Titelaufnahme

Titel
Die Zugförderung Strasshof / von Mathias Slupetzky
VerfasserSlupetzky, Mathias
Begutachter / BegutachterinStadler, Gerhard
ErschienenWien, 2015
Umfang168 Seiten (zum Teil gefaltet) : Illustrationen, Pläne
HochschulschriftTechnische Universität Wien, Diplomarbeit, 2015
Anmerkung
Parallelt. [Übers. des Autors]: The Depot Strasshof
Zusammenfassung in englischer Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)Zugförderung / Dampflokomotiven / Deutschen Reichsbahn / Österreichischen Bundesbahnen
Schlagwörter (EN)steam depot for standard gauge / Deutsche Reichsbahn / Austrian Railways
URNurn:nbn:at:at-ubtuw:1-94789 Persistent Identifier (URN)
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Die Zugförderung Strasshof [74.76 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Als die Zugförderung Strasshof im Jahr 1984 unter Denkmalschutz gestellt wurde, war sie die letze Zugförderung für Dampflokomotiven auf der Normalspur in Österreich. In ihrer Erscheinungsform war sie in Österreich aber seit ihrer Inbetriebnahme stets ein Unikum. Die Ursachen für diese Sonderstellung der Anlage, die komplexe Baugeschichte und die verhältnismäßig lange Errichtungsdauer, welche unter der Deutschen Reichsbahn im Jahr 1943 begann und erst im Jahr 1952 unter den Österreichischen Bundesbahnen ein Ende fand, waren aber bis heute nie Gegenstand einer eingehenden wissenschaftlichen Untersuchung. Diese Arbeit setzt sich mit den Gründen für diese Sonderstellung der Zugförderung Strasshof auseinander und rekonstruiert das Projekt in all seinen Entwurfsphasen. Die Rekonstruktion wird in Kontext mit den geopolitischen Ereignissen des zweiten Weltkriegs gesetzt, in den die Errichtungszeit fällt. Abschließend wird der Entwurf in die Evolutionsgeschichte der Bahnbetriebswerke in Deutschland und Österreich eingeordnet und mit anderen projektierten Bahnbetriebswerken der Deutschen Reichsbahn verglichen.

Zusammenfassung (Englisch)

When in 1984 the depot of Strasshof was placed under a preservation order it was the last steam depot for standard gauge in Austria. Since the beginning of its operational period it has been a unique structure in Austria. The reasons for its exceptional position, its complex construction history and long time of construction, which was started by the Deutsche Reichsbahn in 1947 and was finished by the Austrian Railways 1952, has never been the object of scientific work. This thesis deals with the reasons for this exceptional position, aims to reconstruct the project in all its design phases, and puts it into the context of the geopolitical events of the Second World War during which the depot was constructed. Finally the thesis shows in which way the design is part of the evolution of railway depots in Germany and Austria and is compared to other similar projects of the Deutsche Reichsbahn.