Titelaufnahme

Titel
Wherever it rains, we go there : Afar nomadic architecture: tradition and callenge / von Emilia Chocian
Weitere Titel
Dem Regen folgen. Die nomadische Architektur der Afar: Tradition und Herausforderungen
Verfasser / Verfasserin Chocian, Emilia
Begutachter / BegutachterinRieger-Jandl, Andrea
ErschienenWien, 2017
Umfang236 Seiten
HochschulschriftTechnische Universität Wien, Diplomarbeit, 2017
Anmerkung
Zusammenfassung in deutscher Sprache
Anmerkung
Abweichender Titel nach Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers
SpracheEnglisch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)Afar / Äthiopien / Hirten / traditionell / nomadisch / mobil / Kuppelzelt / Frauenarchitektur / nachhaltig / Landraub
Schlagwörter (EN)Afar / Ethiopia / pastoralists / vernacular / nomadic / portable / armature tent / women architecture / sustainable / land grabbing
URNurn:nbn:at:at-ubtuw:1-104562 Persistent Identifier (URN)
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Wherever it rains, we go there [29.49 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Der Schwerpunkt dieser Arbeit liegt bei einer anthropologischen und architektonischen Aufnahme des Lebensstiles der Afar- Hirten in Äthiopien, aus der die Siedlungsstrukturen und Wohntypologien resultieren, aber auch der gegenwärtigen Prozesse der Urbanisierung, die das Erhalten der traditionellen Lebensweise gefährden. Dabei werden verschiedene sozioökonomische, ökologische und technische Aspekte der nomadischen Architektur erforscht: wie wird das Weiden der Herden organisiert, wie beeinfl usst das die Siedlungsstrukturen und Hausformen, wer ist für das Bauen zuständig, wie passt sich das Afar Haus den Klima-Gegebenheiten an und wie wird die lokale Ökologie in Zusammenhang mit verfügbaren Ressourcen balanciert. Anschließend werden die politisch-ökonomische und ökologische Veränderungen in der Region in den letzten Jahrzehnten untersucht, die dazu führten, dass der Zugang zu den der Afar zuvor frei zugänglichen Ressourcen wie Wasser, Weidegebiete und Waldbestand erschwert und im schlimmsten Fall komplett untersagt wird. Die lokalen Nachbarschaftskonfl ikte, die daraus resultieren, fordern konstante Anpassungen der Bewegungsrichtungen und Niederlassungsschemata. Diejenigen, die dadurch ohne Existenzmitteln bleiben sind gezwungen ihr Lebensstil auf ein sesshaftes anzupassen und siedeln sich in urbanen Gebieten an.

Zusammenfassung (Englisch)

The main focus of this paper is gaining an anthropological and architectural insight into the lifestyle of Afar pastoralists in Ethiopia, from which habitation forms and housing typologies are derived, as well as into the current processes of urbanization that endanger the preservation of the traditional way of life. Various socio-economic, ecological and technical aspects of nomadic architecture are explored here: how is the pasture of the herds managed, how does it affect the structure of the settlements and choice of dwelling forms, who is responsible for building, how is the Afar House adapted to environmental conditions and how is the local ecology balanced in connection with available resources. Finally, the political, economical and ecological changes in the region over the past decades are investigated, which have made access to the previously much more easily attainable for Afar resources such as water, pasture land and forest very diffi cult and, in the worst case, completely restricted. The local confl icts with neighbors resulting from these, call for constant adjustments to the migration patterns and settling schemes. Those who are left without means are forced to adapt their lifestyle to a sedentary one and settle in urban areas.

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