Titelaufnahme

Titel
Monaurale und binaurale Lautheitsskalierung bei Cochlea Implantat Trägern / Florian Wippel
VerfasserWippel, Florian
Begutachter / BegutachterinDeutsch, Werner A.
Erschienen2007
Umfang113 Bl. : graph. Darst.
HochschulschriftWien, Techn. Univ., Dipl.-Arb., 2007
Anmerkung
Zsfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
Bibl. ReferenzOeBB
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)Lautheit / Lautheitsskalierung / Cochlea / Implantat / Lautheitsfunktion / adaptiv / Constant / Prozedur / Monaural / Binaural
Schlagwörter (EN)loudness / scaling / cochlear / implant / function / adaptiv / constant / procedure / monaural / binaural
URNurn:nbn:at:at-ubtuw:1-95368 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist frei verfügbar
Dateien
Monaurale und binaurale Lautheitsskalierung bei Cochlea Implantat Trägern [1.66 mb]
Links
Nachweis
Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

In der vorliegenden Studie werden zwei monaurale und eine binaurale Prozedur zur Lautheitsskalierung bei Cochlea Implantat Trägern hinsichtlich ihrer Effizienz und Zuverlässigkeit untersucht. Diese Prozeduren messen die subjektive Lautheit elektrischer Pulsketten auf einer kategorialen Skala in Abhängigkeit von der Stromstärke. Es wurden sieben binaural implantierte Cochlea Implantat Träger mit allen drei Prozeduren getestet. Ausgehend von der Oldenburger Constant Stimuli - Prozedur und der Oldenburger adaptiven Prozedur für Normalhörende, wurden an die Erfordernisse der Cochlea Implantat Träger angepasste Prozeduren entwickelt. Im monauralen Fall wurde an einzelnen Elektroden und im binauralen Fall an interauralen Elektrodenpaaren getestet. Zur Anpassung der Lautheitsdaten wurde eine modifizierte Potenzfunktion benutzt. Um die Vorhersagen der Lautheitsfunktionen für verschiedene Stromstärken zu verifizieren, wurde mit jeder Testperson ein binauraler Lautheitsabgleich durchgeführt und die Ergebnisse mit den Vorhersagen der Lautheitsfunktionen verglichen. Im Vergleich der beiden monauralen Prozeduren war die adaptive Prozedur effizienter und die vorhergesagten Lautheiten stimmten besser mit den Ergebnissen des Lautheitsabgleichs überein. Die Constant Stimuli - Prozedur war im Ablauf stabiler als die adaptive Prozedur. Die Lautheitsfunktionen in Abhängigkeit von der Stromstärke zeigten sowohl im monauralen wie im binauralen Fall positiv und negativ gekrümmte Lautheitsfunktionen.

Zusammenfassung (Englisch)

In this study two monaural and one binaural procedure for loudness scaling of cochlear implant listeners were developed und evaluated. These procedures measure the subjective loudness growth as a function of the current level of the electric stimulus using a categorical scale. Seven binaural cochlear implant listeners were tested. The procedures are based on the Oldenburg adaptive and constant stimuli procedures for normal hearing listeners and were adapted to the requirements for cochlear implant listeners. In the monaural case the stimulus was presented on one electrode, in the binaural case on one interaural electrode pair. A modified power function was used to approximate the loudness data. To verify the results, the predictions of the loudness growth functions were compared to the results of a loudness balancing test performed by each subject. It could be shown that the monaural adaptive procedure was more efficient and yield more reliable data. The constant stimuli procedure was considerablely more stable than the adpative procedure. For both monaural and binaural loudness growth functions positive and negative curvatures were found.