Titelaufnahme

Titel
Arbeitsteilung in der Europäischen Union: eine Untersuchung der Spezialisierungen von Mitgliedsstaaten / von Mattias Haberbusch
Weitere Titel
Division of Labour in the European Union
VerfasserHaberbusch, Mattias
Begutachter / BegutachterinHanappi, Gerhard
ErschienenWien, 2017
Umfang103 Seiten
HochschulschriftTechnische Universität Wien, Diplomarbeit, 2017
Anmerkung
Arbeit an der Bibliothek noch nicht eingelangt - Daten nicht geprueft
Abweichender Titel nach Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers
SpracheEnglisch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)Wirtschaftsinformatik / Statistik / Modellierung / OECD / Input-Output-Analyse / Industriespezialiserungen / Europäische Union
Schlagwörter (EN)Business Informatics / Statistic / Modeling / OECD / Input-Output Analysis / Industrial specialisation / European Union
URNurn:nbn:at:at-ubtuw:1-102354 Persistent Identifier (URN)
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Arbeitsteilung in der Europäischen Union: eine Untersuchung der Spezialisierungen von Mitgliedsstaaten [1.56 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Industriespezialisierungen von Ländern, speziell der fünf größten Nationen in Europa (Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien und das Vereinigte Königreich), sind die wichtigsten Treiber in der Wirtschaft, tragen am meisten zur heimischen Wirtschaft bei und veranschaulichen ihre Stärke in Europa. Sie haben sich im Laufe der Jahre entwickelt und verändert, meist wurden Produktionen und Dienstleistungen in andere Länder ausgelagert, die ein niedrigeres Lohnniveau sowie weniger Regulierungen festgelegt haben. Den Warenhandel zwischen Staaten stellen Input-Output-Tabllen (I/O) am besten dar, dadurch kann man jegliche Produktionsschritte von Waren nachverfolgen. Da diese Güter internationale Grenzen öfters überqueren, ist es schwierig den komparativen Vorteil von Sektoren anhand der Exporte zu messen. Diese Berechnungsart wird durch den Ansatz der Globale Wertschöpfungskette (GWK) ersetzt, um die Wertschöpfung in den unterschiedlichen Sektoren und Ländern zu identifizieren, hierfür ist die Welt-Input- Output-Tablle (WIOT) am geeignetsten. In dieser Arbeit wird ein Modell vorgestellt, welches Industriespezialisierungen von Wirt- schaftsnationen anhand der GWK aufzeigt. Mit Hilfe der GWK werden die Anteile der Sektoren an der Gesamtwirtschaft, sowie zusätzlich einige andere Maße aus der Volkswirt- schaft berechnet. Das Modell wird dahingehend entwickelt, dass das Forschungsumfeld auf andere vorhandene Länder und Sektoren erweiterbar ist. Da nur Daten bis 2014 vorliegen, muss das Modell auch in der Lage sein, Prognosen anhand zuverlässiger Methoden zu berechnen, um kurzfristige Vorhersagen erstellen zu können. Die WIOT umfasst 44 Länder und 56 Sektoren, daher ist es notwendig Programme zu schreiben, die diese Daten vorab transformieren, jene Daten zu importieren, die für die Vorhersagen nötig sind, um die jeweiligen Jahresperioden zu berechnen, sowie die wichtigsten Daten aus dem Modell zu extrahieren um diese dann zu visualisieren. Vorab werden noch die historischen Entwicklungen der Nationen und deren Sektoren untersucht und wichtige Erkenntnisse hervorgehoben, um im Anschluss den Aufbau der WIOT, sowie den technischen Ansatz der GWK zu beschreiben. Die resultierenden Daten beweisen und validieren die Funktionalität dieses Modells basierend auf gängigen statistischen Methoden. Außerdem belegen sie die Erweiterungsmöglichkeiten, mit ein paar Ausnahmen, um Industriespezialisierungen zu finden und kurzfristige Vorhersagen treffen zu können.

Zusammenfassung (Englisch)

Industrial specializations of a country, are the economic factors that drive and contribute the most to the national economy and demonstrate their importance in the European Union (EU). Industries have emerged over time and have shifted certain production or services activities to certain countries, when outsourcing is relevant due to lower loans or less strict regulations. Input-Output (I/O) tables show how goods are traded within countries and can be traced through all production steps. These goods cross international borders multiple times, therefore a comparative advantage of industries based on commonly used export values is not reliable any more. This approach is replaced by the better known Global value chain (GVC) to identify the value added in different countries and steps. The GVC concept is measured within global I/O tables, in particular the World Input-Output Table (WIOT). This dataset is limited regarding the availability of data, the customizability and its possible extensions. There are multiple data sources which are not interconnected at the moment but have the capability to increase the research opportunities using the WIOT. This thesis introduces a model for discovering industrial specializations of national economies, especially those of the five biggest European countries, based on the GVC. This will be done with the WIOT to measure their contribution to the overall economy and compute economic key figures for the economy itself. The model is extended to take any amount of countries which are available in the WIOT and any kind of sectors to set up the research context. As the data only exists till 2014 it is mandatory to develop a model to calculate and forecast future years in a reliable way to be able to determine the development in short-term outlooks. As the WIOT includes 44 countries and 56 sectors, it is necessary to develop transformation scripts first and import the data needed for forecasts into the model, to be able to compute each period and extract the important data out of the model visualized in figures. To better understand the data and the development of industrial sectors the historical facts of the top five countries are highlighted and discussed before describing the structure of the WIOT and the technical approach of the GVC income. The obtained data prove the functionality of the model and validate the results based on common statistical tests. The model is able to find specializations and retrieve short-term forecasts of these industries, but because of some limitations, compromises regarding the selection of countries have to be made.