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Title
Modeschule im Verpflegungsmagazin : zur Nachnutzung einer Fabriksbrache / von Martin Paul Magometschnigg
Additional Titles
Fashionschool in the subsistence depot: For the re-use of a factory fallow
AuthorMagometschnigg, Martin Paul
CensorStadler, Gerhard
PublishedWien, 2017
Description147 Seiten : Illustrationen, Karten
Institutional NoteTechnische Universität Wien, Diplomarbeit, 2017
Annotation
Zusammenfassung in englischer Sprache
Abweichender Titel nach Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers
LanguageGerman
Document typeThesis (Diplom)
Keywords (DE)Klagenfurt / industriellen Kultur / Umnutzung des industriellen Bestandes / Mehrwerte
Keywords (EN)Klagenfurt / industrial heritage / sustainable conversion of the industrial culture / additional values
URNurn:nbn:at:at-ubtuw:1-99791 Persistent Identifier (URN)
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Modeschule im Verpflegungsmagazin [83.51 mb]
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Abstract (German)

Klagenfurt 1728: Unter Karl VI., der vor allem den Ausbau des Verkehrswegs über den Loibl forcierte, begann die Industrialisierung der Stadt. Montan- sowie Industrieadel übernahmen die Funktion und Stellung des Grundbesitzadels, wodurch im umliegenden Stadtgebiet verschiedene Fertigungshäuser entstanden, die eine Vorreiterrolle in der Monarchie innehatten. 1759 gründete Michael Ritter von Herbert die erste Bleiweißfabrik von Österreich, die 1965 abgetragen wurde. 1762 entsandte Kaiserin Maria Theresia den Niederländer Jan Thys nach Klagenfurt, um hier die erste Feintuchfabrik in Österreich zu errichten, nach Verkauf durch das österreichische Militär wurden Teile der Fabrik im Jahr 2010 destruiert. 1788 erwarb die Familie Moro das von Joseph II. aufgelassene Zisterzienserkloster und baute dieses zur Feintuchfabrik um, Umnutzung zum Schulgebäude erfolgte 1976. 1865 wurde die Spirituosenfabrik von Sigmund Fischl und Co. gegründet, später auch bekannt als Mautner Markhof Spirituosenfabrik. Nach dem Leerstand erfolgte 2013 die Demontage der gesamten Anlage. Dies sind nur einige Bauwerke der industriellen Kultur Klagenfurts, die in den letzten Jahren sowie Jahrzehnten der Zerstörung zum Opfer gefallen sind. Eine Veränderung der gesamten industriellen Ausstattung Klagenfurts ist zunehmend erkennbar. Ein Ende dieser Zerstörung und somit Vernichtung der industriellen Kultur Klagenfurts ist nicht in Aussicht und aus heutiger Sicht muss man von weiteren Demontagen ausgehen. Diese Arbeit beschäftigt sich mit einer nachhaltigen Umnutzung des industriellen Bestands in Klagenfurt. Ziel ist die Vorteile des Erhalts der Bauten sowie mögliche Synergien aufzuzählen und darzustellen. Mithilfe der vorangegangenen Analyse sollte somit ein real umsetzungsfähiges Projekt entstehen, welches den historischen Bestand schonen und den zukünftigen Nutzern dennoch eine qualitativ hochwertige Architektur bieten soll.

Abstract (English)

Klagenfurt 1728: Under the power of Karl VI, who pushed the development of the road across the Loibl, the city industrialization began. The money nobility and the industrial nobility took over the position of the land nobility. Across the city their newly formed production facilities which were pioneers in the industrial ranges of the monarchy. In 1759, Michael Ritter of Herbert founded the first basic lead carbonate fabric of Austria, demolition 1965. 1762 Empress Maria Theresia sent the Dutchman Jan Thys to Klagenfurt to found the first K u. K. fine-cloth factory, demolition 2010. 1788 the Moro family acquired the cistercian monastery and converted it to a fine-cloth factory, conversion to a school in 1976. The Sigmund Fischl and Co. Spirits factory was founded in 1865, later also known as the Mautner Markhof spirits factory, demolition 2013. As it can be seen in the data, many preserved buildings fell victim to the demolition An End of destruction of the industrial heritage is not in sight. For this reason, this work deals with the sustainable conversion of the industrial culture of Klagenfurt. With the help of the previous analysis, a real project which is to be implemented to the old building, should preserve the historical structure and should nevertheless provide a high quality of architecture to their inhabitants.

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