Titelaufnahme

Titel
Analyse des zukünftigen Förderbedarfs von Photovoltaik-Eigenverbrauchsanlagen in Österreich / von Gerhard Karlicek
Weitere Titel
Analysis of the prospective need for subsidies for self-consumption photovoltaic systems in Austria
VerfasserKarlicek, Gerhard
Begutachter / BegutachterinHaas, Reinhard ; Resch, Gustav
ErschienenWien, 2017
UmfangVII, 80, A-G Blätter : Illustrationen, Diagramme
HochschulschriftTechnische Universität Wien, Diplomarbeit, 2017
Anmerkung
Zusammenfassung in englischer Sprache
Abweichender Titel nach Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)Elektrizitätserzeugung / Erneuerbare Energien / Energiepolitik / Förderung / Photovoltaik / Österreic
Schlagwörter (EN)Electricity generation / Renewable energy / Energy policy / Subsidy / Photovoltaics / Austria ;
URNurn:nbn:at:at-ubtuw:1-99146 Persistent Identifier (URN)
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Analyse des zukünftigen Förderbedarfs von Photovoltaik-Eigenverbrauchsanlagen in Österreich [3.34 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

In dieser Arbeit wird der zukünftige Förderbedarf von Photovoltaik-Anlagen in Österreich vor dem Hintergrund sinkender Investitionskosten untersucht. Betrachtet werden dachmontierte PV Anlagen mit 5 kW, 30 kW und 100 kW Spitzenleistung, die jeweils einen Anteil am Strombedarf eines Haushaltes oder Gewerbetriebes decken. Die Wirtschaftlichkeitsanalyse wird mit der Kapitalwertmethode durchgeführt. Die Berechnungsergebnisse zeigen, dass Neuanlagen mit 5 kW Spitzenleistung ab 2020 ohne Förderungen errichtet und betrieben werden können. Bei 30kW- und 100kW-PV-Anlagen ist ein rentabler Betrieb ohne Förderungen heute schon möglich. Ein sofortiger Stopp der Förderungen wird jedoch im Sinne einer kontinuierlichen Förderpolitik als nicht zweckmäßig erachtet. Es wird in dieser Arbeit stattdessen ein degressiver Fördersatz berechnet, der den steigenden Kapitalwert von Neuanlagen durch deren sinkende Investitionskosten berücksichtigt. In diesem System würden Neuanlagen spätestens ab 2024 keine Förderungen mehr erhalten. Dies erfüllt das in den 'Leitlinien für staatliche Umweltschutz- und Energiebeihilfen 2014-2020' definierte Ziel der Europäischen Kommission, wonach Förderungen für die etablierten Erneuerbaren zwischen 2020 und 2030 auslaufen sollen. Förderungen sollen nach diesen Leitlinien auch zur Marktintegration von erneuerbarem Strom beitragen. Nach einer Erörterung verschiedener Fördersysteme wird ein investitionsbasiertes Fördersystem vorgeschlagen, in dem Betreiber den Eigenverbrauch durch die PV-Anlagen maximieren und den Überschussstrom am Strommarkt verkaufen.

Zusammenfassung (Englisch)

This thesis examines the prospective need for subsidies for photovoltaics in Austria in times of decreasing investment costs. As an example, rooftop-mounted photovoltaic systems with 5 kW, 30 kW, and 100 kW peak power output are investigated. They feed to the grid as well as directly supply power to a household or a commercial building, respectively. The demand for subsidies is calculated using the net present value of the project. The results show that 5 kW PV installations will be profitable without subsidies when constructed in 2020 or later. 30kW and 100kW PV units are profitable today even without subsidies. Regarding a continuous promotion policy, a sudden halt of subsidies should be avoided. Instead, a declining subsidy is calculated that takes decreasing investment costs into account. Using this promotion scheme, new PV installations would only receive subsidies until 2023. This complies with the 'Guidelines on state aid for environmental protection and energy 2014-2020'. In these guidelines, the European Commission defined their goal for established renewable energy sources to become grid-competitive in the period between 2020 and 2030. According to these guidelines, subsidies should be phased out and should contribute to integrating renewable electricity in the market. After an evaluation of different promotion schemes an investment based promotion scheme seems to be best suited for PV installations. Owners of PV installations would be incentivized to maximize their own consumption and sell excess electricity on the market.