Titelaufnahme

Titel
Architektur und Kitsch : eine postästhetische Beobachtung emotionaler Architekturkonzepte / von Jenny Grabenhofer
Weitere Titel
Architectural kitsch
VerfasserGrabenhofer, Jenny
Begutachter / BegutachterinHauser, Sigrid
ErschienenWien, 2017
Umfang149 Seiten : Illustrationen
HochschulschriftTechnische Universität Wien, Diplomarbeit, 2017
Anmerkung
Zusammenfassung in englischer Sprache
Abweichender Titel nach Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)Architektur / Kunst / Kitsch
Schlagwörter (EN)Architecture / Art / Kitsch
URNurn:nbn:at:at-ubtuw:1-100414 Persistent Identifier (URN)
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Architektur und Kitsch [33.29 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Kitsch wird oft gleichgesetzt mit schlechtem Geschmack. Von der Philosophie über die Soziologie bis hin zur Kunsttheorie gab es viele Auseinandersetzungen mit diesem emotional aufgeladenen Thema. Im architekturtheoretischen Feld ist ihm jedoch bisher noch wenig Beachtung zugekommen. Diese Arbeit versteht sich als Ansatz, die Lücke zu schließen und sucht nach kitschigen Erscheinungsformen im Bereich der Architektur. Dem Forschungsgegenstand wird sich zunächst allgemein angenähert um ein besseres Verständins für ihn zu erlangen. Was ist Kitsch, was repräsentiert er und wie stellt er sich dar? Anschließend folgt eine Exkursion in den Bereich der Kunst um sich in weiterer Folge der Kunst am Bau als eventuellen ersten Berührungspunkt mit Architektur zu widmen. Der zweite Teil der Arbeit blickt dann spezifisch auf die Verbindung zur Architektur. Was hat diese mit Bedürfnissen, Symbolen oder Klischees zu tun? Konkrete Beispiele sollen aufzeigen, wie sich Kitsch in der Architektur manifestiert und die Gründe für seine Existenz klar darstellen. Abschließend werden die relevanten, architekturtheoretischen Erkenntisse präsentiert und ein Nutzen der erarbeiteten Forschungsergebnisse dargestellt.

Zusammenfassung (Englisch)

Kitsch is often equated with bad taste. Many scientific fields, ranging from philosophy and sociology to art theory, have dealt with this emotionally charged topic. In the field of architectural theory, however, little attention has yet been paid to kitsch. This paper is meant as an attempt to close this gap and looks for kitschy manifestations in the field of architecture. In its first part, the subject is approached in a general way in order to gain a better understanding of it. What is kitsch, what does it represent and how does it represent itself? This is followed by an analysis of architectural art, a likely contact point between kitsch and architecture. The second part deals specifically with the connection to architecture - what does it have to do with needs, symbols or stereotypes? Concrete examples will show how kitsch manifests itself in architecture and illustrate the reasons for its existence. Finally, the findings relevant to the field of architecture theory are presented and an outlook on their potential use is given.