Titelaufnahme

Titel
Realisierung eines GIS für den Degirmendere Aquädukt von Ephesos / von Andrea Wulz
Weitere Titel
Implementation of a GIS for the Degirmendere Aqueduct of Ephesus
VerfasserWulz, Andrea
Begutachter / BegutachterinNavratil, Gerhard
ErschienenWien, 2017
Umfang80 Seiten
HochschulschriftTechnische Universität Wien, Diplomarbeit, 2017
Anmerkung
Arbeit an der Bibliothek noch nicht eingelangt - Daten nicht geprueft
Abweichender Titel nach Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)Archäologie / GIS / Ephesos / Degirmendere Aquädukt
Schlagwörter (EN)Archaeology / GIS / Ephesos / Degirmendere
URNurn:nbn:at:at-ubtuw:1-103384 Persistent Identifier (URN)
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Realisierung eines GIS für den Degirmendere Aquädukt von Ephesos [4.1 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Der Değirmendere Aquädukt von Ephesos (Türkei) ist eine antike Fernwasserleitung aus dem 2. Jahrhundert nach Christus, die damals errichtet wurde, um die Frischwasserversorgung der Bevölkerung von Ephesos zu gewährleisten. Sie führte, ausgehend von den Quellen im Değirmendere Tal südlich von Ephesos, auf einer Gesamtlänge von circa 37 km über 23 Brücken und durch vier Tunnel bis in die antike Stadt Ephesos. Von 2006 bis 2014 wurde die Erforschung und Dokumentation dieses Aquädukts vom Österreichischen Archäologischen Institut (ÖAI) im Zuge mehrerer Grabungskampagnen unter der Leitung von Herrn Dipl.-Ing. Gilbert Wiplinger durchgeführt. Dieses Forschungsprojekt wurde vom Forschungs- und Wissenschaftsfonds (FWF) im FWF-Projekt P20034-G02 gefördert, da der Aquädukt in weiten Teilen durch Straßenbau, steigendem Bedarf an landwirtschaftlichen Nutzflächen sowie durch Stadtentwicklung (z.B. Stadt Kuşadası) von weitreichender Zerstörung bedroht, beziehungsweise teilweise schon zerstört ist, wie zum Beispiel eine Brücke am Beginn des Abschnitts IX im Bereich einer geologischen Störungslinie. Die vorliegende Diplomarbeit dokumentiert die Erstellung eines Geographischen Informationssystems (GIS) für den Değirmendere Aquädukt von Ephesos, auf Grundlage der riesigen, seit 2006 vom ÖAI akquirierten Datenmengen unterschiedlichster Formate, unter dem Aspekt die Anforderungen an die Datenakquisition und Aufbereitung zu analysieren und dokumentieren, um eine automatisierte und konsistente Datenverarbeitung für ein GIS zu ermöglichen.

Zusammenfassung (Englisch)

The Değirmendere Aqueduct of Ephesus (Turkey) is an ancient long-distance water pipeline from the 2nd century AD, in those days built to ensure the fresh water supply to the population of Ephesus. It led from the two sources in the Değirmendere valley south of Ephesus, on a total length of about 37 km over 23 bridges and through 4 tunnels to the ancient city of Ephesus. The Austrian Archaeological Institute (Österreichisches Archäologisches Institut [ÖAI]) has carried out the research and documentation of this Aqueduct, in the course of several excavation campaigns from 2006 until 2014, under the direction of Dipl.-Ing. Gilbert Wiplinger. The Research and Science Fund (Forschungs- und Wissenschaftsfonds [FWF]) has sponsored this research project since the Aqueduct is extensive threatened by road construction, urban development and increasing demand for agricultural land, and has already been partly destroyed, such as a bridge at the beginning of the section nine in the area of a geological fault line. This diploma thesis documents the creation of a Geographic Information System (GIS) for the Değirmendere Aqueduct of Ephesus, including the huge amounts of data acquired since 2006 by the ÖAI in various formats, with the aim of analysing and documenting the requirements for data acquisition and processing to enable automated and consistent data processing for a GIS.