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Title
Maximale Dichte unter minimaler Sichtbarkeit - ein sanftes Nachverdichtungstool für Wien / von Maria Kirschenmann
Additional Titles
Maximum density with minimal visibility - a soft densification-tool for Vienna
AuthorKirschenmann, Maria
CensorWurzer, Gabriel
PublishedWien, 2016
DescriptionIllustrationen, Pläne, Karten
Institutional NoteTechnische Universität Wien, Diplomarbeit, 2016
Annotation
Zusammenfassung in englischer Sprache
Abweichender Titel nach Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers
LanguageGerman
Document typeThesis (Diplom)
Keywords (DE)Sichtbarkeitsanalyse / Städtebau / Isovist
Keywords (EN)visibility analysis / urban development / Isovist
URNurn:nbn:at:at-ubtuw:1-98601 Persistent Identifier (URN)
Restriction-Information
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Maximale Dichte unter minimaler Sichtbarkeit - ein sanftes Nachverdichtungstool für Wien [21.42 mb]
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Abstract (German)

Die verdichtete Stadt gilt im Gegensatz zu zersiedelten Gebieten und dem damit einhergehenden Anstieg des Individualverkehrs als wünschenswert. Sie leistet dadurch einen Beitrag zur Reduzierung der CO 2 - Emissionen und zur Ermöglichung kurzer Wege. Ziel einer Nachverdichtung ist die Schaffung von zusätzlichem Raum in bereits bestehenden Strukturen. In Zeiten des Bevölkerungswachstums kann dadurch beispielsweise Wohnraum in infrastrukturell gut angebundenen Stadtgebieten angeboten werden. Solche Eingriffe sind besonders dann umstritten, wenn innerstädtische Freiflächen reduziert und in die bereits verbauten Quartiere weitere Baukörper platziert werden. Da die Bevölkerung Wiens Prognosen zufolge bis 2030 einen Zuwachs von ca. 400.000 Einwohnern erleben wird und laut Stadtentwicklungsplan 2025 120.000 Wohnungen entstehen sollen, können auch Nachverdichtungen als einer der möglichen Lösungsansätze betrachtet und auf ihre Machbarkeit geprüft werden. Das hier entwickelte 'sanfte' Nachverdichtungstool soll dem Architekten/der Architektin in der frühen Entwurfsphase als Planungshilfe dienen. Von der Stadt Wien zur Verfügung stehende Geodaten werden für den Aufbau des zu testenden Grundstücks verwendet. Der Import von Bebauungsvorschlägen des Planers/der Planerin erfolgt anhand eines Schwarzplanbilds. Für die jeweilige Entwurfsidee wird entsprechend der vorgesehenen Bauklasse ein Maximalvolumen generiert, das der Sichtbarkeit von außen, die mithilfe einer Isovist-Analyse berechnet wird, angepasst ist. Die neuen Baukörper sollen somit Teil ihrer Umgebung werden, weswegen auch die Möglichkeit besteht diese anhand des Tools zu tarnen. Darüber hinaus werden noch weitere Sichtbarkeitsanalysen zur Überprüfung des Volumens eingebaut. Zuvor werden Kriterien erarbeitet, die für die Wahl eines für eine Nachverdichtung in Frage kommenden Bauplatzes entscheidend sind. Diese Richtlinien sollen dem/der Planer/in als Grundvoraussetzung bei der Standortanalyse helfen. Anschließend werden die einzelnen Komponenten des hier vorgeschlagenen Nachverdichtungstools festgelegt und anhand eines Prototyps geprüft. Die gesetzlichen Rahmenbedingungen Wiens dienen hierfür als Grundlage. An einem realen Wiener Grundstück wird das Tool schlussendlich getestet, um diversen Optimierungsbedarf festzustellen und für zukünftige Arbeiten zu dokumentieren.

Abstract (English)

As opposed to areas of urban sprawl and their consequent increase of individual traffic the compacted city is considered as desirable. It also contributes to the reduction of CO2 emissions and enables short distances. The goal of a densification is to create additional space in existing structures. In times of population growth housing can for example be thereby offered in infrastructurally well-connected urban areas. Such interventions can cause controversy when intraurban open spaces are reduced and already built-up quarters get even more densified. According to forecasts Vienna's population will have increased by approximately 400,000 residents in 2030 and as stated in the city's urban development plan of 2025 120,000 flats are to be built until then. Hence densifications could be considered as one of the possible solutions and tested for its feasibility. The developed 'soft' densification-tool should serve the architect as planning aid in early design stage. In order to set up the plot to be tested, the geodata provided by the city of Vienna are used. The architect's building proposals are loaded into the model in the form of black plan images. For each design idea and the defined construction class a maximum volume adjusted to the visibility from the outside is generated. These visibility values are calculated using an isovist-analysis. The new buildings should become part of the environment which is why there is also an option to disguise them implemented in the tool. In addition, other visibility analyses to check the volume are built-in. Prior to the tool, criteria for the choice of a suitable building site have to be defined. These are crucial to whether a densification makes sense or not and should serve as foundation for the planner's site analysis. Following this, the individual components of this proposed densification-tool are set and examined using a prototype. Vienna's legal conditions serve as the basis. On a real Viennese plot the tool is ultimately tested to determine various optimization requirements and to document them for future works.