Titelaufnahme

Titel
Wohnungspolitik und Mietrecht in Wien: Ein Vergleich mit den Städten München und Zürich / von Magnus Franz Kanut Hechfellner
Weitere Titel
Hosing policy and tenancy law comparing Vienna, Munich and Zurich
VerfasserHechfellner, Magnus Franz Kanut
Begutachter / BegutachterinFeilmayr, Wolfgang
ErschienenWien, 2017
UmfangVII, 147 Seiten : Diagramme
HochschulschriftTechnische Universität Wien, Diplomarbeit, 2017
Anmerkung
Abweichender Titel nach Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers
Zusammenfassung in englischer Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)Immobilienwirtschaft / Mietrecht / Wohnungspolitik / München / Wien / Zürich / Mietrechtsnovelle
Schlagwörter (EN)housing policy / tenancy law / Vienna / Munich / Zurich
URNurn:nbn:at:at-ubtuw:1-95474 Persistent Identifier (URN)
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Wohnungspolitik und Mietrecht in Wien: Ein Vergleich mit den Städten München und Zürich [1.82 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die Wohnungssituation in Österreich und insbesondere in der Weltstadt Wien gilt über die Grenzen Österreichs hinaus als vorbildlich. Betrachtet man die Entwicklung auf dem Immobilienmarkt jedoch genauer, so wird ersichtlich, dass sich eine Trendwende abzeichnet. In den letzten beiden Jahren sind die Miet- und Eigentumspreise stark gestiegen. Insbesondere die Entwicklung auf dem Mietmarkt war im vergangenen Jahr 2016 so hoch wie lange nicht. Vor dem Hintergrund der steigenden Mietpreise geraten insbesondere die Bewohner Wiens mit niedrigerem Einkommen unter Druck. Es zeichnet sich daher zunehmend ein Handlungsbedarf ab. Dies wurde auch bereits von der Regierung erkannt. Seit einigen Jahren ist eine Novellierung des Mietrechts im Gespräch, das der angespannten Wohnungssituation Abhilfe schaffen soll. Über den Inhalt der Novelle konnte jedoch bislang kein Konsens erzielt werden. Aufgrund der Entwicklung des Preisgefüges widmet sich die vorliegende Arbeit der Wohnungspolitik und dem Mietrecht in Wien. Darüber hinaus werden durch einen Vergleich mit den Städten München und Zürich Empfehlungen erarbeitet, die für die Entspannung der Wohnungssituation in der Stadt Wien hilfreich sind. Durch den Vergleich werden die Risiken und Probleme aber auch Chancen und Potentiale für den Wohnungsmarkt in Wien elaboriert. Wie die Arbeit darstellt, bietet vor allem der Wohnungsmarkt der Stadt München einige Ansätze, die auch für Wien anwendbar und hilfreich wären. Dabei handelt es sich insbesondere um Instrumente zum Bau von preisgebundenen Wohnungen und zur Verhinderung von negativen Auswirkungen für Mieter und Mieten durch Parifizierung von Mehrfamilienhäusern. Auch die Stadt Zürich zeigt mit einer hohen Neubauquote und einhergehenden stabilen Mietpreisen der Stadt Wien einen Ausweg aus den zunehmend steigenden Wohnungspreisen auf. Es zeigt sich also abschließend, dass die Stadt Wien aus den Wohnungsmärkten der beiden Metropolen München und Zürich lernen kann, sodass deren Bürger auch nachhaltig leistbarer Wohnraum zur Verfügung steht.

Zusammenfassung (Englisch)

The housing situation in Austria, and especially in the world capital of Vienna, is regarded as exemplary beyond the borders of Austria. Looking more closely at the development on the real estate market, however, it becomes clear that a trend is emerging. In the last two years, rental and property prices have risen sharply. In particular, the development on the rental market in 2016 was as high as it wasn't for a long time. Against the background of rising rental prices, Vienna's inhabitants in particular are under pressure. Therefore there is an increasing need for action. This has already been recognized by the government. For some years now, an amendment to the tenancy law has been put in place which is intended to provide a remedy for the tense housing situation. However, no consensus has been reached on the content of the amendment yet. Due to the development of the price structure, the present work deals with housing policy and tenancy law in Vienna. In addition, recommendations are made by comparing the cities of Munich and Zurich, which are helpful for the relaxation of the housing situation in the city of Vienna. By comparison, the risks and problems but also opportunities and potentials for the housing market in Vienna are elaborated. As the work presents, especially the housing market of the city of Munich offers some approaches, which would also be applicable and helpful for Vienna. These are, in particular, instruments for the construction of price-oriented housing and the prevention of negative effects for tenants and rents by paring multi-family dwellings. The city of Zurich is also showing a way out of the increasing housing prices with a high new build-up rate and accompanying stable rental prices from the city of Vienna. Therefore it is clear that the city of Vienna can learn from the housing markets of the two metropolises of Munich and Zurich, so that their citizens are also available with sustainable, affordable living space.