Titelaufnahme

Titel
Innenentwicklung vor Außenentwicklung? Die Implementierung der Flächensparziele der Nachhaltigkeitsstrategie in wachsenden Großstädten Nordrhein-Westfalens am Beispiel der Stadt Köln / von Andrea Christina Wieneck
Weitere Titel
Internal development before external development? The implementation of soil-saving-goals defined by the sustainable strategy in growing cities in North Rhine- Westphalia. Example: the City of Cologne
VerfasserWieneck, Andrea Christina
Begutachter / BegutachterinVoigt, Andreas
ErschienenWien, 2017
Umfang143 Blätter : Illustrationen, Diagramme, Karten
HochschulschriftTechnische Universität Wien, Diplomarbeit, 2017
Anmerkung
Abweichender Titel nach Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers
Zusammenfassung in englischer Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)Raumplanung / Innenentwicklung / Nachverdichtung
Schlagwörter (EN)spatial planning / internal development / infill development
URNurn:nbn:at:at-ubtuw:1-97029 Persistent Identifier (URN)
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Innenentwicklung vor Außenentwicklung? Die Implementierung der Flächensparziele der Nachhaltigkeitsstrategie in wachsenden Großstädten Nordrhein-Westfalens am Beispiel der Stadt Köln [4.04 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Boden stellt in seiner Funktion als Lebensgrundlage für Menschen, Tiere und Pflanzen eine besonders wertvolle Ressource dar. Da Boden nicht vermehrbar ist, muss sorgsam mit ihm Umgegangen und dessen natürliche Funktionen so weit wie möglich auch für zukünftige Generationen erhalten werden. Vor allem in urbanen Räumen führt zunehmende Flächeninanspruchnahme für Siedlungszwecke zu Versiegelungen und daraus resultierenden Folgewirkungen, die kaum umkehrbar sind. Daher ist es besonders wichtig, dass sich die Raumplanung verstärkt auch der Umsetzung flächenschonender Siedlungsentwicklung widmet. Auf internationaler Ebene wurden daher bereits Nachhaltigkeitsziele formuliert, die u.a. den nachhaltigen Umgang besonders in urbanen Räumen thematisieren. Für deren Umsetzung auf nationaler Ebene wurde die deutsche Nachhaltigkeitsstrategie formuliert, die auch als Leitlinie für nachhaltige Entwicklung auf kommunaler Ebene dienen soll. Der sparsame Umgang mit Fläche in urbanen Räumen ist hierbei oberste Priorität. In Städten, die entgegen dem prognostizierten Trend für Deutschland derzeit noch weiter wachsen, stellen diese Ziele eine besondere Herausforderung dar. Demografische und gesellschaftliche Entwicklungstrends führen dazu, dass vor allem in wachsenden Städten Wohnraummangel und hoher Siedlungsdruck herrscht. Um den Bedarf an neuem Wohnraum zu Decken müssen daher ausreichend Flächen für Neubautätigkeiten bereitgestellt werden. Im Hinblick auf die Nachhaltigkeitsziele sollte großflächige Neuausweisungen von Flächen für Wohnbau etc. jedoch weitestgehend vermieden werden. In diesem Spannungsfeld zwischen wachsendem Wohnraumbedarf auf der einen und dem Ziel ressourcenschonender Siedlungsentwicklung auf der anderen Seite müssen Städte Strategien entwickeln, die möglichst beidem gerecht werden Ziel dieser Arbeit ist es zum einen, allgemeine und spezielle Herausforderungen und Konflikte aufzuzeigen, die sich für wachsende Kommunen aus den Flächensparzielen der deutschen Nachhaltigkeitsstrategie ergeben. Zum anderen wird anhand des Beispiels der Stadt Köln dargestellt, wie wachsende Städte vor dem Hintergrund dargestellter Entwicklungstrends mit diesen Herausforderungen umgehen und welche Strategien und Maßnahmen hierfür zum Einsatz kommen. Über allem steht die Frage, ob es in der Praxis umsetzbar ist, geforderte Ziele wie den bevorzugten Einsatz von Innenentwicklung vor Außenentwicklung mit starkem Wachstum in Einklang zu bringen.

Zusammenfassung (Englisch)

Soil as the livelihood for humans, flora and fauna is a valuable resource. The fact that the existing amount of soil cannot be spawned makes it necessary to economize its use and to preserve its natural function as much as possible. Especially the increasing use of soil for purposes concerning urban settlements causes irreversible consequences like sealing and other negative effects. Therefore it has to be a main task of spatial planning to focus on the implementation of soil-saving and sustainable development. Sustainable development goals, that picked sustainable development as a central issue, were already defined on an international level. For their implementation on a national level, the German strategy for sustainable development was release to act as a guideline for sustainable development at local government level. The first priority here is to focus on economical land use. For growing cities is the implementation of these sustainable goals a main challenge, because especially here demographic and social trends lead to a lack of housing spaces. For to cover the demand of housing spaces an identification of new areas for construction activity is needed, however is has to be done under sustainable aspects. In this stress field of divergent requirements, cities have to develop strategies that cope with all of them. One aim of this work is to reveal challenges and conflicts for growing cities concerning the national sustainable development goals on the one hand and current development trends on the other. Another is to illustrate and analyze the strategies and measures with which growing cities try to face those challenges. For this purpose the city of Cologne serves as an example. The main question here is, whether it is possible to unite aims like the preferential use of inner development instead of outer development with the requirements caused by extreme growth of the city.