Titelaufnahme

Titel
Wie Klänge Stadt bilden : Analyse und Gestaltung städtischer Akustik / von Daniela Fessl
Weitere Titel
How city and its sounds interact. Analysis and planning of city acoustics
VerfasserFessl, Daniela
Begutachter / BegutachterinSemlitsch, Emanuela
ErschienenWien, 2017
Umfang107 Seiten : Illustrationen, Diagramme
HochschulschriftTechnische Universität Wien, Diplomarbeit, 2017
Anmerkung
Abweichender Titel nach Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers
Zusammenfassung in englischer Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)Stadtklang / Klangraumgestaltung / Akustische Raumplanung / Lärm / Akustik
Schlagwörter (EN)City sound / Soundscape planning / Noise / Acoustics
URNurn:nbn:at:at-ubtuw:1-98407 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist frei verfügbar
Dateien
Wie Klänge Stadt bilden [2.95 mb]
Links
Nachweis
Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Das Ziel dieser Arbeit ist es, sich einem Ideal der Klangraumgestaltung im Kontext der Stadtplanung zu nähern. Der Ausgangspunkt dabei ist, den Menschen und seine Bedürfnisse an den Klangraum in den Mittelpunkt zu stellen, weil die Qualität unserer Klangumwelt ein wichtiges Kriterium für Lebensqualität ist. Gegenwärtige Lärmschutzmaßnahmen reichen in vielen Fällen aber nicht aus, um eine Qualitätssteigerung zu erwirken. Die Planung benötigt heute einen breiten Ansatz, der mehrere Aspekte vereint: ein holistisches Verständnis der Beziehung von Schall und Raum sowie eine Veränderung des Methodenarsenals weg von der Dezibelmessung hin zur Wahrnehmung. In den letzten Jahrzehnten wurden verschiedene Ansätze und Methoden der Klangraumanalyse und -gestaltung abseits konventioneller Lärmforschung entwickelt. Im Hauptteil der Arbeit werden drei moderne Planungsansätze vorgestellt, deren Gemeinsamkeit die ganzheitliche, differenzierte Betrachtung des Klangraums ist. Um einen tieferen Einblick in die Thematik zu bekommen, wurden mit den jeweiligen Vertretern dieser Ansätze Experteninterviews geführt: Mit Peter Androsch zur Akustischen Raumplanung in Linz, mit Thomas Kusitzky zur Auditiven Stadtplanung in Berlin und mit Trond Maag zur Klangraumgestaltung in Zürich. Die Auswertung dieser Experteninterviews liefert eine Aufstellung von relevanten Aspekten der Klangraumgestaltung, die in der Planung, insbesondere der Stadtplanung, berücksichtigt werden sollten.

Zusammenfassung (Englisch)

The aim of this thesis is to approach an ideal of soundscape design in the context of city planning. The starting point is to focus on the needs of human beings towards their sonic environment, the quality of which is an important criterion for quality of life. In many cases, current noise abatement measures are not sufficient to achieve an increase in quality. Contemporary planning needs a broad approach that combines several aspects: a holistic understanding of the relationship between sound and space, and a change in the method arsenal from decibel measurement to perception. In the last decades, different approaches and methods of soundscape analysis and design have been developed apart from conventional noise research. In the main part of this thesis three approaches that share the common target of investigation - a holistic, differentiated view of the soundscape - are presented. For in-depth insights into these approaches, expert interviews with three representatives were conducted: Peter Androsch for acoustic spatial planning in Linz, Thomas Kusitzky for the auditive city planning in Berlin and Trond Maag for the soundscape design in Zurich. The evaluation of these expert interviews provides a deeper understanding of the field and a selection of relevant aspects of the soundscape analysis and design, which should be considered in the field of planning.