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Title
Allein - aber nicht einsam : Entwicklung eines Wohnkonzeptes für Alleinwohnende mit einem vorgefertigten modularen Bausystem aus Holz am Beispiel Wien / von Evi Schwarzmann
Additional Titles
Alone - but not lonely
AuthorSchwarzmann, Evi
CensorHauser, Sigrid
PublishedWien, 2017
Description199 Seiten : Illustrationen, Karten
Institutional NoteTechnische Universität Wien, Diplomarbeit, 2017
Annotation
Abweichender Titel nach Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers
Zusammenfassung in englischer Sprache
LanguageGerman
Document typeThesis (Diplom)
Keywords (DE)Wohnen / Einpersonenhaushalte / Standardisierung
Keywords (EN)Housing / Single-person housholds / Standardisation
URNurn:nbn:at:at-ubtuw:1-97230 Persistent Identifier (URN)
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Allein - aber nicht einsam [50.45 mb]
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Abstract (German)

Ein neuer Wohnraumbedarf ergibt sich durch den demografischen Wandel, die Landflucht und die veränderte Lebenssituation der jüngeren Generation - daraus resultieren neue Herausforderungen an den Wohnraum. Der Anstieg von Einpersonenhaushalten und die stetigen soziodemografischen Veränderungen in der Gesellschaft führen zu Ansprüchen, denen die Architektur gerecht werden muss. Wohnen darf kein Luxusgut sein. Mit Blick auf diese Ausgangssituation soll anhand eines modularen Konzeptes ein vorgefertigter Wohnbau für Alleinwohnende entstehen. Die Anforderungen an das Modul basieren auf der Vorfertigung und dem Gebrauch des natürlichen und nachwachsenden Rohstoffes Holz. Dabei wird das Ziel verfolgt, einen adäquaten und flexiblen Wohnraum konzeptuell umzusetzen sowie eine größtmögliche Prämanufaktur zu gewährleisten. Das Konzept sieht vor, dass die Module vertikal sowie horizontal erweiterbar sind und sich ohne Sonderstellung in jeglichen urbanen Kontext einfügen können. Als Nutzer dieses Wohnkonzeptes können sich Menschen jeglichen Alters, Geschlechts und jeglicher Herkunft angesprochen fühlen, die alleine wohnen wollen, dennoch aber nicht auf Zentrumsnähe aufgrund erhöhter Mietpreise und trotz des alleine Wohnens nicht auf eine soziale Vernetzung verzichten wollen. Neben den privaten Räumen gibt es verschiedene Begegnungszonen und Freiflächen, die ein Miteinander der Bewohner fördern.

Abstract (English)

A new housing demand has emerged by demographic change, the land run-off and the changing life situation of the younger generation - resulting in new challenges for the living space. The rise in single-person households and the constant sociodemographic change in society were defining new standards that architecture has to meet. But, living must not become luxury. Based on this initial situation, a modular concept is to be used to create a prefabricated residential building for those living alone. Two main requirements can be defined for the module: the prefabrication and the use of the natural and renewable raw material wood. The aim is to implement an adequate and flexible living space conceptually as well as to ensure the most feasable premanufacturing. The concept provides not only a vertically as well as horizontally expansion of the modules but demands also a fit into any urban context without a special position. It addresses to people of all ages, gender and origin with the common desire to live alone yet without giving up either housing close the center due to increased rents nor being part of a social network. In addition to the private rooms, there are different meeting areas and open spaces which support and ensure the social character.