Titelaufnahme

Titel
Motorcity Tatabanya / von Szabo Barnabas Peter
VerfasserSzabo, Barnabas Peter
Begutachter / BegutachterinBerthold, Manfred
ErschienenWien, 2017
Umfang115 Seiten : Illustrationen
HochschulschriftTechnische Universität Wien, Diplomarbeit, 2017
Anmerkung
Zusammenfassung in englischer Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)Architektonischer Entwurf
Schlagwörter (EN)architectural design
URNurn:nbn:at:at-ubtuw:1-93889 Persistent Identifier (URN)
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Motorcity Tatabanya [48.62 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die Diplomarbeit widmet sich dem Bahnhof in der ungarischen Stadt Tatabanya und seinem direkten Umfeld. Gerne wird jene Metapher verwendet, wonach ein Bahnhof als das Vorzimmer einer Stadt bezeichnet werden kann. Gerade deshalb bin ich der Meinung, dass der 'erste Eindruck' für Reisende besonders wichtig ist. Aufgrund meiner ungarischen Herkunft interessierte mich auch noch ein ganz anderer Aspekt dieser Aufgabenstellung: Das Redesign des Bahnhofes soll nicht nur Reisenden aus anderen Ländern die Ankunft angenehmer gestalten, auch Einheimische sollten sich an diesem wichtigen Knotenpunkt der Stadt (wieder) wohlfühlen. Da ich mittlerweile bereits seit 10 Jahren in Wien wohne, war es mir möglich, diese städtebaulichen Lösungen mit gewissem Abstand und neuen Perspektiven umzusetzen. Ich nutze selber mehrmals jährlich die Bahnverbindungen Wien-Tatabanya. Am Bahnhof angekommen, wurden für mich von Mal zu Mal die (verkehrstechnischen) Probleme dieses urbanen Raumes offensichtlicher. Kurz zusammengefasst war dies also der Grund, warum ich dieses Themengebiet für meine Diplomarbeit gewählt habe - wenn gleich ich mir zu diesem Zeitpunkt noch nicht darüber im Klaren war, welch verborgene Komplexität dies mit sich bringen würde. Nach genauerem Studium des Bahnhofgeländes und dessen direkten Umfeld wurde für mich deutlich, dass mehrere vorhandene Probleme auf Lösungen warteten: Zum einen galt es aus städtebaulicher Perspektive die beiden getrennten Stadtteile wieder miteinander zu verbinden. Die sich in der Mitte der Stadt befindenden großen Betonflächen mit komplizierter Erschließung erschweren im Moment das alltägliche Leben der Fahrgäste. Dieses Mittelstück fungiert nicht nur auf räumlicher Ebene als Verbindungsstück, sondern soll in wahrsten Sinne des Wortes die Bewohner der beiden Stadtteile zusammenführen und einen Treffpunkt schaffen, der bisher schmerzlich vermisst wird. Denn obwohl der Bahnhof nur unweit vom Stadtzentrum liegt, ist er im Moment nur umständlich und schlecht angebunden zu erreichen. Zum anderen gibt es direkt am Bahnhofsgelände einige Gegebenheiten, die im Laufe der Zeit an Bedeutung verloren haben. Hier ist beispielsweise eine angrenzende Markthalle mit (nunmehr geschlossenen) Geschäften zu nennen. Während diese in den 1980er und frühen 1990er Jahren noch florierten, sorgte das in 40 Meter Entfernung liegende Einkaufszentrum mittlerweile für deren Aussterben. Aufgrund dieser Tatsache wurde mir klar, dass der Bahnhof wieder zu seinem ursprünglichen Zweck zurückgeführt werden musste und künftig nicht als Shoppingmall dienen sollte. Weitere Fragestellungen ergaben sich aus fehlenden Parkmöglichkeiten, ungenutzten Grünflächen, schlecht angebundene Wege zum Bus-Nahverkehr, sowie den Anspruch an Barrierefreiheit aller Bahnhofseinrichtungen. Im Zuge meiner Recherchen und ersten Entwürfen wurde mir allerdings klar, dass die Umstände, die die vielfältigen Probleme in diesem Gebiet ausmachen, viel umfassenderer Lösungsansätze bedurften als lediglich den Entwurf eines neuen Bahnhofgebäudes...

Zusammenfassung (Englisch)

This thesis- topic will be the trainstation in the Hungarian city Tatabanya and it-s near environment. There is this metapher that the trainstation may be the business card of a city. That's the reason why in my opinion the first impression 'counts'. But because of my hungarian descent there was another aspect, which seemed really interesting to me: The purpose of redesigning the trainstation may not only be a pleasant arrival for travellers, also citizens of Tatabanya should feel comfortable (again). Because of the fact that I-m living in Vienna for almost 10 years now, I can look at this topic in a differentiated way. While using the trainconnection between Vienna and Tatabanya several times each year, the problems of this urban space in terms of public transport conveyed. So this was the reason I choosed this topic for my thesis, eventhough the complexity of this project wasn't obvious at that time. After a more precise consideration of the trainstation area and it's environment it was obvious that there were several problems which needed to be solved: Of a urban building perspective there was the goal to reunite the two seperated districts. At the moment the big cement-areas still exacerbate the daily routine of the passengers. This space should not only connect areal but bring together the inhabitans of both districs, which is highly needed at the moment. Because eventhough the trainstation is quite near to the citycenter, it can only be reached quite inconveniently. On the other hand there are some circumstances directly at the trainstation, which lost some of it's meaning over the years. For example there is a indoor market with closed shops by now. While they were really successful in die 1980ies and earyl 1990ies, the mall in walking distance caused their extinction. Because of that fact it came clear to me, that the trainstation needed to get back to it's natural purpose and should not serve as a shopping center. Further questions were revealed by missing parking spaces, unused public green spaces, poor connected paths to the public bus system and the missing freedom from barriers. As part of my researches and first drafts it came clear to me that the several challenges in this area could not be solved by simply redesign the local trainstation...