Titelaufnahme

Titel
Homogenisierung des Grenzkatasters nach Zusammenlegungsverfahren im nicht spannungsfreien Festpunktfeld / von Pleuni Van Hoorne
Weitere Titel
Homogenization of the Boundary Cadastre in Areas of Rural Development Plans based on Strained Control Point Networks
VerfasserVan Hoorne, Pleuni
Begutachter / BegutachterinNavratil, Gerhard
ErschienenWien, 2017
Umfang67 Seiten
HochschulschriftTechnische Universität Wien, Diplomarbeit, 2017
Anmerkung
Arbeit an der Bibliothek noch nicht eingelangt - Daten nicht geprueft
Abweichender Titel nach Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)Kataster / Homogenisierung / Zusammenlegungsverfahren / Netzspannungen
Schlagwörter (EN)Cadastre / Homogenization / Network Stress
URNurn:nbn:at:at-ubtuw:1-101325 Persistent Identifier (URN)
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Homogenisierung des Grenzkatasters nach Zusammenlegungsverfahren im nicht spannungsfreien Festpunktfeld [14.55 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Diese Diplomarbeit befasst sich mit dem Problem, dass es in einigen Katastralgemeinden im Bezirk Oberpullendorf nach einem eingeleiteten Z-Verfahren (Zusammenlegungsverfahren) erhebliche Spannungen zwischen dem 1961 photogrammetrisch geschaffenen Festpunktfeld und dem 1975 terrestrisch bestimmten Netz der Einschaltpunkte (EP) gibt. Eine zusätzliche Problematik ist, dass alle Grundstücke im rechtsverbindlichen Grenzkataster eingetragen wurden. In den Jahren 1962-64 fand eine Neuvermessung in den Katastralgemeinden Bubendorf, Deutsch-Gerisdorf und Pilgersdorf statt. Das Festpunktfeld wurde photogrammetrisch bestimmt. 1968 wurde ein Z-Verfahren eingeleitet, dessen Grundlage das photogrammetrisch erstellte Festpunktfeld war. Im Zuge einer weiteren Verdichtung des EP-Netzes wurden erhebliche Spannungen im photogrammetrischen Festpunktfeld festgestellt. Das EP-Feld wurde erweitert, um das Problem zu lösen. Ebenfalls wurde das Festpunktfeld mittels terrestrischer Messungen neu bestimmt. Eine Gegenüberstellung der verschieden eingemessenen Einschaltpunkte ergab Koordinatendifferenzen bis zu 39 cm. Die Fehlervektoren zeigen dabei keine gleichmäßigen Fehlerverteilungen. Obwohl bekannt war, dass es große Spannungen im alten Festpunktfeld gibt, wurden die Grundstücke des Z-Verfahrens 1977 in den Grenzkataster übernommen. In dieser Diplomarbeit sollen Lösungsvorschläge zur Homogenisierung der Grenzpunkte aufgezeigt werden und diese Methoden auf ihre Einsetzbarkeit untersucht werden. Zu diesem Zweck werden Messungen ausgewählter Grenzpunkte vorgenommen und diese mit den Ergebnissen aus den Berechnungsverfahren verglichen. Der Prozess beschränkt sich auf die Katastralgemeinde Pilgersdorf, da diese Katastralgemeinde die größten Koordinatendifferenzen aufweist. Bei der Analyse der gemessenen Grenzpunkte ist aufgefallen, dass sie oft in eine willkürliche Richtung zeigen. Mögliche Gründe, wie Fehler in der Vermarkung, verschobene oder falsch wiederhergestellte Grenzmarkierungen sowie Unklarheiten über die Aufnahmetechnik für die Grenzpunkte, wurden gefunden. Aus diesen Gründen konnte keine vernünftige Aussage über die Qualität der Messergebnisse getroffen werden, wodurch eine generelle Neuaufnahme der Grenzpunkte nicht sinnvoll wäre. Die Ergebnisse der Berechnungsmethoden zeigen einige Unterschiede auf und sind oft nicht zufriedenstellend. Eine mögliche Lösung wäre aber die kontinuierliche Verbesserung der Grenzpunkte mit der Shepard-Methode bei jeder neuen Detailvermessung.

Zusammenfassung (Englisch)

This diploma thesis deals with the problem that in some cadastral communities in the region of Oberpullendorf there is considerable tension between the 1961 photogrammetrically generated fixed-point field and the 1975 terrestrial-determined EPnetwork. An additional problem is that all sites are registered in the obligatory boundary cadastre. In the years 1962-64, a resurvey took place in the cadastral communities of Bubendorf, Deutsch-Gerisdorf and Pilgersdorf. The fixed-point field was determined photogrammetrically. In 1968, a land consolidation was initiated based on the fixed photogrammetry field. During a further increase of the EP network substantial tensions in the photogrammetric fixed-point field were determined. To solve the problem, the EP field has been extended. The fixed-point field was also determined by terrestrial measurements. A comparison of the different measured points resulted in coordinate differences up to 39 cm. The fault vectors do not show uniform error distributions. Although it was known that there were great tensions in the old fixed-point field, the sites of the land consolidation 1977 were taken over into the boundary cadastre. In this thesis, solutions for the homogenization of the boundary points will be demonstrated and examined for their applicability. For this purpose, measurements of selected boundary points are made and compared with the results from the calculation methods. The process will be restricted to the cadastral community Pilgersdorf, because it has the largest coordinate differences. In the analysis of the measured boundary points it was noticeable that they often point in an arbitrary direction. Possible reasons, like errors in the survey marking, moved or wrong restored border markings as well as uncertainties about the recording technique for the boundary points, were found. For these reasons, no reasonable statement could be made about the quality of the measuring results by which a general new survey of the boundary points would not make sense. The results of the calculation methods show some differences and are often unsatisfactory. However, a possible solution would be the continuous improvement of the boundary points with the Shepard method with every new detail measurement.