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Title
Geschäftsmodell und Businessplan für digitale Unternehmen ein Vergleich von State-of-the-Art Methoden und Entwicklung einer Methodik aus der Start- Up Perspektive / von Claudia Hirn
Additional Titles
Business Model and Business Plan for digital enterprises A comparison of state of the art methods and development of a method from the start up perspective
AuthorHirn, Claudia
CensorErol, Selim ; Sihn, Wilfried
PublishedWien, 2017
Description120 Seiten : Illustrationen
Institutional NoteTechnische Universität Wien, Diplomarbeit, 2017
Annotation
Abweichender Titel nach Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers
LanguageGerman
Document typeThesis (Diplom)
Keywords (DE)Digitales Geschäftsmodell / Businessplan Rahmenwerk
Keywords (EN)Digital Business Model / Businessplan Framework
URNurn:nbn:at:at-ubtuw:1-106322 Persistent Identifier (URN)
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Geschäftsmodell und Businessplan für digitale Unternehmen ein Vergleich von State-of-the-Art Methoden und Entwicklung einer Methodik aus der Start- Up Perspektive [3.17 mb]
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Abstract (German)

Nachdem 1990 die kommerzielle Phase des Internets begann entwickelte sich das Web rasant. Von Web 1.0 über Web 2.0 bis zur heutigen Generation, dem Web 3.0. Obwohl Geschäftsmodelle und Businesspläne ein wichtiges Forschungsgebiet der Managementwissenschaften sind, gibt es bisher kaum Frameworks welche die neuen Anforderungen der digitalen Welt berücksichtigen. Über die Jahre sind zahlreiche Rahmenwerke bezüglich Geschäftsmodell- und Businessplanforschung entstanden. Trotzdem gibt es noch immer keine eindeutige Definition des Begriffs Geschäftsmodell. Als eines der bekanntesten ist hier das Business Model Canvas von Osterwalder zu erwähnen. Meist sind diese Frameworks sehr allgemein und berücksichtigen nur wenig die Bedingungen der digitalen Geschäftswelt. Vor allem gibt es kein Framework welches die großen Unsicherheiten und Komplexitäten berücksichtigt, vor denen Entrepreneure am Beginn stehen. Aufgrund dieser allgemeinen Betrachtungsweise werden Aspekte der digitalen Geschäftswelt vernachlässigt und die speziellen Gegebenheiten der Entrepreneure werden nicht bedacht. Dies hat zur Folge, dass Innovationspotenziale von Geschäftsmodellen nicht komplett ausgeschöpft werden. Das Ziel dieser Diplomarbeit ist die Entwicklung eines Frameworks, welches die Entwicklung von Businessplänen inklusive Geschäftsmodellen für digitale Geschäftsideen unterstützt. Das Framework soll auch die Gegebenheiten von Entrepreneuren berücksichtigen. Das in dieser Arbeit vorgestellte, wissenschaftlich fundierte Framework trägt den Namen dGBM. Die Validierung des Frameworks erfolgt anhand eines Praxisbeispiels. Damit ist die erste Validierung der praktischen Anwendbarkeit erfolgt. Anhand einer Concept Map werden zu Beginn alle Aspekte von Businessplänen dargestellt und anschließend die Abhängigkeit dieser Begriffe in Zusammenhang gesetzt. Anhand dieser Strukturierung lässt sich anschließend eine Abfolge von Tätigkeiten bilden. Dies kommt Entrepreneuren sehr zu Gute, da sie oft nicht wissen womit sie beginnen sollen. Dadurch wird vermieden, dass auf wichtige Inputs bei der Geschäftsmodellentwicklung vergessen wird. Bei gängigen Frameworks wird auf den Aspekt Daten wenig Rücksicht genommen. Daten sind ein wesentlicher Aspekt der digitalen Geschäftswelt. Mit jedem digitalen Produkt lassen sich Daten generieren und somit auch verkaufen. Dies wird in der heutigen digitalen Geschäftswelt ein immer wichtiger werdender Erlösfaktor. Dadurch ergeben sich komplett neue Geschäftsmodelle welche mit der dGBM entwickelt werden können. Das Resultat ist ein kohärentes Framework, mit dem Entrepreneure Schritt für Schritt Ihr Geschäftsmodell und den umgebenden Businessplan entwickeln können. Anhand der Zwei-Phasen-Methode wird die Informationsflut für Entrepreneure vermindert und dadurch die Komplexität reduziert. Die Fallstudie enthüllt wichtige wirtschaftliche Dynamiken und Merkmale von digitalen Geschäftsmodellen.

Abstract (English)

After 1990 the commercial phase of the internet began the web was developing very fast. From the web 1.0 to the web 2.0 up to the generation nowadays, the web 3.0. Although business models and business plans are a very important research area of managerial science, there are hardly any frameworks which consider the requirements of the digital world. Over the years numerous frameworks considering business model and business plan science were developed. Nevertheless, there is still no clear definition of the term business model. Most of the developed frameworks are very general and consider very view conditions of the digital business world. There are no frameworks which consider the huge uncertainties and complexities which the entrepreneurs must consider at the beginning. Because of this general view aspects of the digital business world are getting neglected and the special circumstances of entrepreneurs are not getting considered. This leads to that innovation potentials of business models are not fully exploited. The goal of this thesis is the development of a framework, which supports the development of business plan inclusive business model for digital business ideas. The framework shall also consider the circumstances of entrepreneurs. The framework introduced in this work is called the dGBM. The validation of the framework is carried out using an application example. With this step, the first validation of the practical usability is made. At the start all aspects of business plans are illustrated in a concept map. Afterwards the relation between the terms are put in place. With that structuring of the terms a sequence of activities can be set. This developed process helps entrepreneurs to start their business in an easy way. The step by step procedure takes the complexity of the huge amount of data entrepreneurs must organize in the beginning. It prevents that important inputs of business modelling are getting forgotten. In common frameworks the aspect data is not taken into account. In the digital business world data is an essential aspect. With every digital product data can be generated and therefore can be sold. In the business world nowadays this is a big revenue factor which gets more and more important. Thus, complete new business models are arising which can be developed with the dGBM. The result is a coherent framework, with that entrepreneurs can develop their business model and the surrounding business plan step by step. With the two-phase-method the flood of information gets decreased and therefore the complexity reduced. The case study reveals important economical dynamics and characteristics of digital business models.

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