Titelaufnahme

Titel
Datenmonitoring beim Düsenstrahlverfahren / von Paula Lengauer
Weitere Titel
Data monitoring of jet grouting
Verfasser / Verfasserin Lengauer, Paula
Begutachter / BegutachterinGoger, Gerald
GutachterWinkler, Leopold
ErschienenWien, 2017
UmfangXIX, 199 Seiten : Illustrationen, Diagramme
HochschulschriftTechnische Universität Wien, Diplomarbeit, 2017
Anmerkung
Zusammenfassung in englischer Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)Datenmonitoring / Düsenstrahlverfahren
Schlagwörter (EN)Jet Grouting
URNurn:nbn:at:at-ubtuw:1-103048 Persistent Identifier (URN)
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 Das Werk ist frei verfügbar
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Datenmonitoring beim Düsenstrahlverfahren [58.38 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

In der Bau- und Umwelttechnik wird es immer wichtiger, eine konstante Qualität und Sicherheit von Baumaßnahmen zu gewährleisten und diese zu dokumentieren. Daher wird bereits jetzt auf Baustellen eine Vielzahl an Produktions- und Umweltdaten erfasst. Um zukünftig praxis-taugliche Monitoringsysteme entwickeln zu können, die in der Lage sind, Qualitäts- und Leis-tungsdaten zu erheben und diese entsprechend zu verwalten und zu nutzen, ist es wichtig, den Ist-Stand hinsichtlich verfügbarer Systeme und darüber hinaus noch nicht erfüllte Anfor-derungen der beteiligten Interessensgruppen (Bauherrn, Planer, ausführende Firmen) am Bau zu kennen. Diese Diplomarbeit setzt an diesen beiden Punkten an und beschreibt wie in aktuellen Syste-men Messwerte im Verlauf der Herstellung von DSV-Körpern aufgenommen, analysiert, ver-waltet und gegebenenfalls an übergeordnete Datenbanken weitergegeben werden.^ ^Das Hauptaugenmerkt liegt dabei auf der Bestandsanalyse der derzeit verwendeten Systeme im deutschsprachigen Raum. Dabei wurden wichtige Punkte wie einerseits die Funktionsweise und andererseits der Grad der Digitalisierung der jeweiligen Systeme analysiert und ausge-wertet, welche die Basis dieser Arbeit bilden. Aufbauend auf dieser Bestandsanalyse wurden die Anforderungen der am Bau involvierten Interessensgruppen an moderne Datenmonitoring-systeme erhoben und daraus Potentiale für weitere Verbesserungen definiert. Diese Potenti-ale beinhalten unter anderem eine bessere Vernetzung aller Mess- und Verwaltungsgeräte, welche die Datenverwaltung erleichtern und im nächsten Schritt eine vollkommene Automati-sierung der Datenverwaltung ermöglichen sollen. Die Grundlage dieser Arbeit bildet eine Reihe von persönlichen Fachgesprächen mit Spezia-listen aus den einzelnen Interessensgruppen der planenden und ausführenden Unternehmen sowie von Seiten der Auftraggeber.^ Durch qualitative Befragungen und Auswertungen der sub-jektiven Einschätzungen aller Experten lassen sich Anforderungsprofile, Erfahrungswerte bei der Verwendung aktueller Datenmonitoringsysteme sowie Qualitätsmerkmale ableiten. An-hand der derzeitigen Vorgangsweise und vorhandener Probleme in der aktuellen Datenver-waltung, welche laut Einschätzungen der Experten bestehen, lassen sich mögliche Verbesse-rungen in der Datenverwaltung sowie der bestehenden Datenmonitoringsysteme abschätzen. Aus diesen Überlegungen wurde ein „idealer Datenfluss“ von der Aufnahme bis zur Speiche-rung in einer übergeordneten Datenbank zusammengestellt. Da die derzeit verwendeten Systeme zur vernetzten Verwaltung von Qualtiäts- und Prozess-daten bei der Anwendung des Düsenstrahlverfahrens noch keineswegs ausgereift sind, kön-nen die Ergebnisse dieser Arbeit somit als Grundlage für die Weiterentwicklung dieser Daten-monitoringsysteme angesehen werden.

Zusammenfassung (Englisch)

In the field of civil and environmental technology it gets more and more important to guarantee a constant level of quality and health & safety. Therefore, a lot of production and environment related data are being collected on construction sites. In order to be able to develop practicable data monitoring systems, it is necessary to understand the functionality of currently used sys-tems. An overview of missing elements, required by all parties involved in the construction process (client, constructor, designer), is part of the analysis. This Master Thesis deals with these two topics und explains how data is currently collected, analysed, stored and transmitted to a global database during the production process of jet grouting elements. The Thesis mainly focuses on the analysis of currently used systems in German-speaking countries. This includes on the one hand the main elements of functionality, and on the other hand the degree of digitalization.^ ^Based on this analysis of the status quo, all parties involved in the construction process were asked to define their requirements for modern data monitoring systems. From that, potentials for the improvement of these systems have been defined. Among other things those potentials include a better network of measurement instruments and devices, which facilitate the data management and therefore allow a fully au-tomatic data management. A number of interviews with experts from all parties in the field of ground engineering repre-sents the basis of this research paper. Due to these interviews and the evaluation of subjective assessments of all experts, a good understanding about experiences made so far, improve-ment opportunities of current systems as well as quality criterions can be achieved.^ Due to current forms of approaches and existing problems in data management, potentials for im-provements of the data management as well as for currently used systems for data monitoring can be defined. For this reason, an “ideal dataflow” starting from recording the data until the data is transmitted to a global database has been designed. Currently used systems in the field of quality and production process related data management connected to jet grouting still offer room for improvement. Therefore, the outcome of this Mas-ter Thesis can be used as a starting point for the development of interlinked data management systems in this area.

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