Titelaufnahme

Titel
Die Vorsorgewohnung als eine Alternative zur Geldanlage : wie verhält sich dieses Investitionsmodell im Baurecht? / Alexander-Clemens Meryn
Verfasser / Verfasserin Meryn, Alexander-Clemens
Begutachter / BegutachterinEngel, Andrea-Tanja
ErschienenWien, 2017
UmfangII, 83 Blätter : Illustrationen, Diagramme
HochschulschriftTechnische Universität Wien, Master Thesis, 2017
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (DE)Wohnbau / Finanzprodukt / Kapitalanlage / Anlageimmobilien / Baurechtswohnungseigentum / Baurechtszins
URNurn:nbn:at:at-ubtuw:1-97980 Persistent Identifier (URN)
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Die Vorsorgewohnung als eine Alternative zur Geldanlage [5.95 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

In Anbetracht der unsicheren Kapitalmärkte haben in den letzten Jahren viele Anleger das Vertrauen in diese Anlageform verloren. In Abhängigkeit der persönlichen Anlageziele, der Renditeerwartungen und der finanziellen Möglichkeiten, macht die Investition in Immobilien, als Alternative zur Geldanlage am Kapitalmarkt, durchaus einen Sinn. Bei Investitionen in die Zukunft stehen immer Nachhaltigkeit und Sicherheit im Vordergrund, weshalb Immobilien, die nicht nur wertbeständig sind, sondern auch der Inflation gewissermaßen trotzen, derzeit wieder im Fokus bei Anlegern und institutionellen Investoren stehen. Es ist jedoch besonders wichtig zu verstehen, dass sich hinter dem Begriff Immobilieninvestment eine breite Palette an unterschiedlichsten Finanzprodukten und Anlageformen verbirgt, die sich alle hinsichtlich Chancen und Risiken wesentlich voneinander unterscheiden. Nach der Analyse der unterschiedlichen Finanzprodukte und Anlagemöglichkeiten in Immobilien, kann das Investment in eine Vorsorgewohnung, welches derzeit wieder stark im Trend liegt, als eine sichere und gute Kapitalanlage verstanden werden, die kurzfristige Entscheidungen und schnelles Handeln (z.B. Kauf und Verkauf) ermöglicht. Betrachtet man in weiterer Folge die aktuelle Situation am Wohnungsmarkt, wo in innerstädtischen Lagen sehr hohe Kaufpreise verlangt werden, weshalb es schwierig ist an alt bewährten Standorten attraktive Renditen zu erwirtschaften, so wird schnell klar, dass man im Segment der Vorsorgeprojekte differenzierter Denken respektive Handeln muss. Würde man dem Trend immer weiter steigender Grundstückspreise nicht in irgendeiner Art und Weise Rechnung tragen, so würden Mieter letztlich immer weiter in äußere Randlagen verdrängt werden und innerstädtische Lagen Eigennutzern vorbehalten bleiben. Daher ist die weitere Untersuchung des hierzulande noch nicht etablierten Modells der Baurechtswohnungseigentum-Vorsorgewohnung, eines Vorsorgeprojektes auf fremden Grund, durchaus interessant bzw. notwendig. Im Vergleich der beiden Investitionsmodelle einer klassischen Vorsorgewohnung und einer Baurechtswohnungseigentum-Vorsorgewohnung ist letztlich ersichtlich, dass die Realisation eines Vorsorgeprojektes auf fremden Grund, für den Anleger eine wirtschaftlich sehr interessante Alternative ist.

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