Titelaufnahme

Titel
Cathedral of climate change - hacking the dead sea / Valentin Hofer
Weitere Titel
Kathedrale des Klimawandels - Eindringen ins Tote Meer
Verfasser / Verfasserin Hofer, Valentin
Begutachter / BegutachterinBerthold, Manfred ; Müller, Christoph
ErschienenWien, 2017
Umfang125 Seiten : Illustrationen, Karten
HochschulschriftTechnische Universität Wien, Diplomarbeit, 2017
Anmerkung
Zusammenfassung in englischer Sprache
Text in deutscher Sprache
Anmerkung
Abweichender Titel nach Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)Architekturentwurf
Schlagwörter (EN)architectural design
URNurn:nbn:at:at-ubtuw:1-105326 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist frei verfügbar
Dateien
Cathedral of climate change - hacking the dead sea [33.12 mb]
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Diese Diplomarbeit zeigt eine langfristige künstlerisch-architektonische Strategie im Umgang mit dem sinkenden Wasserspiegel des Toten Meeres, einem der kulturgeschichtlich bedeutendsten Orte auf unserem Planeten. Die Ursachen des Wassermangels werden kurz beleuchtet, viel wichtiger ist jedoch die Möglichkeit, sich diese Vorgänge zur Schaffung eines neuen Typs von (architektonischem) Raum zunutze machen zu können. Die Kristallisation der gelösten Salze aus der übersättigten Lösung findet auf unkontrollierte Art und Weise bereits heute am Ufer und am Boden des Toten Meeres statt. Das vorliegende Projekt versucht, die dabei entstehenden Kristalle zu formen und so - mit äußerst einfachen Mitteln - eine beeindruckende Struktur zu schaffen, deren Bau bei ähnlichen Größendimensionen Unmengen an Ressourcen benötigen würde. Der experimentellen Verwendung des Baustoffes Salz kommt dabei eine besondere Bedeutung zu, er wird auf die technische Tauglichkeit für dieses Projekt untersucht. Dabei spielt die zeitliche Komponente eine entscheidende Rolle: Die Struktur verändert sich kontinuierlich und abhängig vom Wasserstand und weiteren Einflüssen der Umgebung. Natürlich schwingt - obwohl die Konstruktion der Cathedral of Climate Change darauf beruht - eine Kritik am Zustand der Welt mit, die am Toten Meer besonders augenscheinlich wird. Sie versinnbildlicht die ökologische Krise in der die Menschheit steckt, jedoch nicht auf dystopische, sondern auf subtile und ästhetische Art und Weise.

Zusammenfassung (Englisch)

This thesis depicts an artistic-architectural strategy in dealing with the sinking water levels of the Dead Sea, one of the historically and culturally most significant places on this planet. The causes of the shortage of water are illustrated briefly, but more importantly, attention is drawn toward the possibility of taking advantage of these processes in order to create a new type of (architectural) space. The design is time-based and changed constantly depending on water levels and other influences from the surroundings. Of course, this contains, even though the whole construction of the Cathedral of Climate Change depends on it, a criticism of the current state of the world, which becomes evident at the Dead Sea. It symbolizes the environmental crisis humanity faces, but not in a dystopian, but rather subtle and aesthetic way. The crystallization of dissolved salt from the oversaturated solution is already happening uncontrolled on the shore and the bottom of the Dead Sea. In this project, I am trying to control and shape the resulting crystals. This way, an impressive structure can be erected by very simple means. Constructions of a comparable volume would otherwise consume a multiple of the resources needed here. The experimental use of salt as a building material plays an important role; it is being investigated for its technical capability.

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