Titelaufnahme

Titel
Fahrplanwechsel : ein Stadtentwicklungskonzept für Attnang-Puchheim / von Kristina Koller
Weitere Titel
Fahrplanwechsel - An urban development concept for Attnang-Puchheim
VerfasserKoller, Kristina Margarete Eleonore
Begutachter / BegutachterinKühn, Christian ; Rieper, Michael
ErschienenWien, 2017
Umfang188 Seiten : Illustrationen, Karten
HochschulschriftTechnische Universität Wien, Diplomarbeit, 2017
Anmerkung
Zusammenfassung in englischer Sprache
Abweichender Titel nach Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)Städtebau / Entwicklungskonzept
Schlagwörter (EN)Town Planning / Development concept
URNurn:nbn:at:at-ubtuw:1-100722 Persistent Identifier (URN)
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Fahrplanwechsel [50.35 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

"Nächster Halt: Attnang-Puchheim" dröhnt es aus dem Lautsprecher im Zugabteil. Viele haben den Ort selbst noch nie gesehen und doch kennt ihn nahezu jeder Bahnreisende. Denn Attnang-Puchheim ist ein wichtiger Bahnknotenpunkt, an dem sich die Westbahn mit der Salzkammergutbahn kreuzt. Im Laufe der Geschichte wurde Attnang- Puchheim zu einem Synonym für einen transitorischen Ort, wo es abgesehen von einem Bahnhof nichts zu sehen gibt. Obendrein führte dieser Bahnhof lange Zeit die Liste der "hässlichsten Bahnhöfe Österreichs" an, bis schließlich im Jahr 2014 der neue Bahnhof eröffnet wurde. Doch das negative Image der unansehnlichen Eisenbahnersiedlung blieb. Zwar wurde beim Wiederaufbau nach dem 2.Weltkrieg, die Chance genutzt und ein neues Stadtzentrum in der Nähe des Bahnhofes errichtet, doch auch hier kämpft Attnang- Puchheim mit seiner Identität und dem Image, denn als Zentrum funktioniert der in den 50er Jahren errichtete Rathausplatz zur Zeit nicht. Zwar konnte das totale Aussterben des Platzes mit der Ansiedelung einer Billa-Filiale gerade noch im letzten Moment abgewandt werden, dennoch prägen nach wie vor leer stehende Erdgeschosslokale und renovierungsbedürftige Fassaden das Stadtbild. Doch nicht nur der schlechte Ruf macht Attnang-Puchheim zu schaffen, sondern auch die derzeitig angespannte Parkplatzsituation. Denn obwohl Attnang-Puchheim als wichtiger Verkehrsknotenpunkt die größte Park-and-Ride-Anlage für Pendler in Oberösterreich besitzt, reichen die Kapazitäten an Spitzentagen nicht aus und umliegende Straßen und der Stadtplatz werden schnell zugeparkt. Der Bedarf einer Umstrukturierung des Zentrums, sowie eine Vision für die künftige Stadtentwicklung von Attnang-Puchheim ist also naheliegend. Diese Diplomarbeit beschäftigt sich mit der derzeitigen Stadtsituation von Attnang- Puchheim. Durch eine ausführliche Analyse soll die historische und aktuelle Situation erläutert, sowie Stärken und Schwächen aufgezeigt werden. Anhand der Analyse wird ein städtebaulicher Entwurf erarbeitet, welcher ortsspeziische Lösungsansätze zeigt. Ziel ist es, dass Stadtzentrum von Attnang-Puchheim mittels Durchmischung von Arbeiten, Wohnen, Erholung, Freizeit und Kultur aufzuwerten, sowie die Aufenthaltsqualität zu steigern. Auch die Problematik der Parksituation wird thematisiert und im Rahmen des Entwurfes bearbeitet, da diese wesentlich für das Überleben des Zentrums zum jetzigen Zeitpunkt ist. Es soll eine Typologie entwickelt werden, welche die aktuelle Parkplatzsituation entschärft und auf zukünftige Entwicklungen nutzungsoffen reagieren kann.

Zusammenfassung (Englisch)

"Next stop: Attnang-Puchheim" booms from the loudspeakers in the train compartment. Although many people have never seen the town before, Attnang-Puchheim is a familiar term for every train passenger. It is an important rail hub where the Westbahn crosses the Salzkammergutbahn. Throughout history, Attnang-Puchheim has become a synonym for a transitory place, where, apart from the railway station, nothing is worth to be seen. For a long time, this railway station was at the top of the list of "the most ugliest railway stations in Austria", until the new railway station was inally opened in 2014. However, the negative image of the unsightly railway settlement has remained. Although a new city center near the train station was built during reconstruction after WWII, Attnang-Puchheim still has dificulties with its image and identity because the Rathausplatz, which was built in the 1950s", does not operate effectively as a city center. Albeit opening a Billa store averted the total extinction of the square, vacant groundloor premises and facades that are in need of renovation still dominate the cityscape. Not only the bad reputation tampers Attnang-Puchheim, but also the current tensed parking situation. Although Attnang-Puchheim, as an important trafic hub, has the largest park-and-ride facility in Upper Austria, the capacity is not suficient during rush hour and as a result, the Rathausplatz and the surrounding streets are quickly illed with parking cars. Restructuring the center, as well as considering the future urban development of Attnang-Puchheim, are deinitely important to be relected on. This thesis deals with the current situation of Attnang-Puchheim. The historical and present situation, as well as strengths and weaknesses of the town will be explained by a detailed analysis. Based on this analysis, an urban concept that shows location-speciic solutions has been developed. The aim is to enhance the quality of the city center of Attnang-Puchheim by means of mixing working, housing, recreation, leisure and culture. Additionally, the problem of the current parking situation is picked out as a central theme, as it is essential for the survival of the city center at the moment, and therefore, is part of the concept. A typology that defuses the current parking situation and reacts to future developments should be designed.