Titelaufnahme

Titel
Spatial incentives for the integration of elderly people in subsidized housing in Vienna : a design proposal for an integrative housing quarter in Meidling / von Viktoria Kleinrath
Verfasser / Verfasserin Kleinrath, Viktoria
Begutachter / BegutachterinSchramm, Helmut
ErschienenWien, 2017
Umfang150 Seiten : Illustrationen, Karten
HochschulschriftTechnische Universität Wien, Diplomarbeit, 2017
Anmerkung
Zusammenfassung in deutscher Sprache
Anmerkung
Abweichender Titel nach Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers
SpracheEnglisch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)Wohnbau für ältere Menschen
Schlagwörter (EN)Housing for elderly people
URNurn:nbn:at:at-ubtuw:1-105513 Persistent Identifier (URN)
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Spatial incentives for the integration of elderly people in subsidized housing in Vienna [57.33 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Demographische Studien zeigen, dass sich die Zahl der älteren Menschen in Wien in den kommenden Jahrzehnten verdoppeln wird. Die Integration dieser gesellschaftlichen Gruppe gewinnt daher an Stellenwert. Gemeinschaftliches Wohnen bietet eine Möglichkeit, ein Wohnumfeld mit nachbarschaftlichem Halt aufzubauen, in dem Menschen lange selbstbestimmt leben können. Räumliche Anstöße, die soziale Interaktion zulassen, sowie gemeinschaftliche Einrichtungen sind entscheidende Faktoren für die Schaffung eines sozial nachhaltigen Wohnumfeldes. Die Studie zu drei ausgewählten sozialen Wohnbauprojekten in Wien beschäftigt sich mit der Frage, ob und wie Architektur soziale Interaktion auslösen kann. Weiters wird untersucht, ob Gemeinschaftsräume angemessen auf die Bedürfnisse und Wünsche der älteren Generation eingehen. Interviews mit Bewohnern dieser Projekte zeigen, welche architektonischen Elemente in Bezug auf die Schaffung nachhaltiger sozialer Strukturen die effektivsten sind. Resultate der Studie zeigen einige räumliche Elemente auf, die für die Bewohner von Bedeutung sind: Die Anordnung der Wohnungen in Bezug zu gemeinschaftlich genutzten Flächen, Sichtbeziehungen zwischen privaten und semi-privaten Bereichen, die Vermeidung von Maisonetten und somit der Exklusion bestimmter Nutzergruppen, und die Platzierung gemeinschaftlicher Einrichtungen im Erdgeschoß auf Grund besserer Orientierung. Diese konkreten Ergebnisse werden anschließend in einem Entwurf eines integrativen Wohnquartiers in Wien umgesetzt.

Zusammenfassung (Englisch)

Demographic forecasts show that the population of elderly people in Vienna will double in the coming decades. The integration of this social demographic is starting to become crucial to urban planning. Community-living can be one approach, creating an environment with neighborly support, where elderly residents can live a self-determined life for as long as possible. Spatial incentives leading to social interaction as well as community facilities are vital factors for a sustainable social environment. Three case studies from subsidized housing in Vienna are analyzed to show how architecture can cause social interaction. The question is posed whether common rooms respond adequately to the older generations needs and desires. From interviews with residents architectural elements that are most effective in creating sustainable social structures can be deduced. Results of the study show spatial elements that are of utmost importance to residents: arrangement of apartments in relation to common space, view axes between private and semi-private areas, avoidance of duplex-apartments excluding particular user groups, and arrangement of community facilities on the ground floor for better orientation. A design proposal for an integrative housing quarter in Vienna implements these concrete outcomes.

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