Titelaufnahme

Titel
Optimierung einer Wolkenkammer zur Erzeugung von Schnee mittels CFD / von Christian Mahr
Weitere Titel
Optimization of a Cloud Chamber for the Production of Snow by CFD methods
VerfasserMahr, Christian
Begutachter / BegutachterinHarasek, Michael ; Jordan, Christian
ErschienenWien, 2017
Umfang139 Seiten
HochschulschriftTechnische Universität Wien, Diplomarbeit, 2017
Anmerkung
Arbeit an der Bibliothek noch nicht eingelangt - Daten nicht geprueft
Abweichender Titel nach Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers
SpracheEnglisch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)Strömungssimulation / Wärmetransport / Kristallisation
Schlagwörter (EN)Compuational Fluid Dynamics / Heat Transfer / Crystallization
URNurn:nbn:at:at-ubtuw:1-99497 Persistent Identifier (URN)
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 Das Werk ist frei verfügbar
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Optimierung einer Wolkenkammer zur Erzeugung von Schnee mittels CFD [23.51 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Diese Masterarbeit behandelt die Weiterentwicklung einer künstlichen Wolke. Das beinhaltet den Aufbau eines numerischen 3D Modells und die Feldforschung am Prototypen selbst. Der behandelte Prozess zielt auf die Produktion dendritischer Schneekristallen ab. In der Wolkenkammer wird Wasser von Zweistoffdüsen zerstäubt. Einige der erzeugten Wassertropfen dienen als Eisnukleatoren, während der Rest der Tröpfchen zu Wasserdampf umgewandelt wird. Dieser bindet sich an die Eiskeime, womit Schneekristallen wachsen können. Für die numerischen Simulationen wurde die ANSYS Software Fluent verwendet. Diese ist für parallele Berechnungen gut geeignet, was die Verwendung der Computercluster an der Technischen Universität Wien und an der Europäischen Organisation für Kernforschung möglich macht. Im Rahmen der Masterarbeit wurden empirische Messungen der Düsen mittels Luft durchgeführt und mit analytischen Gleichungen bei transsonischen Bedingungen verglichen. Die Resultate der Messungen und der analytischen Berechnungen zeigten hohe Übereinstimmungen. Die Ergebnisse wurden für die Definition der Eintritts-Randbedingungen des numerischen Modells verwendet. Weiters behandelt die Arbeit die Erstellung und den Vergleich verschiedener Gitter zur Diskretisierung. Ein Modell reiner Luftströmung wurde aufgebaut und zwei numerische Solver, der Einfluss verschiedener Wandfunktionen und die Behandlung von Turbulenz unter Verwendung verschiedenen RANS-Modellen wurde verglichen. Ergebnisse der Vergleiche zeigen Probleme bei hohen Gitterauflösungen in Wandnähe, und folglich problematisches Konvergenzverhalten des Modells. Weiters ist die Ausbildung des Düsenstrahls sensibel gegenüber der Wandfunktion. Rechenergebnisse konnten unter Verwendung des Druck-basierten gekoppelten LösersCoupled Solvers in rund 10 % der Berechnungszeit im Vergleich zum Dichte-basierten expliziten Lösers erreicht werden. Weiters zeigten die k- Turbulenzmodelle ein schnelleres Konvergenzverhalten, im Vergleich zu den restlichen RANS-Modellen, wobei nach einer gewissen Anzahl an Iterationsschritten sehr ähnliche Ergebnisse bei den getesteten Turbulenzmodellen erreicht wurden. Eine Validierung der numerischen Ergebnisse am Prototypen konnte wegen fehlender Messverfahren und ¿komponenten im Rahmen dieser Arbeit nicht durchgeführt werden. Trotz der Vernachlässigung von Wassertropfen, Eiskristallen und Wasserdampf in der numerischen Simulation repräsentieren die Ergebnisse bereits ein brauchbares Fundament für ein numerisches Modell einer künstlichen Wolke.

Zusammenfassung (Englisch)

This master thesis treats the further development of an artificial cloud, which includes a 3D numerical model and field research at the actual prototype. The process aims to produce snow of dendritic structure. Inside the cloud chamber two-component nozzles perform the atomization of water into small droplets. Some of the tiny water particles serve as ice nuclei and the rest of the water droplets convert into water vapour. The water vapour adheres to the ice nuclei so they can grow to snow crystals. For numerical modelling, the ANSYS software package Fluent was used which is suitable for parallel processing and therefore allowed the performance of calculations at the computational clusters of TU Wien and the European Organization for Nuclear Research. Within the master thesis, empirical measurements of the jets, using the medium air, were executed and compared to analytical equations at transonic conditions. Results of the measurements showed a high correlation to outcomes of the analytical calculations. Findings were used to define inlet boundary conditions of the numerical model. Furthermore, the work treats the generation and comparison of different meshes, aiming to represent the components and geometry used within the process. An airflow model was setup to compare two numerical solvers, the influence of different near-wall models and turbulence modelling using several Reynoldsaveraged Navier-Stokes-equations (RANS). Results of the comparison show that high near-wall resolutions are not favourable for grid qualities and therefore downgrade convergence behaviour of the model. Furthermore the influence of near-wall treatment to jet spreading needs to be treated carefully. Calculation results could be achieved in about 10 % of iteration steps with the pressure-based, coupled solver, compared to the density-based, explicit solver. Also, the k- turbulence models showed faster convergence behaviour, compared to the other RANS models, while results developed the same way after a certain calculation time with all tested turbulence models. Numerical results of the flow field could not be validated on-site because of missing measurement methods and components. Despite to the neglecting of water droplets, ice crystals and water vapour in the numerical model of the cloud chamber, outcomes of this thesis already represent the foundation of a numerical model for an artificial cloud. Further knowledge on the prototype performance relating environmental conditions could be achieved by the performance of field measurements.