Titelaufnahme

Titel
Entwicklung eines modularen Bausystems in Holzbauweise für temporäre Gebäude zur Zwischennutzung von städtischen Brachflächen / von Philipp Konrad
Weitere Titel
Development of a modular construction system for buildings with temporary use in urban voids
VerfasserKonrad, Philipp
Begutachter / BegutachterinStieldorf, Karin
ErschienenWien, 2017
Umfang204 Seiten : Illustrationen, Karten
HochschulschriftTechnische Universität Wien, Diplomarbeit, 2017
Anmerkung
Zusammenfassung in englischer Sprache
Abweichender Titel nach Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)Modulares Holzbausystem / temporäres Bauen
Schlagwörter (EN)Modular timber system / temporary buildings
URNurn:nbn:at:at-ubtuw:1-100508 Persistent Identifier (URN)
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Entwicklung eines modularen Bausystems in Holzbauweise für temporäre Gebäude zur Zwischennutzung von städtischen Brachflächen [13.72 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

In Wien besteht zurzeit ein Mangel an leistbarem Wohnraum bei gleichzeitig vorhandenen großflächigen städtischen Brachflächen in unmittelbarer Umgebung von städtischer Infrastruktur. Dies war der Anlass, ein temporäres Bausystem zu entwickeln, das eine Zwischennutzung dieser Brachflächen ermöglicht. Bei der Hintergrundrecherche wurden die Potenziale in der Stadt Wien untersucht, auf dem Markt befindliche Bausysteme analysiert und die gesetzlichen Rahmenbedingungen für das beabsichtigte Bausystem erfasst. Ein Überblick über die historische Entwicklung von Holzbausystemen wird gegeben. Anhand eines selbst erstellten Anforderungskatalogs wurde das Bausystem entwickelt. Dabei wurde bei der Wahl der Modulabmessungen auf den Transport Rücksicht genommen und die Knotenpunkte der Konstruktion so entwickelt, dass ein leichtes Auf- und Abbauen gewährleistet ist. Die Modulbauteile selbst wurden nach statischen, bauphysikalischen und ökologischen Erfordernissen konstruiert. In einem Auszug über die ökologische Bewertung von Bauteilen wird am Beispiel der Außenwand des Bausystems die gewählte Holzrahmenbauweise mit herkömmlichen Massivbauweisen aus Ziegel oder Beton mit Wärmedämmverbundsystem verglichen. Das Haustechniksystem wurde nach Kriterien wie Energieeffizienz und der Nutzung von erneuerbaren Energien, aber auch der Nutzung von Regenwasser konzipiert. Das Bausystem wurde so entworfen, dass eine breite Palette an Nutzungsszenarien möglich ist und auf Form, Lage und Größe des zur Zwischennutzung gewählten Grundstücks reagiert werden kann. Hierfür wurden unterschiedliche Erschließungstypen und Gundrissvarianten entwickelt. Anhand eines Beispiels wurde eine Ausführungs- und Detailplanung erstellt. Die einzelnen Modulbauteile werden präsentiert und der Montageablauf des Bausystems beschrieben. Abschließend wird anhand eines Energieausweises die bauphysikalische Performance des Bausystems überprüft und mittels eines Gebäudebewertungstools für den gewählten Standort eine Gebäudebewertung durchgeführt.

Zusammenfassung (Englisch)

There is, at present, a lack of affordable accommodation in Vienna while at the same time in the immediate vicinity oft he urban infrastructure large areas of unused building sites are available. This situation provides the occasion for the present project to develop a provisional scheme of building which would make possible an interim utilisation of these unused areas. In the course of the background research for the project, possibilities afforded by the city of Vienna were examined, construction systems on the market were analysed and the legal framework for the intended building project considered. A survey of the historical development of wooden frame building systems was added and the scheme was evolved on the basis of a catalogue of requirements defined by the author of the study himself. In determining the proportions of the modules the question of transport was taken into consideration and the nodal points of the structure so developed that an easy setting up and dismantling was possible. The module elements themselves were constructed in accordance with static, ecological and material requirements. In an excursus related to the ecological assessment of building elements the wooden frame work style of building opted for was compared in respect of the outer wall of the construction unit with traditional modes of solid construction involving bricks or concrete with thermal insulation. The technological system of the building was conceived in accordance with the criteria of efficient use of energy and the use of sustainable energy sources as well as the utilisation of rainwater. The construction units were so designed as to make available a wide variety of possible uses and to be adaptable to the form, location and area of the building site chosen for interim use. For this purpose, different modes of access and entry and varieties of ground plan were developed. A detailed plan of operation was worked out in terms of one particular example. The separate constructional elements of the module were introduced and the setting up of the construction unit described. Finally, the performance of the construction materials was examined under the categories of an energy saving certificate and an assessment of the chosen sight conducted with the help of a standard list of criteria for construction assessment.