Titelaufnahme

Titel
AUMAYR | Vision für einen Vierseiter im Mühlviertel / von Sabrina Hofer
Weitere Titel
AUMAYR | Vision for a Farm in the Mühlviertel
VerfasserHofer, Sabrina
Begutachter / BegutachterinMartens, Bob
ErschienenWien, 2017
Umfang179 Seiten
HochschulschriftTechnische Universität Wien, Diplomarbeit, 2017
Anmerkung
Arbeit an der Bibliothek noch nicht eingelangt - Daten nicht geprueft
Abweichender Titel nach Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)Bauernhaus / Gehöft / Infrastruktur / Hofgebäude / Nachhaltige Umnutzung / Nutzungskonzept
Schlagwörter (EN)Farmhouse / Homestead / Infrastructure / Farm Building / Sustainable Conversion / Usage Concept
URNurn:nbn:at:at-ubtuw:1-105003 Persistent Identifier (URN)
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AUMAYR | Vision für einen Vierseiter im Mühlviertel [35.75 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Bauernhäuser und deren Erscheinung in unterschiedlichen Hofformen entstammen ursprünglich dem Streuhof und wurden ab dem 17. Jahrhundert aufwändiger und massiver errichtet. In Folge der Erfindung von Maschinen und einer neuen Arbeits- und Lebensweise wurden die Anforderungen an landwirtschaftlich genutzte Gebäude stark verändert. Die ursprünglich ökologischen, anonymen und elementaren Bauformen der regional variierenden Typen von Gehöften im Mühlviertel werden in der Arbeit analysiert. Die verwendeten Materialien und die Entwicklung eines solchen Bauerngutes in dem letzten Jahrhundert anhand eines konkreten Beispiels erläutert. Das Gut 'Aumayr' im unteren Mühlviertel, in der Bezirkshauptstadt Perg, befindet sich in der ehemals landwirtschaftlich geprägten Ortschaft Lanzenberg. Um 1826 waren neben ein paar 'Häuseln' vor allem sechs Gutshöfe vorherrschend. Diese Ortschaft entwickelte sich zu einer wachsenden Wohnsiedlung. Die umliegende Infrastruktur wurde an das Hofgebäude adaptiert. Die bauliche Struktur und verwendete Baumaterialien lassen darauf schließen, dass sich der Hof in seiner Erscheinung über die letzten Jahrhunderte stark verändert hat. Basierend auf der Analyse über die Entwicklung der Bauernhöfe im Mühlviertel und der landwirtschaftlichen Strukturen der Stadt und des Hofes wird im Hauptteil eine Vision für den Toreckbau mit dem Hausnamen "Aumayr" entwickelt. Die Konzept- und Entwurfsphase wurde in enger Absprache mit der nachkommenden Eigentümerschaft entwickelt, um den Anforderungen der zukünftigen Bauherrschaft gerecht zu werden. Dabei werden auch sämtliche für Oberösterreich relevanten behördlichen Auflagen berücksichtigt. Der Fokus des Entwurfs liegt auf der Ausarbeitung für eine etappenweise und nachhaltige Umnutzung in einem dreistufigen Neunutzungskonzept des Toreckbaus bis zur Detailplanung.

Zusammenfassung (Englisch)

Farmhouses and their differently shaped courtyards are originally derived from the "Streuhof" and have been built in a costlier and sturdier way since the 17th century. Due to the invention of machines and a novel way of working and living, the demands on agriculturally used buildings have changed heavily. The original structures of the regionally varying types of farmhouses in the Mühlviertel are analyzed in this thesis work. The implemented building materials and the development of these farm estates are elaborated by using a concrete example. The estate "Aumayr" situated in the lower part of the Mühlviertel, in the district of Perg and the former agriculturally shaped township of Lanzenberg. Next to a few residential houses, six farmhouses in particular dominated the area approx. 1826. Over the years the town developed into a growing residential area and the surrounding infrastructure was adapted to the farmhouse. The architectural structure and the implemented materials lead to the conclusion, that the estate „Aumayr" has changed in its appearance massively over the past centuries. The main part of this thesis work will focus on developing a vision for the "Toreckbau" with the house name of „Aumayr". The basis of this vision is an analysis of the developing farm estates in the Mühviertel area and the agricultural structures of the city and the estate. In order to fulfill the requirements of the future building contractor, all stages of conceptualization and design were arranged in close consultation with the future owner. Thus, all relevant regulatory requirements for the upper Austrian region were taken into consideration. The main focus of this outline is on the elaboration of a gradual and sustainable reutilization in a three-step repurposing project of the Toreckbau.