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Title
Ob Du glaubst oder nicht : vom religiösen Versammlungsort zum atmosphärischen und urbanen Freiraum - architektonische Gedankenexperimente zur Profanierung der Kirche St. Anton von Padua / Wien Favoriten / von Teresa Juliane Sophie Truckenmüller
Additional Titles
Believe it or not: From religious assembly room to urban space. Architectonic thought experiment using the example of St. Anton of Padua church / Vienna
AuthorTruckenmüller, Teresa Juliane Sophie
CensorManka, Ingrid
PublishedWien, 2017
Description191 Seiten
Institutional NoteTechnische Universität Wien, Diplomarbeit, 2017
Annotation
Zusammenfassung in englischer Sprache
Abweichender Titel nach Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers
LanguageGerman
Document typeThesis (Diplom)
Keywords (DE)Säkularisierung / Verdichtung / Kirchenbau / Umnutzung / Multireligiösität / Akteur-Netzwerk-Theorie / Öffentlicher Raum / Sakralität / Atmosphäre / Heterotopie / 10. Bezirk Wien / Favoriten
Keywords (EN)building of churches / conversion of churches / secularization / multireligiosity / public space / sacredness / atmosphere / heterotopy / Vienna's 10th district
URNurn:nbn:at:at-ubtuw:1-101028 Persistent Identifier (URN)
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Ob Du glaubst oder nicht [8.16 mb]
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Abstract (German)

Sinkende Mitgliederzahlen christlicher Religionen führen zu einem immer größeren Kirchenleerstand, der die Frage aufwirft, was mit den betreffenden Gebäuden geschehen soll. Die Problemstellung betrifft dabei jedoch nicht allein die religiösen Gemeinschaften, sondern auch die Stadtgesellschaften, da Kirchengebäude als öffentliche Räume - historisch wie heute - eine große Bedeutung für den Stadtraum und das gesellschaftliche Zusammenleben besitzen. Ich identifiziere dabei drei Qualitäten von Sakralräumen. Dazu zählt einerseits der Kirchenraum als Versammlungsraum im weitestgehenden Sinne. Der zweite Aspekt eines Kirchenraums ist der eines Akteurs im öffentlichen Raum. Als drittes Merkmal dient die Eigenschaft als Ort für den Rückzug aus dem Alltagsgeschehen. Die Arbeit wird von einem praktischen Teil begleitet, in dem eine architektonische Ausformulierung meiner Anliegen getestet wird. Als fiktives Versuchsobjekt dient die Kirche St. Anton von Padua im 10. Wiener Bezirk. Der Horizont der Arbeit wird durch die Akteur-Netzwerk-Theorie erweitert, die davon ausgeht, dass innerhalb eines Systems alle Elemente - menschliche sowie nicht-menschliche, also auch Personen und Räume - interagieren können.

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