durch andere Personen und führt dazu, dass diese nur schwer wiederholbar sind. Um die Wiederholbarkeit zu verbessern, wurde bereits vor einiger Zeit ein modellbasiertes Testautomatisierungsprogramm angekauft, dessen Anwendung sich in der Praxis noch nicht durchgesetzt hat. ^Basierend auf einer Analyse der betrachteten Subprozesse und der Herausarbeitung verschiedener Verbesserungsmöglichkeiten, wurde ein Konzept für einen neuen Workflow innerhalb dieser Subprozesse erarbeitet. Dieser Workflow wurde besonders mit Augenmerk auf die Beschleunigung der bisher mit hohem manuellen Aufwand verbundenen Testdurchführung entwickelt. Da das Konzept das Testen auf der Zielhardware vorsieht, beinhaltet dieses eine Automatisierung eines Vorganges vor dem Flashen des Steuergerätes mit der Testsoftware. Dabei muss der Testrahmen, bei dem es sich um einen vorhergehenden Release des Systems handelt in dem die zu testende Unit eingebettet ist, durch eine direkte Modifizierung der HEX-Datei angepasst werden. Da die notwendigen Modifizierungen von der zu testenden Unit abhängig sind, ist es notwendig, eine darauf abgestimmte Konfigurationsdatei zu erstellen. Im Rahmen der Arbeit wurde zur Entlastung der Tester ein Tool entwickelt und prototypisch implementiert. ^Dieses Tool nimmt die notwendigen Einstellungen in der Konfigurationsdatei vor und koordiniert die vor dem Flashen notwendige Modifizierungen. Der erweiterte Workflow nutzt zudem den Funktionsumfang des Automatisierungsprogramms TPT, insbesondere die zur Verfügung gestellte Funktion zur Simulation von ASCET-Modellen. Die Anwendung der Simulation hat den entscheidenden Vorteil, dass nicht jeder Testlauf auf der Zielhardware durchgeführt werden muss. Das Warten auf die Verfügbarkeit von Zielhardware und der zusätzliche Aufwand für die Integration der zu testenden Unit in einen lauffähigen Programmstand entfällt dabei. Eine erste schnellere Verifizierung der Funktionalität ist dadurch möglich. Da die Simulation der Funktionalität keine ausreichende Verifizierung darstellt, sind abschließende Tests auf der Zielhardware anzuraten. ^Daher wurden im Rahmen der Arbeit plattformunabhängige Tests eingeführt, welche in der Simulation und auf den bestehenden Open-Loop Testplätzen gleichermaßen ausgeführt werden können. Ein vom ersten unabhängiges zweites Tool bietet dazu einerseits ein Rahmenwerk zur Erstellung plattformunabhängiger Testfälle und andererseits unterstützt es den Tester bei der testspezifischen Konfigurierung des TPT-Files um diese Plattformunabhängigkeit zu erzielen. Durch den verstärkten Einsatz des Automatisierungsprogrammes TPT und der beiden Tools im erweiterten Workflow ist zu erwarten, dass die Dauer des Unit-Testvorganges, welche bei manuellen Testen erfahrungsgemäß stark schwanken kann, kürzer, besser abschätzbar und planbarer wird.

Abstract (English)

In the course of this master thesis, the current process for the verification of software units was subject of being improved. Based on a literature research and an analysis of the current verification process, the focus was on two sub-processes for unit testing. These sub-processes provide basic rules for the development of test cases. These rules leave the test personnel a wide scope for the test case design, so that the test cases are difficult to be replicated and repeated by other test personnel. In order to improve the repeatability, the model-based test-automation software TPT has been procured some time ago, but it is rarely used in practice in the context of these sub-processes. Based on an analysis of these sub-processes, several possible improvements were found and a concept for a new workflow within these sub-processed was defined. The focus was on less time consumption for unit testing, in particular its previously time-consuming manual steps. ^This concept includes an automation of a part of the workflow, before the test software is being flashed on the Engine Control Unit (ECU). In this step, the test-frame, which consists of an earlier software release where the unit under test is embedded, must be adapted. This modification is performed directly on the HEX-file to gain access to the inputs of the unit. Since it is specific to the given unit, a specific configuration file must be created. In the course of this work, a tool was developed and implemented to support the tester. This tool creates the necessary settings in the configuration file and coordinates the modification process. The proposed workflow makes use of the functionality of the test-automation software TPT, especially its functions for simulation of ASCET models. ^Tests on the simulator have the advantage over tests on the target hardware that it is not necessary to wait for availability of this hardware and to integrate the unit into the e verification based on tests on the simulator alone is insufficient, platform-independent tests were introduced. These tests are designed to run both on the simulator and the open-loop test setting. A second tool provides a framework for the setup of the TPT file and supports the tester during configuration of the test-dependent settings in the TPT file to achieve platform-independence. Through the usage of the test-automation software TPT and of the two new tools in the extended workflow, a shorter and more predictable duration for the overall unit-test process is expected.

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