Titelaufnahme

Titel
Bildungsfabrik Favoriten / von Andreas Wieland
Weitere Titel
Education Factory Favoriten
VerfasserWieland, Andreas
Begutachter / BegutachterinKühn, Christian
ErschienenWien, 2017
Umfang109 Seiten : Illustrationen, Karten
HochschulschriftTechnische Universität Wien, Diplomarbeit, 2017
Anmerkung
Abweichender Titel nach Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers
Zusammenfassung in englischer Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)Mediathek / Bibliothek / Wien Favoriten
Schlagwörter (EN)Mediatheque / Library / Vienna Favoriten
URNurn:nbn:at:at-ubtuw:1-97935 Persistent Identifier (URN)
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Bildungsfabrik Favoriten [42.15 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

In dieser Arbeit möchte ich der Frage nachgehen, ob bzw. wie ein moderner öffentlicher Bibliotheksbau in Zeiten der Digitalisierung funktionieren kann. Dazu analysiere ich im ersten Schritt drei bekannte Bibliotheken, die in den letzten 20 Jahren entstanden sind, auf Ihr Programm, den jeweiligen Kontext im Stadtgefüge und den Bezug zur Bibliothekslandschaft in dessen Stadt. Danach stelle ich meinen Entwurf einer neuen öffentlichen Bibliothek, basierend auf einer Standort- und Programmanalyse, vor. Die von mir ausgewählten Beispiele sind, die Seattle Central Library von Rem Koolhaas, die Sendai Mediatheque von Tojo Ito und die Idea Stores in London. Obwohl alle ausgewählten Beispiele auf verschiedene Entwurfs und Konzeptansätze beruhen und mit einem ganz eigenen Spektrum an Lösungsansetzen arbeiten, zeigen doch alle, wie man in der Übergangszeit zum Informationszeitalter, öffentliche Bibliotheken innovativ umsetzten kann. Als Standort für meinen Bauplatz habe ich das Grundstück des ehemaligen Bekleidungsgeschäfts 'Tlapa' in der Favoritenstraße im 10ten Bezirk in Wien gewählt. Der Bezirk Favoriten ist, in aktuellen Statistiken über das Bildungsniveau in Österreich, auf dem letzten Platz. Daher macht es für mich Sinn, sich auf dieses Baugebiet zu konzentrieren. Bei meinem Entwurf gehe ich von einer Mischnutzung für den öffentlichen Bibliotheksbau aus. In Verbindung mit weiterführenden Lerneinrichtungen, Angeboten zur Freizeitgestaltung (Sportzentrum) und der Lage in einer Einkaufsstraße wird versucht, den Gang in die Bibliothek in den Alltag der Nutzer zu integrieren. Durch die offene Struktur der Stahlbetonbaus, mit der auffallenden Erschließung in den Stadtraum wirkt das Gebäude sehr einladend. In Verbindung dazu wird der Stadtraum auf dem begehbaren Dach mit bereitgestellten Flächen zur Freizeitgestaltung fortgesetzt. Es entsteht ein Gebäude, welches nicht nur als Bibliothek sondern als Identifikationsfaktor für Bewohner des 10ten Bezirks funktioniert.

Zusammenfassung (Englisch)

In this work I want to show the development of public libraries in the digital age. Therefore I took a look on three public libraries of the last twenty years, to analyse them in respects of programmatic, connection to there context in the city and the general public library system. Afterwards I want to show my design of a new public library in vienna build on a research in terms of the location and the program. The first library in my research is the 'Seattle Central Library' by Rem Koolhaas and his office OMA, the second is the 'Sendai Mediatheque' by Tojo Ito and the third is the 'Idea Stores' in London by David Adjaye. The Seattle Central Library transfers the parameter of a typical american city into a building. The Sendai Mediatheque develops the concept of the 'maison domino' by Le Corbusier into a new form of democratic Building. The Idea Stores in London in respects of the teamwork by politics and planers and the concept based on a extensive research program. All three Buildings show, in different ways, how it is possible to design a public library in the changing times of the digital age. My project is located at the site of the former clothing store ¿Tlapa¿ at Favoritenstraße in the 10th district in Vienna. The district Favoriten is in current statistics, based on educational standards in Austria, last ranked. That is why i choose this site for my diploma. The concept is to develop a hybrid which connects the library with programs of the life long learning program and functions for leisure activities. In combination with the site in a busy shopping street, the use of this building should become part of the every day life of the locals. The open structure of the building, with the extensive outdoor staircase into the public space and the combination with the, all time available, public areas on top of it, should help to appropriate the library as a factor of identification to the residents of the 10th district.