Titelaufnahme

Titel
Die geförderte Sanierung von Zinshäusern in Wien - am Beispiel einer Sockelsanierung mit Dachgeschoßausbau / Paula-Patricia Kose
VerfasserKose, Paula-Patricia
Begutachter / BegutachterinAuer, Werner
ErschienenWien, 2017
Umfang78 Blätter : Illustrationen, Diagramme, Karten
HochschulschriftTechnische Universität Wien, Master Thesis, 2017
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (DE)Generalsanierung / Zinshaussanierung / Wohnbauförderung / Sanierungsförderung / Wertsteigerung / Nachhaltigkeit / Immobilienprojektentwicklung
URNurn:nbn:at:at-ubtuw:1-97865 Persistent Identifier (URN)
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Die geförderte Sanierung von Zinshäusern in Wien - am Beispiel einer Sockelsanierung mit Dachgeschoßausbau [1.64 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die vorliegende Masterarbeit beschäftigt sich damit, welche Entscheidungskriterien für die Sanierung von Zinshäusern mit Fördermitteln und somit bei der Schaffung von zentrumsnahem Wohnraum (Dachgeschoßausbau) relevant sind. Hierbei ist interessant wie viel Substanz die Stadt Wien für solche Projekte (noch) hat, inwiefern dafür Nachfrage am Wohnungsmarkt besteht und wie sinnvoll die Sanierung mit Einbeziehung von Fördergeldern für die Eigentümer ist. Durch Anpassungen im Steuerrecht zusätzlich zum bislang schon komplizierten System der gesetzlich vorgeschriebenen Mieten (Richtwert vs. Freie Mieten) sowie populär gewordene Mieterschutz-Maßnahmen der Politik, wird es Vermietern - gerade privaten - mehr und mehr erschwert, eine positive Kosten-Nutzen-Prognose zu erstellen. Nachdem aber eine Stadtverdichtung durch z.B. Dachgeschoßausbau eine wesentliche Maßnahme darstellt, dem Wohnungsbedarf bei dem vorhersehbaren Bevölkerungswachstum Rechnung zu tragen, ist es unumgänglich, den Eigentümern von Zinshäusern Investitionen schmackhaft zu machen. Die Forschungsfrage - welche Faktoren können eine Wohnbausanierung für einen (privaten) Investor attraktiv machen? soll mit dieser Arbeit beantwortet werden. Es wird deutlich, dass Sanieren mit Zuhilfenahme von Fördermitteln für Private nicht so einfach ist, da die Materie verschiedene Fachgebiete beinhaltet. Außerdem hängt es stark vom Individuum und seinen Zukunftsplänen ab, wie sinnvoll eine Investition ist. Die Stadt unterstützt hier gezielt einerseits die Bewohner selbst mittels Subjektförderungen. Auf der anderen Seite wird durch Objektförderungen das Sanierungsprojekt gefördert, um den Immobilienbestand aufzuwerten beziehungsweise zu erweitern. Es wird ersichtlich, dass es einen großen sanierungsfähigen Wohnungsbestand in Wien gibt und außerdem, dass die Sanierung von Zinshäusern für die Allgemeinheit einen großen Nutzen und Wert hat. Demnach stellen Förderungen eine Muss-Maßnahme der Stadt dar, um Wohnraum für ihre Bewohner bereitzustellen. Empfehlungen, die über die inzwischen gängige Meinung bezüglich der Anpassung der Mietrechts- und Fördergesetze hinausgehen, könnten sein, den Einsatz eines Fachmanns zu fördern, der als Schnittstelle zu den unterschiedlichen Fachrichtungen den Bauherren unterstützt. Vor allem aber, sollte einerseits mehr Information über vorhandene Förderungen ausgetauscht werden und eine Mentalität in der Gesellschaft geschult werden, dass Eigentum auch Verantwortung bedeutet.