Titelaufnahme

Titel
Konstruktiver Ausdruck der gegenwärtigen Holzskelettbauweise : Auslotung der Grenze des Materials Holz in seiner natürlichen Dimension hin zur künstlichen Erweiterung / von Elisabeth FelicitasKofler
Verfasser / Verfasserin Kofler, Elisabeth Felicitas
Begutachter / BegutachterinBrnic, Ivica ; Hasler, Thomas
ErschienenWien, 2017
Umfang62 Seiten : Illustrationen, Karten
HochschulschriftTechnische Universität Wien, Diplomarbeit, 2017
Anmerkung
Zusammenfassung in englischer Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)Architektonischer Entwurf
Schlagwörter (EN)Architectural design
URNurn:nbn:at:at-ubtuw:1-105079 Persistent Identifier (URN)
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Konstruktiver Ausdruck der gegenwärtigen Holzskelettbauweise [12.67 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die Errungenschaften der Vergangenheit für die Gegenwart als eine Quelle innovativen Denkens1 Holzskelettbau ist die Fügung linearer Elemente aus Holz zu einem raumbildenden Ganzen. Dieses Gefüge unterliegt einer festgelegten Ordnung, die sich meist auf ein Raster zurückführen lässt. Die einzelnen Elemente treffen sich auf der Grundlage des Rasters- in festgelegten Knotenpunkten, welche eine klare hierarchische Ordnung der Elemente innerhalb der gerasterten Achsen erkennen lassen. Abhängig von den Komponenten, Ausbildung der Knoten und Rhythmus der Achsen, entstehen unterschiedliche räumliche Gebilde. Diese Abhängigkeit der drei Konstruktionsfaktoren: Raster, Element und Knoten zieht sich von den Anfängen des Holzbaus bis zur gegenwärtigen Holzskelettbauweise durch etliche Entwicklungsphasen. Der Stamm wurde in immer kleinere Einzelteile zerlegt und neu zusammengesetzt. Dieser Stoffwechsel befreite das Holz von Dimensionsgrenzen und Richtungsabhängigkeit. Die Folgen waren größere Freiheit in der Formgebung der einzelnen Elemente, die Möglichkeit der Vergrößerung des Rasters und die Notwendigkeit der Entwicklung neuer Knoten. Die ursprünglichen Eigenschaften von Holz als natürlicher Stoff kommen beim Bauen mit Holz-Kunst-Stoffen2 gar nicht bis wenig zur Geltung. So wie die Bearbeitung und Verwendung im traditionellen Holzbau an das Material angepasst wurden, wird heute gleichermaßen das Material an die Idee angepasst. In dieser Arbeit wird das Holz als konstruktives Material im Spannungsfeld zwischen natürlicher Verwurzelung3 und der Zuhilfenahme technischer Weiterentwicklungen untersucht. Die theoretische Auseinandersetzung im ersten Teil stellt die Grundlage für die darauf folgende Ausformulierung eines Projektes dar.

Zusammenfassung (Englisch)

The achievements of the past for the present as a source of innovative thinking4 Timber frame construction is the joining of wooden linear elements into a space-structuring arrangement. This structure is subject to a fixed order, which can usually be traced back to a grid. The individual elements meet - on the basis of the grid - at defined joining points, which show a clear hierarchical order of the elements within the gridded axis. Depending on the components, the formation of the joints and the rhythm of the axes, different spatial structures are created. This dependency of the three structural factors: grid, element and joint evolves through several development phases from the beginning to the current state of timber construction. This material-inherent metabolism liberated the wood from dimension-barriers and directional dependencies, thus giving greater possibilities in the shaping of the individual elements, the opportunity of enlarging the grid, and the need to develop new kind of joints. However, the original properties of wood as a natural substance do not reach its full potential regarding the construction with wood-plastic materials5. While the processing and use in traditional timber construction have been adapted to the material itself, today the material is adapted to the idea. In this work, wood is examined as a structural material in the field of tension between the natural way of taking roots6 and the aid of further technical developments. The theoretical dispute in the first part provides the foundation for the subsequent formulation of a project in the second part.

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