Titelaufnahme

Titel
Evaluating Process Modeling Capabilities of the XVSM Micro-Room Framework / von Johann Binder
Weitere Titel
Evaluating Process Modeling Capabilities of the XVSM Micro-Room Framework
VerfasserBinder, Johann
Begutachter / BegutachterinKühn, Eva ; Craß, Stefan
ErschienenWien, 2017
Umfang144 Seiten
HochschulschriftTechnische Universität Wien, Diplomarbeit, 2017
Anmerkung
Arbeit an der Bibliothek noch nicht eingelangt - Daten nicht geprueft
Abweichender Titel nach Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers
SpracheEnglisch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)Space-Based Computing / Business Process Modeling / Usability
Schlagwörter (EN)Space-Based Computing / Business Process Modeling / Usability
URNurn:nbn:at:at-ubtuw:1-98685 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist frei verfügbar
Dateien
Evaluating Process Modeling Capabilities of the XVSM Micro-Room Framework [12.31 mb]
Links
Nachweis
Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Heutzutage gibt es viele Modellierungs-Tools, mit denen Geschäftsprozesse in Unternehmen erstellt werden können. Die meisten davon werden von IT-Experten verwendet, um semi-automatisch die zugehörigen Software-Artefakte zu erstellen. Da diese Modellierungs-Tools allerdings viel Komplexität beinhalten, sind sie von einem gewöhnlichen Endanwender nicht benutzbar. Leider existieren auch nur sehr wenige wissenschaftliche Beiträge zu anderen Modellierungs-Tools, die explizit für Endanwender gedacht sind. Bei einer näheren Evaluierung dieser Beiträge stellt sich außerdem heraus, dass sie alle einige Nachteile haben. Um diese Lücke zu schließen, wurde in dieser Arbeit ein neues Modellierungs-Tool geplant und implementiert, das von Endanwendern verwendet werden kann, um ihre alltäglichen Arbeitsabläufe zu modellieren. Anschließend kann aus dem erstellten Modell mit nur einem einzigen Klick eine voll funktionsfähige Anwendung erstellt werden, die mit Freunden geteilt und heruntergeladen werden kann. Damit die Abstraktion des neu entwickelten Modellierungs-Tools im Vergleich zu anderen Modellierungs-Tools besser verständlich wird, wurde das Micro-Room-Konzept als Grundlage verwendet. Dadurch können Endanwender ihre täglichen Arbeitsabläufe direkt in Räumen modellieren, in denen bestimmte Personen vordefinierte Tätigkeiten durchführen können und die in einer bestimmten Reihenfolge besuchbar sind. Zusätzlich wurde die Benutzeroberfläche des Modellierungs-Tools so einfach wie möglich gehalten, um eine möglichst gute Benutzbarkeit zu gewährleisten. Nach der Beschreibung aller Details zur Architektur, Implementierung und der Verwendung des Modellierungs-Tools, wurde es selbst sowie das zugrundeliegende Micro-Room-Konzept evaluiert. Dazu wurden Usability-Tests mit dem entwickelten und einem vergleichbaren Modellierungs- Tool durchgeführt. Die Auswertung der Usability-Tests zeigt, dass die Abstraktion des Micro-Room-Konzepts im Vergleich zu anderen Modellierungssprachen besser verständlich ist. Es ist sehr gut geeignet, um einfache kollaborative Arbeitsabläufe zu modellieren, wohingegen andere Modellierungssprachen besser geeignet sind um komplexe Prozesse oder formale Softwarespezifikationen zu modellieren. Das entwickelte Modellierungs-Tool ist aufgrund der Vereinfachungen, die durch die Verwendung des Micro-Room-Konzepts ermöglicht wurden, wesentlich intuitiver als das vergleichbare, ebenfalls getestete Modellierungs-Tool. Zur Erstellung eines intuitiven Modellierungs-Tools wurden folgende fünf Schlüsselfaktoren aus den Usability-Tests abgeleitet: Benötigte Funktionalität, Rückgängig-Machbarkeit, Systemstabilität, leichte Erlernbarkeit und Verständlichkeit.

Zusammenfassung (Englisch)

Nowadays, several modeling tools exist for creating business processes in enterprises. Most of them can be used by IT experts to semi-automatically create corresponding software artifacts of the given process. However, as they comprise a lot of complexity, none of these tools is usableby ordinary end users. When searching for related work targeting process modeling tools for end users, only very few approaches can be found. An evaluation of the existing papers shows that they all have several drawbacks. To overcome this gap, we have designed and implemented a modeling tool that is usable by end users to model their daily life workflows such as chatting or exchanging photos with a friend. Afterwards, a fully executable application can be created from the model automatically that can be downloaded and shared with friends. The abstraction of the modeling tool is more comprehensible than those of other modelers as it uses the micro-room concept as a basis. It allows end users to think about their daily life workflows in terms of persons performing specific actions in several rooms they can visit in a predefined order. Additionally, the user interface of the modeling tool is kept as simple as possible to provide proper usability. After presenting all details of the modeling tool¿s architecture, implementation and its deployment, the modeling tool itself as well as the underlying micro-room concept have been evaluated. Therefore, usability testing has been performed with the developed modeling tool and a competing modeling tool. The evaluation shows that the micro-room concept indeed uses a more comprehensible abstraction if compared to other modeling languages. It is well-suited for modeling simple collaborative tasks, whereas other approaches are better if very complex processes have to be modeled or software should be specified formally. Also, the developed modeling tool is far more intuitive than the competing ones due to the simplifications allowed by using the micro-room concept. Finally, five key factors for creating an intuitive modeling tool in general have been derived, i.e. required functionality, undoability, system stability, easy learnability and understandability.