Titelaufnahme

Titel
Quo vadis Spalatum: Zur Verteidigung der Bastionen! / von Mia Buljan
Weitere Titel
Quo vadis Spalatum: For the defense of the bastions!
VerfasserBuljan, Mia
Begutachter / BegutachterinStadler, Gerhard
ErschienenWien, 2017
Umfang218 teilweise gefaltete Seiten : Illustrationen, Karten
HochschulschriftTechnische Universität Wien, Diplomarbeit, 2017
Anmerkung
Zusammenfassung in englischer und kroatischer Sprache
Abweichender Titel nach Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)Split / Diokletianpalast / Bastionen / Umnutzung von Bastionen
Schlagwörter (EN)Split / Diocletian's Palace / bastions / Conversion of bastions
URNurn:nbn:at:at-ubtuw:1-99856 Persistent Identifier (URN)
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Quo vadis Spalatum: Zur Verteidigung der Bastionen! [62.48 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die von barocken Mauern umgebene Altstadt von Split, die sich rund um den aus dem 4. Jahrhundert stammenden Diokletianpalast entwickelt hat, wurde 1979 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Das Verteidigungssystem der Stadt Split wurde im 17. Jahrhundert in der Zeit der größten osmanischen Bedrohung erbaut. Der anspruchsvolle Befestigungsbau wurde in mehreren Etappen mit Hilfe verschiedener Projekte venezianischer Ingenieure ausgeführt. Bis Anfang des 19. Jahrhunderts lebte man in Split innerhalb der Mauern. Damit sich die Stadt problemlos ausbreiten konnte, begann zu dieser Zeit der Verfall der barocken Stadtmauern und der Bastionen, die bis in die Gegenwart andauert. Die vorliegende Arbeit wird in drei Abschnitte gegliedert: der erste Teil widmet sich der Entwicklung der Stadt Split. Darauf aufbauend, wird im zweiten Teil die geschichtliche und strategische Wichtigkeit der Bastionen geklärt, einsichtlich der abgeschlossenen und laufenden Projekte für die drei verbliebenen Bastionen. Die Arbeit endet mit einer Zusammenfassung aller wesentlichen Gründe für das Scheitern der Bestrebungen nach Schutz und Erhalt der Bastionen, einem Gutachten von Experten, die eine zusätzliche Perspektive zum Thema Erhaltung der Kulturgüter mit besonderem Augenmerk auf die zunehmende kommerzielle Ausbeutung des alten Stadtkerns bieten, und einem Szenarium, welches die Zukunft der Stadt und des Verteidigungssystems abbildet.

Zusammenfassung (Englisch)

The old town of Split, which is surrounded by baroque walls, began developing around Diocletian's palace after its construction in the 4th century and was included in the register for the UNESCO World Heritage List in 1979. During the height of the Ottoman threat in the 17th century, the bastion fortifications were built in several stages using the inspiration of various projects from several Venetian engineers. Citizens lived within the walls of Split up to the beginning of the 19th century. In order for the city to grow, demolition of the baroque walls was initiated and continues to the present day. The presented work is divided in three segments: the first part is devoted to the development of the city of Split. Subsequently, the historical and strategical importance of the bastions is discussed in the second part, including completed and on-going projects for the three remaining bastions. The summary of all essential points for the failure of the efforts to protect and preserve the bastions, opinions of experts, who offer an additional perspective on the subject of preservation of the cultural heritage with special attention to the increasing commercial exploitation of the historical city center, together with a scenario which illustrates the future of the city and the defensive system, conclude this thesis.